Voller Einsatz auf der Nordschleife und darüber hinaus

933
Bis zu fünf Münchner Boliden wird die Equipe bei den Langstrecken-Rennen an den Start bringen // Foto: C.O. MEDIAVISION

Das Team Giti Tire Motorsport by WS Racing wird auch im Jahr 2024 mit vollem Einsatz in der Nürburgring Langstrecken-Serie NLS an den Start gehen. Dabei vertraut die Mannschaft um Teamchef Thorsten Willems auf ein Großaufgebot von BMW-Rennfahrzeugen.

Bis zu fünf Münchner Boliden wird die Equipe bei den Langstrecken-Rennen an den Start bringen. Mit dabei ist natürlich auch wieder das einzigartige Projekt „Girls Only – Ready to rock the Green Hell“ mit ausschließlich weiblichen Mitgliedern.

Seit vielen Jahren ist das Team Giti Tire Motorsport by WS Racing ein fester Bestandteil der Nürburgring Langstrecken-Serie, die zuvor unter dem Namen VLN über die Grenzen der Motorsportwelt hinaus bekannt war. Für die Mannschaft um Teamchef Thorsten Willems war es von vornherein klar, dass man sich ungeachtet der sportpolitischen Querelen rund um den Langstreckensport auf dem Nürburgring auch in diesem Jahr zur NLS bekennt und mit einem sehr starken Line up an den Start gehen wird.

Bereits beim ersten Event der NLS, die gleich mit einem Doppelheader in die Saison startet, wird WS Racing mit einer Flotte von fünf BMW-Fahrzeugen antreten. Speerspitze ist wie immer der BMW M4 GT4 des Projektes „Girls Only – Ready to rock the Green Hell“, das aus ausschließlich weiblichen Teammitgliedern besteht. Am Steuer der Startnummer 146 sitzen am Samstag die Pilotinnen Carrie Schreiner, Beitzke Visser und Pippa Mann. Am Sonntag wird Fabienne Wohlwend den Platz von Carrie Schreiner übernehmen. Das Schwesterfahrzeug – ebenfalls ein aktueller BMW M4 GT4 – wird von Ulrich Schmidt, Andreas Simon und einem weiteren noch nicht bestätigten Fahrer gesteuert.

Speerspitze ist wie immer der BMW M4 GT4 des Projektes „Girls Only – Ready to rock the Green Hell“ // Foto: MEDIAVISION

Außerdem setzt WS Racing zwei BMW 330i in der traditionell stark besetzten Klasse VT2-Heck ein. Im Fahrzeug mit der Startnummer 502 wird mit Maximilian Paul ein aktueller DTM-Fahrer Platz nehmen und sich die Arbeit am Steuer mit Patricija Stalidzane sowie Maximilian Eisberg teilen. Das Fahrzeug mit der #506 fährt das Vater/Sohn-Gespann Thomas und Niklas Ehrhardt. Außerdem dreht Janina Schall am Steuer, die damit einer Familientradition folgt. Ihr Vater Ralf Schall ist ein absolutes Urgestein der Nordschleife und den Fans spätestens seit seinen Einsätzen im DTM-Astra zusammen mit Volker Strycek bekannt.

Ein BMW 125i rundet das Line up von WS Racing ab. Hier wechseln sich die Fahrer Fabian Pirrone und Robert Hinzer am Steuer ab. Unterstützt werden sie am Samstag von Jan Ullrich, während am Sonntag Matthias Möller ins Steuer greift. Bei diesem Einsatz steht einmal mehr der Breitensportgedanke und die Freude am Rennfahren im Vordergrund und weniger die Jagd nach Bestzeiten und Platzierungen, wenngleich die Besatzung trotzdem mit großem Ehrgeiz ihr Bestes geben wird.

In dieser Saison setzt das Team wieder auf starke technische Partner. Mit den GitiCompete GTR1 Rennreifen, die von Giti Tire Deutschland und dem Team kontinuierlich weiterentwickelt wurden, hat die Mannschaft in den letzten Jahren bereits sehr gute Erfahrungen gemacht und viele Erfolge einfahren können. Bei allen BMW-Rennwagen vertraut WS Racing zudem in diesem Jahr auf ATS-Felgen und bringt damit die deutsche Kultmarke zurück auf die Rennstrecke. Die Fahrwerke der GT4-Boliden wurden von ZF Motorsport entwickelt. In dieser Kombination Reifen/Felge/Fahrwerk ist WS Racing also bestens aufgestellt.

Mit allen fünf Fahrzeugen wird Giti Tire Motorsport by WS Racing auch beim großen 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen und zudem zusätzlich ein Kundenauto betreuen. Darüber hinaus plant die Mannschaft weitere Einsätze in anderen Rennserien. So wird man erstmals die komplette Saison in der Spezial Tourenwagen Trophy STT absolvieren und auch im Ultimate Cup antreten.

Teamchef Thorsten Willems: „Wir geben auch in diesem Jahr wieder Vollgas! Auf der Nordschleife treten wir mit dem größten Line up an, das wir jemals hatten und positionieren uns damit klar. Das wird eine große Herausforderung, der wir uns aber sehr gern stellen. Ich freue mich sehr, dass wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnern intensivieren konnten und denke, dass wir da sehr gut aufgestellt sind. Aber auch abseits der Nordschleife werden wir unsere Aktivitäten ausweiten. Neben der STT und dem Ultimate Cup bauen wir auch unser Trackday-Programm weiter aus und planen noch weitere Aktivitäten. Es wird definitiv nicht langweilig!“