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Spezial-Tourenwagen-Trophy
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Ralf Karst startet 2011 in der STT
Mit AC/DC in die Top 10
Im Parc-fermé waren in Colmar ganz andere Klänge als sonst zu hören. Kein brabbelnder Motorenlärm, sondern AC/DC. Die australischen Rocker schepperten aus den Lautsprechern eines weißen Porsche 997 GT2. Pilot Ralf Karst hatte gerade sein zweites Rennen in der Spezial Tourenwagen Trophy abgeschlossen. Gesamtrang sieben und sechs hieß es am Ende des Tages.
 © Patrick Holzer
 Ralf Karst startet nächster Jahr fest in der STT
Der erste STT Auftritt in Luxemburg war somit ein voller Erfolg. Dabei betreibt der Bauingenieur erst seit zwei Jahren Motorsport. 2009 erfolgte der Einstieg in den Porsche Sports Cup. Nach zwei Jahren war man dort nicht mehr wirklich glücklich. Ralf Karst wurde auf die Spezial Tourenwagen Trophy aufmerksam gemacht. Da Colmar-Berg nicht weit vom Wohnort Bitburg entfernt lag, wollte er dort zunächst die STT begutachten. Aus dem Zuschauen wurde dann der besagte Start in der Serie. Im Oktober folgte schließlich das zweite Rennwochenende. Auf dem Nürburgring gelang zweimal der Sprung auf Gesamtrang 13. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass der Porsche 997 GT2 dem Serienstand entsprach.

Patrick Holzer

Ralf Karst beim Finale der STT auf dem Nürburgring

Über den Winter wurde der Porsche daher noch einmal überarbeitet. "Die Serie aus den Wagen rausnehmen", wie es Ralf Karst umschreibt. So speckte der an die 560 PS starke GT2 ab und die Aerodynamik erfuhr Veränderungen. Im Porsche Sports Cup waren ebenfalls keine Slicks erlaubt, so dass der Wechsel weg von den Seriensportreifen weitere Sekunden bringen dürften. Für die STT Saison 2011 hat sich Ralf Karst fest eingeschrieben. "Unser Ziel ist es unter die Top 10 zu fahren, vielleicht aber bei unseren Heimrennen in Spa und dem Nürburgring sogar einmal unter die Top 5", erklärt der 44jährige die Zielsetzung. Viel wichtiger ist aber eigentlich unfallfrei durchzukommen - und viel AC/DC zu hören. Wo wir wieder bei den fünf Australiern rund um Angus Young angelangt wären. Team Warmachine nennt sich das Team von Ralf Karst, getreu dem Song auf der Black Ice Scheibe.
Patrick Holzer

Artikel vom 17.02.2011

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