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| Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring |
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| Mit viel Glück erstes Rennen beendet |
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Peeters Racing Team (Griesheim) startete mit einem in Details überarbeiteten Auto in das Auftaktrennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Das
Fahrer- trio zeigte sich begeistert vom Ergebnis der Winterarbeiten und konnte gleichzeitig von Glück reden am Ende das Ziel
zu sehen. Marc Peeters (Griesheim), Martin Hörter (Ransbach-Baumbach) und Bastian Pinkert (Wetzlar) konnten mit dem BMW 325i in der Klasse V4 schon im Training überzeugen. |
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Meuren
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| Das
Team Peeters Racing beim Saisonauftakt |
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Insgesamt standen nach 1,5h Trainingssitzung fünf Runden auf der Haben-Seite des Teams. Nahezu während des gesamten Trainings wurden das gut 180 Teilnehmer starke Feld von Sprüh- und Nieselregen begleitet. Erst gegen Ende der Trainingssitzung trocknete die Ideallinie ab. Und so war die letzte die beste – Bastian Pikert wollte eigentlich nur die profillosen Slickreifen für das auf vier Stunden angesetzte Rennen anfahren, erwischte jedoch eine derart gute Runde, dass am Ende die Top-Zeit für das Team raussprang. Rang fünf in der Klasse und Startplatz 104 im Gesamtklassement hieß es nach dem Training für Peeters Racing Team.
Nach Rammstoß 40 Minuten Reparatur
Top-Zeit-Fahrer Pinkert übernahm den Start mit den folgenden acht Runden – so der Plan. Danach sollte Martin Hörter mit dem BMW die Konkurrenz jagen und Marc Peeters Aufgabe sollte sein, dass bis dahin eingefahrene Ergebnis über die Ziellinie zu bringen. Pinkert erwischte einen Super-Start und noch in Runde eins fuhr er bis auf Rang zwei vor. So ging es in Runde zwei die er mit einer Zeit deutlich unter zehn Minuten absolvierte. Im dritten Umlauf erhielt er auf einem nahezu geraden Streckenabschnitt der Nordschleife plötzlich einen Schlag auf das rechte Vorderrad. Grund: Zwei deutlich stärkere Fahrzeuge die etliche Klassen über dem Peeters-BMW angesiedelt waren, kamen sich beim Versuch Pinkert zu überholen in die Quere, berührten sich und trafen beim Ausritt in die Leitplanke den BMW von Peeters. Waidwund schleppte sich Pinkert in die Box, wo die Mechaniker bereits mit Werkzeug und Teilen warteten. Binnen weniger als 40 Minuten tauschten sie zwei Querlenker und die Reifen und schickten Pinkert erneut ins Rennen. Mit stumpfen Waffen und einigen Runden Rückstand auf den Führenden der Klasse machte sich Bastian Pinkert auf den Weg der Schadensbegrenzung. Nach weiteren sechs Runden stand der BMW planmäßig an der Box – Martin Hörter klemmte sich hinters Volant während die Mechaniker dem Wagen Regenreifen spendierten. Denn zwischenzeitlich hatte es angefangen zu regnen, während gleichzeitig sich ein dichter Nebel zu bilden begann. Hörter startete verhalten, schließlich war es sein erstes Rennen auf dem Peeters-BMW, konnte aber noch in seiner ersten Runde richtig Fahrt aufnehmen und weiter Boden gutmachen. Als 140 der Gesamtwertung und neunter der Klasse überquerte Hörter die Ziellinie.
Stimmen nach dem Rennen
Bastian Pinkert
„Schade, heute wäre definitiv ein Platz auf dem Podium möglich gewesen. Das Auto lief und lag einmalig. Den Start habe ich gut erwischt – schade, dass die Kollegen in den großen Autos ihren Überblick verloren und mich bei ihren Positionskämpfen gerammt haben. Ein schwacher Trost – beide sind ausgefallen. Wichtig jedoch ist, dass keine Personen zu Schaden kamen. Als ich nach der Reparatur wieder fahren konnte, bin ich solange als möglich mit Slicks draußen geblieben, obwohl es Abschnittweise schon heftig regnete. So konnte ich weitere Zeit aufholen. Am Ende hat es nur für Platz neun gereicht – dafür konnten wir unter „scharfen“ Bedingungen etliche Testrunden drehen.“
Martin Hörter
„So richtig ans Fahren kam ich ja nicht, abgesehen von zwei Renn- und einer Trainingsrunde. In dem Team fühle ich mich richtig wohl. Anders als zuvor läuft hier alles deutlich ruhiger ab, obwohl die Jungs schnell sind und präziese ihre Arbeiten erledigen. Es wird jedoch nicht gebrüllt und hektisch umher gelaufen. Das Auto läuft richtig gut, das Fahrwerk ist eine Wucht – selbst im Regen macht der BMW Spaß. Ich freue mich auf das nächste Rennen und hoffe dann ein paar Runden mehr fahren zu dürfen.“
Marc Peeters
„Ich bin nur eine Trainingsrunde gefahren – das wars. Als Martin gerade übernommen hatte, wurde das Rennen abgebrochen. Für mein Dafürhalten die richtige Entscheidung um den Rennfahrern die größtmögliche Sicherheit zu gewähren.“ |
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| Presse Meuren |
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Artikel vom 03.04.2012
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