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| Porsche Club Historic Challenge bei der Historic Trophy |
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| Die Stimmen zum Gastspiel auf dem Nürburgring |
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Kim Berwanger und Dr. Ralph Moog teilten sich die Gesamtsiege beim dritten Lauf der Porsche Club Historic Challenge auf dem Nürburgring. Bei den 996er Cup Porsche gewann Thorsten Rose beide Rennen, während Alexandra Irmgartz bei den historischen Porschefahrzeugen einen Doppelerfolg verbuchte. Lesen Sie die Aussagen der Piloten der PCHC zu ihren Rennen. |
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Jürgen Holzer |
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| Zwei tolle Rennen der PCHC am Nürburgring |
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Alexandra Irmgartz: Beim Start gab es gleich eine Karambolage, aber ich bin zum Glück gleich gut durchgekommen. Mein Ziel war es direkt rechts vor Georg Vetter zu kommen. Das ist mir auch gelungen. Ich konnte ihn auch gut hinter mir halten und irgendwann waren die Mitkonkurrenten auch nicht mehr zu sehen. Wir hatten vorne noch neue Reifen montiert, wodurch das Untersteuern vom Vortag auch weg war. Ich bin sehr zufrieden.
Winfried Assmann: Zufrieden bin ich eigentlich nicht, weil ich meinen dritten Platz in der Dunlop Kehre einfach weggeschmissen habe. Der Start zum ersten Rennen war echt hart und sehr turbulent. Da wollten ein bisschen viele Autos auf einmal da unten durch. Danach lief es wunderbar. Von den Zeiten her bin ich auch super mitgekommen. Nach dem Dreher war ich dann ein bisschen aus dem Tritt, musste dann wieder zwischen die beiden anderen dazwischen kommen. Das ging dann auch gut, aber Ulrich Rossaro konnte ich nicht mehr erreichen. Aber es war ein schönes Rennen.
Gerhard Kilian: Beim Start bin ich Gott sei Dank gut durch die Karambolage gekommen. Es ist nichts passiert. Dann ging das Rennen sehr gut. Einmal habe ich beim Bremsen gleichzeitig das Gas gedrückt und dadurch einen Dreher fabriziert. Einen zweiten Dreher habe ich mir dann noch beim Überholversuch von Assmann geleistet. Es wäre vielleicht mehr drin gewesen. Aber ich bin froh, es ist nichts passiert und alles heil geblieben.
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Jürgen Holzer
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Alexandra Irmgartz fuhr zum Doppelsieg bei den historischen Modellen |
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Sebastian Glaser: Das war ein recht wilder Start heute. Ich kam aber gut vorbei. Das Auto lief dann recht gut. Wir haben das Fahrwerk verändert und es wird langsam besser. Aber gegen Mitte des Rennens habe ich immer wieder Meldungen an der Benzinanzeige bekommen habe und der Motor eingebrochen ist. Zunächst an den Linkskurven, dann wurde es immer mehr auch an den Rechtskurven und auf den Geraden. Ich bin dann an die Box zum Nachtanken, da bin ich auch stehen geblieben. Es ist irgendwas am Tank. Wir wissen noch nicht was.
Ralf Schmaus: Es war ein sehr interessantes Rennen mit ab und zu Öl auf der Fahrbahn. Ich hatte immer Druck von hinten, mit dem Teamkollegen Bender. Es ist alles gut gelaufen und ich bin auch gute Rundenzeiten gefahren. Wichtig auch wie immer Mensch und Maschine heil geblieben. Wir sind in der Klasse eine gute Kampftruppe und es ist sehr ausgeglichen. Das macht dann so richtig Spaß.
