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Spezial-Tourenwagen-Trophy
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Eine starke Saison der Spezial-Tourenwagen-Trophy
Rückblick in Zahlen
Es war eine Saison der Superlative. So viel Abwechs- lung und Vielfalt gab es in der Spezial Tourenwagen Trophy schon lange nicht mehr. Zudem fiel die Entscheidung um die Meisterschaft erst im aller letzten Rennen der Saison. Mehr Spannung geht nicht und so blickt Organisator 
Rolf Krepschik auf eine starke STT Saison 2011 zurück. Insgesamt 71 Piloten traten in diesem Jahr in der Spezial Tourenwagen Trophy an. 
 © Jürgen Holzer
 Die drei Erstplatzierten der Saison 2011 bei der Ehrung
Damit betrug die Steigerungsrate gegenüber der Vorsaison, wo 36 Fahrer antraten, sensationelle 92 Prozent. Dabei kamen die Fahrer aus neun Nationen, wobei Deutschland (52) vor der Schweiz (9) den Löwenanteil stellte. Besondere Vielfalt herrschte bei den beteiligten Fahrzeugmarken. 20 verschiedene Marken waren in der STT am Start. Mit 22 Fahrzeugen war Porsche am stärksten vertreten. Daneben waren neun BMW, sowie je sechs Audi und Opel am Start. Bei den ausländischen Marken holten sich die Japaner mit sieben Fahrzeugen die Spitzenposition. 

Mit Joachim Bunkus gewann seit der Wiedereinführung der Gesamtmeisterschaft im Jahr 2001 zum sechsten Mal ein 2-Liter Fahrzeug den Titel. Der Bönningstedter holte sich nach 2005 seinen zweiten Gesamttitel. Den ersten Meistertitel gab es für den schnellen Norddeutschen aber bereits 1998 in der 2-Liter Klasse. Damals wurden die Titelträger noch in den jeweiligen Klassen gekürt. Wie schon in der vergangenen Saison musste sich Christopher Gerhard mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. Sein Meistertitel aus der Saison 2009 rückt den Viersener aber in den Kreis der sechs aktiven Piloten, die sich in der STT Historie mindestens einmal den Titel gesichert haben. Hier führt unangefochten Rolf Rummel mit sechs Titeln, während Michael Irmgartz und Joachim Bunkus drei Meisterschaften sammelten. Zweimal war Pertti Kuismanen erfolgreich, während Sven Fisch und Christopher Gerhard jeweils einmal am Saisonende die meisten Punkte hatten.

In punkto Gesamtsiege war aber ein Fahrer in diesem Jahr nicht zu schlagen. Die meisten Siege staubte Edy Kamm ab, der insgesamt sechsmal ganz oben auf dem Treppchen stand. Pertti Kuismanen holte drei und Daniel Schrey zwei Rennsiege. Jeweils einmal waren René Snel, Christopher Gerhard und Florian Stoll erfolgreich. Wie ausgeglichen die Saison war, zeigt der Blick auf die siegreichen Marken. Insgesamt vier Marken teilten die Siege unter sich auf. Am erfolgreichsten war Audi mit sechs Siegen. Auf den weiteren Plätzen folgen Chrysler (5 Siege), Porsche (2) und Mercedes (1).

Patrick Holzer

Gesamtsiegerkönig Edy Kamm aus der Schweiz

Besondere Vielfalt herrschte auf dem Gesamtpodest. Elf Fahrer gaben sich hier die Klinke in die Hand. Am konstantesten war René Snel, der zehnmal auf dem Treppchen stand. Pertti Kuismanen (9), Edy Kamm (6) und Daniel Schrey (6) leisteten dem Niederländer am häufigsten Gesellschaft.

Bei der Anzahl der Klassensiege landete Edy Kamm mit sieben Erfolgen aber nur auf dem vierten Rang. Hier war Pertti Kuismanen mit zehn Erfolgen nicht zu toppen. Dahinter teilte sich Christopher Gerhard mit Alexandra Irmgartz den zweiten Rang. Die beiden Porschepiloten holten sich 2011 jeweils achtmal den Sieg in der Klasse. Platz fünf ging mit jeweils sechs Klassensiegen an René Snel und Joachim Bunkus.

Patrick Holzer

Pertti Kuismanen holts sich die meisten Klassensiege

Kein anderer Fahrer stand so häufig auf Pole wie Pertti Kuismanen. Insgesamt sechs Mal eroberte der Finne die erste Startposition. Während mit seiner Chrysler Viper GTS-R fünf Topplatzierungen heraussprangen, war Kuismanen im Ford GT nur einmal ganz vorne zu finden. Dreimal fuhr Edy Kamm die schnellste Trainingszeit. Je zweimal holten sich René Snel und das Team Stoll/Sigacev die Polezeit.

Pertti Kuismanen sicherte sich auch bei den schnellsten Rennrunden eine Spitzenplatzierung. Genau wie Edy Kamm umrundete Kuismanen fünfmal die Strecke als Schnellster. Daneben ließen sich noch René Snel (3) und Daniel Schrey (1) schnellste Runden notieren.

"Bei der Wahl der Strecken und den Terminen hatten wir in diesem Jahr einen guten Kalender zusammengestellt. Das war sicherlich mit ein Grund für die gute Resonanz. Aber ich weiß auch, dass man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen darf. Daher haben wir frühzeitig mit der Planung für die Saison 2012 begonnen. Wir werden hart daran arbeiten das derzeitige Level zu halten oder gar auszubauen", zog Promoter Rolf Krepschik ein positives Fazit. Für die kommende Saison stehen die Termine bis auf eine Veranstaltung bereits fest. Mit Hockenheim, Nürburgring, Spa-Francorchamps, Assen und Zolder stehen wiederum sehr interessante und beliebte Strecken im Rennkalender.

Termine 2012
14.-16. April Hockenheim 
16.-17. Juni Hockenheim 
20.-22. Juli Spa 
17.-19. August Zolder 
01.-02. September Assen
September/Oktober Termin noch offen
21.-22. Oktober Nürburgring 
(Termine unter Vorbehalt)

Patrick Holzer

Joachim Bunkus gewann den Titel mit dem Sieg im letzten Rennen 

Patrick Holzer
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Artikel vom 10.12.2011

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