Nach Platz 12 im Freien Training am Freitag, nahm sich das Team Schnabl Engineering und Hannes Plesse einiges für das Qualifying auf dem mit nur 1,929 Kilometer kürzesten Kurs im Kalender vor. „Es hat aber leider nicht ganz auf den Punkt gepasst“, so der 27-Jährige, der zum Schluss auf den 14. Startplatz kam. „Die Zeiten waren konstant, es lief ganz gut, aber der Ausreißer nach vorne hat ein-fach gefehlt.“
Aus der siebten Reihe ging man mit den 450 PS starken Porsche 911 GT3 Cup nach dem DTM-Rennen an den Start zum 7. Lauf. In den Genuss der 42 Rennrunden kam Hannes Plesse dann aber leider nicht.
Beim Start stehen die Autos in Brands Hatch in der hinteren Reihe etwas am Berg. „Ich habe die Bremse gehalten und gleichzeitig etwas Gas gegeben“, gab Plesse später zu Protokoll. Dabei ist die Kupplung wohl verbrannt, denn der Start mit dem 1. Gang verlief noch sehr gut, „aber im 2. Gang ging nichts mehr. Ich hatte keinen Vortrieb und konnte das Auto nur noch abstellen!“
Natürlich ist man nach einem solchen Rennwochenende enttäuscht. Aber wer Hannes Plesse kennt, der weiß, dass er nicht aufgibt und schon wieder nach vorne blickt. „Bereits in 14 Tagen geht es am 19. September 2010 in Oschersleben weiter. Dann werde ich voll motiviert wieder am Start stehen!“
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