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Porsche Carrera Cup Hockenheim
Hannes Plesse mit Platz 13 im Porsche Carrera Cup in Hockenheim
„Im Prinzip war es ein Spiegelbild der gesamten Saison“, erklärte Hannes Plesse nach dem traditionellen Finale des Porsche Carrera Cup vor 140.000 Fans auf dem Hockenheimring (15. bis 17. Oktober 2010). Am Ende kam er auf Platz 13. War es in den freien Trainingssitzungen 
noch trocken auf der 3,736 km langen Variante des Hocken- heimrings, lautete das Motto beim Qualifying am Samstag- nachmittag: Land unter! 
 © Susanne Roßbach
 Platz 13 beim Finale im Porsche Carrera Cup
Bei sehr schwierigen äußeren Bedingungen gingen 26 Piloten in das Zeittraining, doch für Hannes Plesse nahm es kein gutes Ende. Auf der ersten freien Runde brach ihm auf den Curbs das Heck aus. „Ich war auf meiner schnellen Runde und hatte endlich genug Platz nach vorne, als ich auf den rut-schigen Randstein kam. Ich hätte früher aufmachen sollen, dann wäre ich vielleicht schadlos rausge-kommen. Aber das ist ja nicht das Ziel in einem Qualifying. Man möchte so schnell wie möglich fahren! Aber auf dem Curb gab es kein Halten mehr und ich bin leider leicht eingeschlagen.“ Das Qualifying beendete Plesse trotzdem noch als 21. und konnte noch einige Piloten hinter sich lassen.

Das Team von Schnabl Engineering leistete aber beste Arbeit und stellte dem 27-Jährigen am Renn-sonntag ein voll funktionstüchtiges Auto an den Start zum neunten und letzten Lauf. Kurz vor der der DTM und vor voll besetzten Tribünen hatte Hannes Plesse einen sehr guten Start. Er konnte sofort ein paar Plätze gut machen, geriet dann aber voll in den Schlamassel. „In der zweiten Kurve standen einige im Weg“, so Plesse. „Ich kam zwar noch einigermaßen da durch und habe innen Platz gelas-sen, aber dann bekam ich einen Schlag und wurde von hinten gedreht.“

Einmal mehr musste der Porsche-Pilot in dieser Saison dem Feld unverschuldet hinterher hetzen. Aber viel war nicht mehr möglich. „Vom Speed war es gut, aber ich bin mir auch nicht sicher, ob das Auto noch nach dem Schlag auf die Hinterachse in Ordnung war. Es ist halt immer das Problem, wenn man nicht vom Start weg vorne mitmischen kann. Wenn man im Rennen den Speed der Vorderleute locker mitgehen kann, kommt man trotzdem nicht weit nach vorne.“

Nach 82,72 Kilometern fuhr Hannes Plesse den 450 PS starken Porsche 911 GT3 Cup auf Platz 13 über den Zielstrich und bekam noch sieben Punkte für die Meisterschaftswertung.

Zufrieden konnte er nach dem Finale nicht so richtig sein: „Wie schon die gesamte Saison lief es auch in Hockenheim. Ein Spiegelbild des gesamten Jahres. Im Rennen war es in Ordnung, aber im Zeittrai-ning haben wir es nicht hinbekommen. Jetzt schauen wir mal, was in den nächsten Wochen passiert und gehen in die Winterpause. Wie es im nächsten Jahr weiter geht, kann ich bislang noch nicht sa-gen.“

RIMO

Kurz vor dem Start zum Rennen ist die Konzentration wichtig

Ralph Monschauer

Artikel vom 18.10.2010

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