VFV GLPpro – zweiter Saisonlauf in Hockenheim

1251
Einen wunderschönen Mercedes 190 E 2,5 16V Evo II bringt Günther Schmid an der Start // Foto: Jürgen Holzer

Nach dem Saisonauftakt vor zwei Wochen geht es für die Starterinnen und Starter der VFV GLPpro erneut ins Badische. Auf dem Hockenheimring steigt an diesem Wochenende der zweite Saisonlauf der historischen Gleichmäßigkeitsserie.

Was für ein Saisonstart vor zwei Wochen. Teilweise Bilderbuchwetter, volle Starterfelder und zufriedene Gesichter bei den Teilnehmern. An diesem Wochenende geht es nun an gleicher Stelle mit dem zweiten Wertungslauf der Serie beim Preis der Stadt Stuttgart 2 weiter. Für die GLPpro ist dies eine Zweitagesveranstaltung. Am kommenden Samstag finden zunächst die freien Trainings und die Pflichttrainings statt. Dabei gehen wie schon vor 14 Tagen wieder vier Gruppen an den Start. Am Sonntag werden die vier Wertungsläufe ausgetragen. Insgesamt sind drei Gruppen der Klasse Tourenwagen und GT Fahrzeuge am Start, die in den Gruppen A, B und C ihre Trainings und Wertungsläufe austragen. Dazu gesellt sich die Gruppe der Formelboliden und Sportwagen. Johannes Holl, der Opel Lotus MK2 Pilot, hatte sich vor zwei Wochen den Sieg in dieser Kategorie geholt. Mit 462 Strafpunkten erzielte Holl auch das beste Ergebnis aller Teilnehmer des Wochenendes. Michael Hölz (TIGA SC 79) siegte bei den Sportwagen. Die Siege in der Klasse der Tourenwagen gingen an  Stefan Faulhaber (BMW E36 318is Coupe), an Alina Hug (BMW 318is) und Steven Ackermann ( BMW E36 328i), der damit den Dreifachtriumph für BMW festmachte. Die Siege in der GT Wertung fuhren Harald Maute (Porsche 968), Michael Heck (Porsche 924) und Etienne Fey (Porsche 924) ein. Somit hatte sich die Zuffenhausener Marke ebenfalls einen Dreifachtriumph gesichert.

Bei den GT Fahrzeugen überwiegt die Marke Porsche // Foto: Jürgen Holzer

Auch am kommenden Wochenende dürfen sich die Zuschauer wieder über ein breit gefächertes Feld historischer Autos freuen. Vom VW Käfer, Renault 5 oder Mini Cooper über Opel Kadett C, Mercedes 190E und BMW M3 bis hin zum bärenstarken Audi IMSA Turbo oder Porsche 911 – fast die ganze Automobilgeschichte ist in der Serie vertreten. Zugelassen sind im Grunde alle Fahrzeuge deren Modellerscheinungsjahr vor 1993 liegt. Ebenso vielfältig ist das Starterfeld der Formelautos und Sportwagen. Obwohl es ein Gleichmäßigkeitswettbewerb ist, geht es dennoch schnell und sportlich zur Sache. Entscheidend ist am Ende aber eine gesetzte Sollzeit möglichst exakt in vier weiteren Runden zu bestätigen. Jede Abweichung wird mit Strafpunkten bewertet. Und das ohne jegliche Hilfsmittel oder Unterstützung von außen. Die Strafpunktabweichungen werden in Hundertstel Sekunden berechnet: 1 Hundertstel Sekunde Abweichung gleich 1 Strafpunkt. Richtzeit ist die schnellste Runde, die ein Fahrer während des Wertungslaufs fährt. Gewertet werden dann bis zu vier Runden, die dieser schnellsten Runde am nächsten kommen.

Gelingt Johannes Holl ( Opel Lotus MK2) der nächste Coup // Foto: Jürgen Holzer

Für die Starterinnen und Starter der VFV GLPpro geht es am Samstagmittag ab 11.05 Uhrmit den Freien Trainings los. Am Nachmittag gehen die Pflichttrainings ab 17.05 Uhr über die Bühne. Die Wertungsläufe der einzelnen Startgruppen werden am Sonntag ab 15.05 Uhr beginnend mit Startgruppe A durchgeführt. Im Anschluss daran geht es um 15.35 Uhr mit den Formelautos und Sportwagen weiter. Die Startgruppe B beginnt ab 16.40 Uhr mit ihrem Wertungslauf, ehe um 17.10 Uhr die Fahrzeuge der Startgruppe C auf die Reise geschickt werden.