Drexler Automotive Formel Cup – Feinschliff in der Klasseneinteilung

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Sandro Zeller-Jo Zeller Racing - Foto: Claudio Signori

Warum sollte man in vielen Belangen nicht an Bewährten festhalten?  Unter diesem Credo geht der Drexler Formel Cup in die neue Saison, die am letzten Märzwochenende im italienischen Mugello gestartet wird. Das rein technische Reglement für die Fahrzeuge bleibt zum Vorjahr unverändert bestehen. Doch es gibt eine neue Klasseneinteilung.

“Wir haben diesen Schritt schon lange bei uns in der Organisation diskutiert und wollen ab diesen Jahr den neuen Weg mit nur noch drei Wertungsklassen einschlagen“, sagt Koordinator Franz Wöss. Damit erhalten die Teams die Chance  mit ganz unterschiedlichen Formel Fahrzeugen vor allem auf der Motorenseite im Drexler Formel Cup dabei zu sein. Bleiben wird die Regelung indem die Reifenmarke den Teams frei gestellt ist und pro Wochenende zwei Slick-Reifensätze zur Verfügung stehen.  Die neue Klasse zum Formel 3 Cup wird sich als Speerspitze der Formelrennserie platzieren. Hier sind die Formel 3 Fahrzeuge der Baujahre 2012 bis 2018 mit einem Lufteinlass von 28 mm zugelassen. Ebenfalls startberechtigt sind die F320 mit Toyota Moren mit max. 31 mm Lufteinlass, so wie die Formel 3-Fahrzeuge mit VW Power Engine, die Formel Master Fahrzeuge und die Tatuus-Rennwagen aus der Formel Regional.

Die Leistungsunterschiede werden durch die Mindestgewichte der Fahrzeuge angeglichen. Ähnlich konzeptionell zeigt sich die neue Klasse der Formel 3 Trophy. Hier sind überwiegend die Formel 3-Fahrzeuge der Baujahre bis 2011, sowie 2012 bis 2018 mit einem Lufteinlass von 26 mm zugelassen. Startberechtigt sind außerdem die Formel 3-Fahrzeuge mit Toyota Moren, sowie dem Opel OPC Motor, dem Fiat FPT Motor und dem NBE Honda Mugen Motor, die sich nur geringfügig mit dem zu verwendeten Lufteinlass unterscheiden.

Die reine Formel Renault-Kategorie ist Geschichte. Diese wird es nicht mehr geben. Die Formel Renault findet ab dieser Saison in der neuen Klasse der Formel Light ihren Platz. Startberechtigt sind hier zudem die Nachwuchsformeln wie Formel Abarth, ADAC, BMW oder Opel/Vauxhall Lotus, sowie die Formel 4 mit dem Tatuus T014 und Tatuus T421. Für alle drei Klassen wird der Champion zu Saisonende ermittelt. Der Fahrer mit den insgesamt höchsten Wertungspunkten wird als Drexler Automotive Formel Cup Champion 2023 geehrt.

“Ich denke mit den Anpassungen der neuen Klassen sind wir zukunftsorientiert aufgestellt“, so Franz Wöss. Der Drexler Formel Cup zählt zu den stärksten Formelrennserien in Europa. In Kooperation mit der Zinox F2000 Trophy und dem daraus resultierenden Terminkalender kann man voller Zuversicht nach vorn schauen. Mit diesen sportlichen Rahmenbedingungen ist der Drexler Formel Cup gut gerüstet und wird sich weiter als attraktive Plattform im Formelsport etablieren können.