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| Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring |
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| Erneut null Punkte |
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Mit gestärktem
Selbstbewusst- sein, gestärkter Technik und verstärkter Mannschaft
wollte Kappeler Motorsport die Panne vom zweiten Rennen der
Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) vergessen machen. Training und erste
Rennrunden ließen ein gutes Rennen vermuten, dem die Technik jedoch jäh einen
dicken Schlussstrich setzte. Teamchef Thomas Kappeler pilotierte gemeinsam mit Thomas Gerling und Harald Hennes den weißen WTCC BMW M3 |
| ©
Meuren
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| Technikteufel
schlug erneut zu |
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während Mike Jäger (Kaiserslautern) einen neuen „Stallgefährten“ an seiner Seite hatte: Donald
Molenaar (Niederlande) war schon häufiger auf dem Kappeler-WTCC-BMW unterwegs,
erstmalig jedoch auf dem blauen M3, der seit Jahresbeginn die Flotte des Bad
Saulgauer Rennteams ergänzt. Alle Fahrer kämpften sowohl mit der vom nächtlichen
Regen nassen Strecke als auch mit zahlreichen Unfallstellen rund um die Nordschleife,
die immer wieder für Unterbrechungen des Fahrflusses sorgten. Thomas Gerling zum
Beispiel: Im Streckenabschnitt Aremberg vermischte sich Öl mit dem auf der Strecke
stehenden Wasser und Gerling musste sein gesamtes fahrerisches Können
aufbringen, um den weißen BMW nicht in den Leitplanken zu versenken. Oder Mike
Jäger: Er musste zunächst wegen einer Ölspur sein Tempo drosseln und dann wegen
zur Neige gehenden Kraftstoffes im Gänsemarsch den Weg Richtung Boxengasse
antreten. Eine Rundenzeit von 9:26 Minuten genügte dem WTCC BMW für den ersten
Startplatz der Klasse SP5 und den 57. Rang in der Gesamtwertung. Auf Rang drei der
Startaufstellung in der SP5 fand sich das blaue Schwesterauto wieder: Eine
Rundenzeit von 9:50 Minuten stand zu Buche und der 92. Platz der Gesamtwertung.Insgesamt starteten um 08:30 Uhr 219 Autos in das Training.
Zwei Ausfälle in zwei Runden
Mike Jäger saß als erster hinterm Volant des blauen BMW M3 mit der Startnummer
251. Zunächst lief alles nach Plan: Jäger machte vom Start weg ordentlich Druck auf
die vor ihm liegenden Konkurrenten und konnte sich schon in der Anfangsphase auf
den zweiten Platz vorarbeiten. Auf Platz eins drehte das Schwesterauto seine Runden,
das aber schon weit enteilt und aus eigener Kraft nicht mehr einholbar war. Jäger lieferte konstant schnelle Zeiten ab und versuchte fehlerfrei durch das von Unfällen geprägte Rennen zu
kommen. In seiner siebten Runde bemerkte er Rauchentwicklung an seinem Auto und nahezu gleichzeitig
rutschte er im „Schwalbenschwanz“ auf seinem eigenen Öl aus. Gekonnt fing er den Wagen ab, fuhr
unbeeindruckt weiter, als auf der Döttinger Höhe die Rauchentwicklung so stark zunahm, dass den
nachfolgenden Autos sprichwörtlich die Sicht genommen wurde. Jäger steuerte die Box an, Chefmechaniker
Thomas Müskens diagnostizierte auf die Schnelle einen gebrochenen Kolben und damit das vorzeitige Ende
der Startnummer 251.
Nur unwesentlich besser lief es bei der Startnummer 250, dem weißen BMW M3: Harald Hennes fuhr den Start
und konnte sich direkt absetzen. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis der routinierte Fahrer einen Abstand auf die
Verfolger geschaffen hatte, der eine drucklose Fahrt zuließ. Auto, Reifen, Fahrer bildeten eine Einheit, die dem
Wettbewerber nicht den Hauch einer Chance ließ. In Runde acht begann der BMW Rauchzeichen zu senden,
die Motorleistung verringerte sich zusehends. Hennes steuerte die Box an, übergab den Wagen an Thomas
Gerling, während die Mechaniker die Technik prüften. Mit dem Segen der Boxencrew stürzte er sich ins
Rennen, dass jedoch nach weniger als einer Runde beendet war: Die Rauchentwicklung setzte sofort wieder
ein, während die Leistung komplett verschwand. Gerling stellte den Wagen ab, um einen größeren Schaden zu
vermeiden. Für Kappeler Motorsport endete das Rennsportwochenende deutlich früher als geplant – das Team
musste den zweiten Totalausfall der Saison und in Folge hinnehmen.
Der nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) findet am 23. Juni statt, die Renndistanz
beträgt vier Stunden. |
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| Presse Meuren |
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Artikel vom 03.05.2012
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