Gesamttitel geht an Wolfgang Kliegel

978
Wolfgang Kliegel fuhr den Gesamttitel ein // Foto: Jürgen Holzer

Mit einem gut gefüllten Starterfeld verabschiedete sich die VFV GLPpro von der Saison 2021. Die historische Gleichmäßigkeitsserie trug im Rahmen der ADAC Westfalen Trophy ihren entscheidenden Finallauf aus. Nach sieben Wertungsläufen geht der Gesamttitel 2021 an Wolfgang Kliegel.

Mit fast 150 Teilnehmern in der Eifel war auch beim Finale das Interesse und der rege Zulauf ungebrochen. Allein über 60 Teilnehmer tummelten sich in der Tourenwagen- GT Gruppe 2 auf der Strecke des Nürburgrings, wo endlich wieder Zuschauer zugelassen waren. Ihnen präsentierte sich die VFV GLPpro mit ihrer großen Markenvielfalt historischer Fahrzeuge. Aber auch sportlich ging es ordentlich zur Sache. Zu vergeben waren noch der Gesamttitel und die  Klassentitel in den drei Startgruppen. Mit knapp Einhundert Punkten Vorsprung reiste Wolfgang Kliegel zum entscheidenden Wertungslauf in die Eifel. Kein Ruhekissen, wenn man bedenkt was bei einem Gleichmäßigkeitslauf alles passieren kann. Im entscheidenden Wertungslauf belegte der VW fun cup Pilot mit 926 Strafpunkten lediglich Rang 33. Die bei der Umrechnung in Positivpunkte erzielte Punktzahl reichte jedoch um die Führung zu verteidigen. Somit geht mit 726 Gesamtpunkten der Titel an den VW fun cup Piloten Wolfgang Kliegel.

Den Wertungslauf der Gruppe 1 gewann Tourenwagenpilot Georgios Katsikis (Opel Kadett C). Platz zwei und drei gingen an die GT Piloten Alfred Krumpen (Alfa Romeo Alfasud Sprint) und Christian Stahl (Porsche 968 RS). Klaus Fischer (Subaru Impreza) und Yannik Dinger (BMW E36 328i) belegten als weitere TW Treter Rang vier und fünf. Beim Wertungslauf der zweiten Startgruppe gingen die ersten drei  Plätze an Tourenwagen Piloten. Sieger wurde Staphan Schaade im Ford Escort RS 2000 vor Uwe Sturm (Opel Ascona A) und Dominik Wegener im Opel Astra. Bester GT Pilot war Michael

Hölz (InnocentiMini Cooper 1300) auf Rang fünf. Unter die Top Drei der GT Starter fuhren noch Dieter Bauer (Lancis Beta Coupe) auf Position acht und dahinter Markus Standke (Melkus RS 1000).

Äußerst eng war die Entscheidung im Wertungslauf der Formelfahrzeuge. Sieger wurde Rene Häberlin (Royale RP 33M)mit 293 Strafpunkten. Mit lediglich sieben Strafpunkten mehr in der Abrechnung belegte Günter Becker (Schiesser SF81 Formel Ford) Platz zwei. Neun Strafpunkte dahinter platzierte sich Julian Labitzke (Ford Mygale) auf Position drei. Ein Platz dahinter fuhr als bester Sportwagenpilot Andreas Gmeinder (PRC CN 2000) durchs Ziel. Platz zwei bei den Sportwagen ging an Rainer Grindler (Sylva Phoenix) vor Wolfgang König-Spohn auf einem Lola T92.

Hinter Gesamtsieger Wolgfang Kliegel mit 927 Punkten belegt Dirk Stützer (Ford Escort RS 2000 MK5) mit 654 Punkten Rang zwei der Jahreswertung. Gesamtdritter der Tourenwagenfraktion wird mit 589 Punkten Markus Lixl (BMW 325i). Insgesamt kamen 111 Tourenwagen in die Jahreswertung. Gerhard Dörr (Porsche 924) ist nach sieben Wertungsläufen mit 656 Punkten bester GT Pilot. Auf Rang zwei landet Andreas Pensler (Porsche 968 CS)mit 542 Punkten vor Christian Stahl (Porsche 968 CS), der auf 505 Punkte kommt. Jürgen Bukoitz (Renault Formula Campus) belegt bei den Formelfahrzeugen mit 456 Punkten den ersten Rang. Dahinter platzierten sich Sigi Koch (Mygale Formel Fort SJ 95 Zetec) mit 415 Punkten und Günter Becker (Schiesser SF81 Formel Ford)mit 372 Punkten. Batterieprobleme beim TIGA SC83 sorgten dafür, dass es beim Tabellenführer der Sportwagenwertung nochmals Zittern angesagt war, als nach zwei Umläufen Schluss war. Aber in der Endabrechnung reichte es für Dominique Kieffer mit 445 Punkten zum Gesamtsieg in der Jahreswertung der Sportwagen. Platz zwei geht an Rainer Grindler(Phoenix Sylva9, der 237 Punkte aufweist. Platz drei für Leopold Schiewek(Chevron B16) mit 146 Punkten. In der Wertung über alle Teilnehmer belegen in der Endabrechnung Wolfgang Kliegel, Dominique Kieffer und Markus Lixl die Top Drei Ränge.

Organisator Felix Vaillant kann auf eine gelungene Saison mit schönen und hochwertigen Veranstaltungen zurückblicken, darunter das Finale im Rahmen des ADAC Racing Weekends der ADAC Westfalen Trophy. „Auch die letzte Veranstaltung war ein Erfolg für uns. Es war eine gelungene Veranstaltung. Alles ist gut gegangen, selbst das Wetter zeigte sich nach einem verregneten Freitag noch freundlich. Es gab keine gravierenden Schäden, jeder kommt heil nach Hause. Jetzt freuen wir uns auf die VFV Meisterschaftsfeier  in zwei Wochen in Schotten“, so Felix Vaillant.