Der Run auf die Startplätze

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Der Ansturm auf die Starterplätze ist groß // Foto: RBHahn

Der Andrang auf die 12. Ausgabe des ADAC Eifel Rallye Festivals vom 15. bis 17. August 2024 rund um Daun in der Vulkaneifel ist wieder riesig. 89 Nennungen innerhalb der ersten 24 Stunden, nach 100 Stunden waren es bereits 127 Anmeldungen zum größten rollenden Rallye-Museum. Dabei scheint das diesjährige Motto „Rallye Cars von A – Z“ die Teilnehmer besonders anzuspornen.

„Bereits jetzt ist abzusehen, dass wir ein sehr vielfältiges Starterfeld haben werden. In der bisherigen Liste sind schon einige Exoten dabei. Aber wir freuen uns natürlich über weitere Nennungen aus der bunten Welt des Rallye-Sports“, freut sich Reinhard Klein (Köln). Der Kopf von Slowly Sideways, der europaweiten Vereinigung von Besitzern historischer Rallye-Fahrzeuge, ist im Orga-Team für die Zusammensetzung des Starterfeldes verantwortlich. „Es ist in diesem Jahr unser erklärtes Ziel, den Fans eine bislang noch nie dagewesene Vielfalt aus der Geschichte des Rallye-Sports zu präsentieren.“

Bosse‘ kommt in die Vulkaneifel
Doppelweltmeister Marcus Grönholm wird in seiner skandinavischen Heimat auch ‚Bosse‘ genannt. Als sogenannter Finnlandschwede ist er ein echter Skandinavier. Dazu passt auch, dass sein erster WM-Start 1989 beim Heimspiel in Finnland stattfand und er letztmalig 2010 in Schweden eine WM-Rallye bestritt. Neben seinen beiden WM-Titeln 2000 und 2002 im Peugeot 206 WRC war er bei seinen 152 WM-Einsätzen für fast alle in der Szene vertretenen Top-Marken unterwegs. Seine 30 WM-Siege bestritt er allerdings alle mit Co-Pilot und Schwager Timo Rautiainen und rangiert als bester ‚Nicht-Franzose‘ hinter den beiden Sebastién (Loeb und Ogier) auf Rang drei der ewigen Bestenliste. „Von diesem Festival habe ich schon viel gehört. Ich bin froh, dass ich diesmal dabei sein kann“, freut sich Grönholm auf seine Reise in die Geschichte des Rallyesports. „Auf die Teilnahme von ‚Magic Marcus‘ freuen wir uns riesig“, strahlt Organisationsleiter Otmar Anschütz vom veranstaltenden MSC Daun. „Wir führen zur Zeit noch vielversprechende Gespräche. Die Fans können sich nicht nur auf ein sehr vielfältiges Starterfeld, sondern auch auf die eine oder andere Überraschung freuen.“