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Porsche Carrera Cup Oschersleben
Raffi Bader: Erster Einsatz im Porsche Carrera Cup
Als einziger Schweizer absolvierte Raffi Bader am Sonntagmorgen in Oschersleben mit einem Gaststart sein erstes Rennen im Porsche Carrera Cup und schlug sich achtbar. Lediglich ein freies Training und das Qualifying blieben dem jungen Fricktaler, um sich auf das neue Auto, den Porsche 911 GT3 Cup - 2008 und "einen der härtesten Markenpokale" einzuschießen. 
 © Michael Schillinger
 Erster Gaststart verlief zufriedenstellend 
Der aktuelle Carrera Cup-Bolide hat noch einmal 5% mehr Leistung im Vergleich zu seinem Arbeitsgerät im Porsche SuperSports Cup, und in der Meisterschaft tummelt sich alles, was Rang und Namen hat. So messen sich ehemalige DTM-Piloten mit Rookies, wie Raffi Bader.

Mit den Rundenzeiten aus dem freien Training war der junge Rennpilot sehr zufrieden. Nur 1.2 Sekunden Rückstand auf den Trainingsbesten und vergleichbare Zeiten zu seinem Erfolg vor zwei Wochen an gleicher Stelle stimmten zuversichtlich. Nach dem
Qualifikationstraining hatte sich der 21-Jährige in den Top-10 platziert, aber am Start zum 5. Saisonlauf des Carrera Cups kam der weiße Porsche mit der Startnummer #4 nicht recht in die Gänge. Er verlor Boden, preschte mit vier Konkurrenten auf die erste Kurve zu, kam auf den Randstein, stieg auf und war sogleich in eine Karambolage verwickelt. Im Verlaufe des Rennens entbrannte ein heftiger Zweikampf mit Jiri Janak, und nur knapp hinter dem Tschechen überquerte Bader als 14. die Ziellinie.

© Michael Schillinger 

Portrait Raffi Bader

"Ich bin nicht ganz zufrieden. Eigentlich hatte ich mir einen Platz in den Top-10 gewünscht", resümierte der Eidgenosse seinen Gasteinsatz. "Aber ich habe schon zu Beginn mit durchdrehenden Rädern zwei Plätze verloren. Den stehenden Start muss ich auf jeden Fall wieder üben - im SportsCup starten wir mit fliegendem Indianapolis-Start. Bei dem Crash in der ersten Ecke hatte ich Glück, dass ich mir nicht die Kühler beschädigt habe, aber das Setup war danach verstellt, so dass ich stark mit Untersteuern zu
kämpfen hatte und die Reifen recht schnell nachließen." Für die Zukunft wünscht sich der Fricker: "Ich hoffe natürlich auf weitere Einsätze im Carrera Cup. 

Die Rundenzeiten haben ja gestimmt. Das ARAXA Team um Axel Plankenhorn macht eine extrem professionelle Arbeit und ich hoffe, dass ich den Chef nicht enttäuscht habe. Aber jetzt werde ich mich erst einmal wieder auf meine nächsten Einsätze im SuperSports Cup konzentrieren."

Die nächsten Wertungsläufe des Porsche SuperSports Cups finden auf dem EuroSpeedway statt. In der Lausitz will Raffi Bader am 08. und 09. August seine Tabellenführung verteidigen.
Petra Weddige

Artikel vom 03.08.2009

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