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Im leistungsschwächeren V8STAR rollte Fisch zum ersten Qualifying. Nach einer 1:48,252 stand der schwarz-rote Renner plötzlich auf Platz fünf in der dritten Startreihe. Auch im zweiten Zeittraining gelang es dem V8STAR Piloten eine 1:48 Runde zu erzielen. Mit genau 1:48,698 stand diesmal Platz sechs zu Buche und damit erneut Startreihe drei.
Im ersten Rennen musste sich Sven Fisch noch mit dem vierten Gesamtplatz hinter den leistungsstärkeren Ford GT, Porsche 997 GT3 RS und Oreca Viper GTS-R zufrieden geben. Im zweiten Heat am Nachmittag lag der schwarz-rote Renner plötzlich auf Position drei.
Ralf Karst(Porsche 997 GT2) war wegen technischer Probleme zurückgefallen. Die beiden leistungsstärkeren Viper waren nicht mehr im Rennen. Die Chancen Platz drei zu erobern stiegen. Mit zunehmender Renndauer rückte der dritte Podestplatz immer näher, den Fisch letztendlich ungefährdet ins Ziel brachte. Jubel
beim Fisch Racing Team nach der Zielankunft. „Ich bin natürlich absolut happy mit dem Wochenende. Mit dem geliehenen Auto waren das absolute Ergebnisse. Den dritten Platz heute habe ich natürlich geerbt, das ist klar. Da hätte ich keine Chance gehabt, wenn die anderen nicht ausgefallen wären. Aber es ist ja nicht so, dass man das nicht annimmt, wenn sich die Chance bietet,“ gab ein überglücklicher Sven Fisch zu Protokoll.
„ Mit meinem stärkeren Auto wäre ich auch nicht weiter nach vorne gefahren. Somit ist der dritte Platz mit dem schwächeren Auto für mich noch mehr wert. Mit Reiner Lutz war es ein schöner und fairer Kampf. In der Sachskurve konnte ich auf der Bremse innen an ihm vorbei. Das Rennen heute hat viel Spaß gemacht,“ erläuterte der Drittplatzierte nochmals genießerisch seinen tollen Erfolg. Ein großes Dankeschön ging natürlich an Lebensgefährtin Petra, die durch ihren Verzicht wesentlich zum Erfolg beigetragen hatte.
Bis zum nächsten Rennen am Nürburgring Ende Mai wird das Fisch Racing Team alles daran setzen wieder mit zwei V8STAR Boliden anzutreten. Der Stuttgarter möchte natürlich mit ein paar PS mehr unter der Haube wieder ein Wörtchen mitreden. Die Konkurrenz wird allerdings am Nürburgring nochmals größer sein. Warten wir‘s ab. |