Entscheidung vertagt

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Foto: Thomas Maier/Calvolito Photography

Mit dem Doppelsieg der Grasser-Truppe in beiden Rennen des Wochenendes am Hockenheimring wurde die Spannung im Meisterschaftskampf noch einmal erhöht. Am Samstag siegte das Duo Mirko Bortolotti/Marco Mapelli und am Sonntag Rolf Ineichen/Franck Perera den Sieg für das GRT Grasser Team. Somit wurde auch die Entscheidung auf den Meistertitel auf die letzten beiden Rennen am Nürburgring vertagt.

Bei schönstem Wetter und ungewohnt, aber endlich wieder vollen Tribünen und Fahrerlager wurde den Zuschauern viel Action auf und abseits der Strecke, auch Dank der spannenden Rennen der Rahmenserien Formel 4, Porsche Carrera Cup, GT4 und TCR, geboten. Zusätzlich gab es aufgrund des Ausfalls der Startampel auch für die Fahrer eine ungewöhnliche Situation, sodass der Start unter dem Schwenken der Deutschlandfahne beim Samstagsrennen erfolgen musste. Zum Sonntagsrennen war die Ampel aber wieder repariert. Nachdem Unfälle und Safety-Car Phasen das Feld am Samstag zu Ende des Rennens mehrfach zusammenrücken ließen und nochmals den Rennausgang spannend machten, sorgten diese in den ersten Runden des Sonntag-Rennens für Turbulenzen.

Foto: Thomas Maier/Calvolito Photography

Am Samstag kamen alle Titelanwärter unter die Top Five. Das Duo Ricardo Feller / Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport) bauten als Zweiter ihre Meisterschafts-Führung um neun Zähler aus. Dahinter folgten auf den Plätzen drei  das Porsche SSR Duo Mathieu Jaminet / Michael Ammermüller vor Luca Stolz und Maro Engel im Toksport AMG. Der urprünglich auf Platz Fünf ins Ziel fahrende Mann-Filter-AMG vom Team Landgraf mit Raffaele Marciello und Maximilian Buhk erhielt nachträglich eine 30-Sekunden-Strafe, aufgrund eines Unfalls mit dem WRT-Audi von Charles Weerts und Dries Vanthoor, aufgebrummt und fiel somit aus den für sie wichtigen Punkterängen.

Der Sonntag begann wieder mit einer Pole-Position vom GRT-Grasser-Team, aber diesmal mit Rolf Ineichen / Franck Perera. Auch an diesem Tag gab es nach vielen spannenden Duellen und Safety-Car-Phasen wieder einen Start-/ Ziel Sieg für das Lamborghini-Team um GRT-Grasser sowie der schnellsten Rennrunde für Frack Perera (1.37,623 Min.) Die Tabellenführer Ricardo Feller / Christopher Mies kamen an diesem Renntag nur auf einen siebten Platz, wodurch der Vorsprung im Gesamtklassement auf Maro Engel und Luca Stolz auf nur noch einen Punkt zusammenschmolz (162 vs. 161)

Die Teams bereiten sich nun auf das spannende Saisonfinale vom 05.-07.11.2021 am Nürburgring vor, bei dem noch dreizehn Fahrer ihren Traum vom Titel der GT-Master 2021 in Angriff nehmen wollen. Hoffen wir, dass ihnen die launische Eifel um diese Jahreszeit keinen Strich durch die Rechnung macht.

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