Kim Berwanger: Es war ein heißes Rennen und vor allem ein heißer Start mit fünf Autos in der ersten Kurve. Ich hatte dann Glück, dass ich als Führender aus der ersten Kurve herausgekommen bin, weil da gleich eine Karambolage zwischen Silvio Schindler und Markus Fischer war. Dadurch hatte ich etwas Luft und konnte mich auch absetzen. Sebastian Glaser musste ich dann mit dem starken RSR zwischenzeitlich ziehen lassen. Das Rennen konnte ich aber dann relativ kontrolliert heimfahren. Am Ende wurde es nochmals ein bisschen eng auch durch die Überrundungen als Dr. Moog noch aufkam. Ich muss noch etwas an meiner Rennperformance arbeiten und konditionell noch zulegen.
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Jürgen Holzer
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Baron von Münchhausen mit viel Pech im ersten Rennen
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Baron von Münchhausen: Ich bekam einen Schlag hinten, wodurch meine Stoßstange in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ich hoffte, dass sie irgendwann abfällt. Leider war es nicht so, wodurch ich die schwarze Flagge bekam. Im zweiten Rennen musste ich dadurch von weiter hinten starten und mich durch das Feld kämpfen. Am Ende konnte ich noch den dritten Platz in meiner Klasse herausfahren. Mehr war da nicht mehr möglich, weil es auch sehr anstrengend war gegen Ende.
Georg Schwittay: Es hat nach so langer Pause wieder richtig Spaß gemacht zu fahren. Es warenschöne Zweikämpfe und am Ende ein vierter Platz in meiner Klasse.
Thomas Weidel: Am Start war es recht eng, weil es gleich einen Crash gegeben hat. Es war schwierig da durchzukommen. Ich kam aber gut durch und hatte recht schnell freie Fahrt. Durch die Ausfälle bin ich dann immer weiter vor gekommen. Gesamtplatz sieben und Platz zwei in der Klasse. Damit bin ich sehr zufrieden, da ich am Freitag im Training einen Abflug hatte und in der Leitplanke landete.
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Jürgen Holzer
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Georg Vetter (r.) mit Teamchef Peter Nadler |
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Georg Vetter: Das Auto ist prima gelaufen und war wiederum von Pit sehr gut vorbereitet. Am Anfang konnte ich noch mit Irmgartz ein wenig mithalten, aber dann hatte ich da keine Chance mehr. Mir war wichtig in der Klasse vorne zu sein. Darauf habe ich auch mein Ziel ausgerichtet. Nach hinten war noch Luft und ich wollte den Klassensieg nach Hause bringen. Unser Ziel ist natürlich in Richtung Gesamtsieg, aber da kann noch viel passieren. Aber wir probieren möglichst lange vorne dabei zu sein.
Dr. Ralph Moog: Ich habe mich über den Gesamtsieg natürlich sehr gefreut. Es war mein zweites Rennwochenende auf dem Auto. Ich bin überglücklich, dass wir das so hinbekommen haben. Wir haben an diesem Wochenende am Setup gearbeitet und das Auto ist immer besser geworden. Ich hatte einen guten Start erwischt und konnte so von vorne das Rennen kontrollieren. Leider hatten wir unser Qualifying am Freitag verwachst. Die Strecke war mit Ölbindemittel voll. Ich bin dadurch für das erste Rennen auf den vierten Platz zurückgefallen. Das Feld ist vorne so eng mit recht guten Jungs. Da ist es sehr schwer einen vierten Startplatz zu verbessern. Ich bin zwar noch herangefahren, aber vorbei fahren ist nochmals was anderes.
Silvio Schindler: Es ist mir beim Start gelungen ganz nach vorne zu fahren. Aber gleich in der ersten Runde in der ersten Kurve hat es hinter mir eine Kollision gegeben und sie sind in mich hineingerutscht. Da ist wohl der Turboladerschlauch heruntergerutscht und als Folgeschaden ist das Auto nach zwei Runden stehen geblieben. Heute musste ich als vorletzter Starter ins Rennen gehen. Mit Gesamtplatz fünf und dem Klassensieg war das dann aber noch ein schöner Abschluss und eine Entschädigung für gestern.
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Jürgen Holzer
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Silvio Schindler mit Bravour auf Platz 5 im zweiten Rennen |
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Jürgen Holzer |
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Artikel vom 11.06.05.2015
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