Erster Saisonsieg im neuen Look für Hamadeh-Spaniol

Die Grüne Hölle der Deutschen Rallye Meisterschaft bildete die Hauptattraktion für die Zweite von insgesamt sechs Stationen zur DRM Nationals. Im Rahmen der Rallye Sulingen wurden vier Wertungsprüfungen auf dem ehemaligen Sondermunitionsdepot des Kalten Krieges, bekannt als IVG-Gelände, ausgetragen.

Mit neuen Farben am Einsatzfahrzeug reisten Tarek Hamadeh-Spaniol und Beifahrer Henry Wichurazum zweiten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft Nationals nach Sulingen. Der bekannte Citroën C2 Challenge erhielt einen vollständig neuen Look und erstrahlt nun hauptsächlich in den Farben Rot, Weiß und Dunkelgrau. „Es war mal Zeit für eine Veränderung, denn das alte Design hatten wir nun seit vielen Jahren auf unserem Citroën. Zusammen mit unserem Partner HYLO haben wir ein neues Konzept entwickelt und das Ergebnis gefällt uns wirklich sehr gut!“, erklärt Tarek die Veränderung.

Dass der neue Look beflügelnd wirkt, zeigte das saarländisch-berlinerische Duo gleich auf der ersten Wertungsprüfung (WP), indem sie sich die Bestzeit mit einem Vorsprung von zehn Sekunden sicherten. Auch die folgenden beiden WP verliefen ideal, sodass das Team den ersten Tag auf Platz eins der Klasse NC4 beendete und den Speed ebenfalls auf der Samstagsetappe fortsetzen konnte.

Kuriose Ereignisse sorgten am Samstagnachmittag noch einmal für Spannung

„So etwas habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt. Sowohl auf dem ersten Durchgang der WP Barenburg als auch im zweiten Durchgang hat unser Auto an einer Stelle kein Gas mehr angenommen. Das Kuriose daran ist, dass es zweimal in exakt derselben Linkskurve passiert ist, die völlig unspektakulär war. Wenn man bedenkt, dass das Fahrzeug 149,9 WP-Kilometer wie ein Uhrwerk funktioniert hat und auf einem Meter gleich zweimal gestreikt hat, fängst du an anHexerei zu glauben. Glücklicherweise haben wir schnell reagiert. Wir sind von der Ideallinie runter und haben den Notausschalter aus-und wieder eingeschaltet. Nach dem Neustart hat unser Citroën wieder völlig problemlos funktioniert“, erklärt Tarek den Zeitverlust in Barenburg.

Mit neuen Farben am Einsatzfahrzeug reisten Tarek Hamadeh-Spaniol und Beifahrer Henry Wichurazum zweiten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft // Foto:Stephan Metzker

Durch den bis dato herausgefahrenen Vorsprung reichte es trotz des überschaubaren Zeitverlustes für den Sieg in der Klasse NC4 und damit für die maximale Ausbeute von 30 Punkten für die DRM Nationals-Wertung. „Nach der geringen Punkteausbeute im Erzgebirge ist das genau die Antwort, die wir gebraucht haben, um in der Meisterschaft den Anschluss nochmal zu finden. Nun folgen mit der Rallye Mittelrhein sowie der Saarland-Pfalz Rallye zwei Heimspiele, auf die wir uns sehr freuen“.

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