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| Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring |
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| Rundum zufrieden am Ende der Saison |
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Mit einem 4h-Rennen am vergangenen Samstag endete die Saison der
Langstrecken- meisterschaft. Götz Motorsport ging mit hohen Erwartungen in das Rennen, die am Ende auch erfüllt wurden. Womit das aus Beilstein stammende Team im kommenden Jahr
auf dem Nürburgring und der Nord- schleife antritt, ist indes noch nicht ganz klar.
Völlig ent- spannt und mit jeder Menge Vorfreude gingen die drei
Stammfahrer von Götz Motorsport, |
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Meuren |
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| Erwartungen
erfüllt beim Saisonabschluss |
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Duffner (Hornberg), Christian Kohlhaas (Andernach) und Patrik Kaiser (Schellenberg/Liechtenstein) ins Training zum 10. und letzten Lauf der VLN. Kohlhaas eröffnete den Trainingsreigen, brach die Runde jedoch schon nach der Hälfte ab. Grund für diese Entscheidung waren viele Unfallstellen die zu passieren waren und den Andernacher Rennfahrer immer wieder einbremsten. Als nächstes ging Patrik Kaiser ins Training und drehte zwei Runden. Besonders der zweite Umlauf hatte es in sich: Kaiser zeigte, wie gut er zwischenzeitlich mit dem bärenstarken Audi RS4 zurecht kommt und legte mit 9:15 Minuten die Messlatte auf eine beachtliche Höhe. Selbst Routinier Duffner konnte diese Zeit nicht knacken, allerdings kam er im letzten Drittel der Strecke in eine Kampfgruppe kleinerer Fahrzeuge, die ihn aufhielten und etliche Sekunden kosteten. Kohlhaas versuchte es am Ende nochmals mit einer letzten, schnellen Runde, die ihm auch ziemlich gut gelang: Mit einer Zeit von 9:06 unterbot er Kaisers schnellste Runde deutlich und stellte den Audi auf Startplatz 45 von mehr als 160 Fahrzeugen.
Reifen halten Belastung nicht stand
Axel Duffner übernahm den Start und konnte in den ersten drei Runden richtig angreifen, etliche Konkurrenten überholen und ordentlich Boden gut machen. In der vierten Runde merkte er, wie die Leistung der Reifen schlagartig nachließ. Der Zustand verschlechterte sich von Runde zu Runde und Duffner war mehr damit beschäftigt den Wagen auf der Strecke zu halten, als auf Angriff zu fahren. Zu allem Überfluss löste sich der Stecker seiner Funkverbindung, den er mühevoll wieder einsteckte, während er mit nachlassender Reifenleistung und stärker werdendem Konkurrenzdruck kämpfte. Nach seiner siebten Runde ist für Duffner die Saison 2011 Geschichte – er steuert die Box an, um den Audi RS4 für acht Runden an Patrik Kaiser zu übergeben. Kaiser erwischte einen perfekten Satz Reifen, der sofort die nötige Haftung bot, um angreifen zu können. Der Liechtensteiner hatte während seines gesamten Stints freie Fahrt, was die Rundenzeiten belegten: Mit 9:16 Minuten fuhr er die schnellste Zeit im teaminternen Duell. In Runde 16 brachte Kaiser den Audi schadlos zur Box, um ihn an Christian Kohlhaas zu übergeben. Kohlhaas kämpfte dann mit ähnlichen Problemen wie Duffner: Der Wagen bot auch ihm keine Haftung und raubte dem eigentlich routinierten Fahrer jeglichen Mut, in den schnellen Ecken alles zu geben. Der Audi entwickelte unter Kohlhaas’ Händen auf der Hinterachse ein ungewolltes Eigenleben, wodurch die Rundenzeiten langsam anstiegen. In Runde 24 steuert Kohlhaas die Box an, um sich ein paar Liter Sprit geben und einen neuen Satz Reifen montieren zu lassen. Nur noch eine Runde schaffte er mit den neuen Pneus, ehe die Rennleitung den letzten Lauf der Serie offiziell nach vier Stunden Distanz beendete. Trotz der Haftungsschwierigkeiten kämpfte sich das schnelle Trio bis auf den 26. Rang vor und konnte am Ende ein versöhnliches Saisonende feiern.
Stimmen nach dem Rennen
Dieter Götz, Teamchef
„Wir haben trotz aller Probleme ein gutes Rennen abgeliefert und erneut bewiesen, dass wir uns als Privatteam nicht verstecken müssen. Gerne wären wir etwas schneller gefahren, um am Ende ein paar Plätze weiter vorne zu stehen – wichtiger ist jedoch, den Wagen schadlos ins Ziel zu bringen, was die Jungs geschafft haben. Ich denke, ohne das Reifenproblem wären locker fünf Plätze weiter vorne möglich gewesen. Dennoch sind wir alle stolz und zufrieden, und das zu Recht.
Die Saison 2011 war augenscheinlich von einigen Ausfällen geprägt, unterm Strich war sie dann doch nicht so schlecht. Wir konnten einige gute Ergebnisse einfahren, ein paar Klassensiege erringen und am Ende denkt man doch nur an die ärgerlichen Ausfälle. Man steck halt nicht im Detail – was im Motorsport jedoch häufig über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Was wir im kommenden Jahr machen, ist noch nicht ganz klar, wir sondieren derzeit in verschiedenen Richtungen, die aber alle jedoch ein Ziel haben: Audi fahren.
Zuletzt will ich meinem Team für die tolle Zusammenarbeit der letzten Saison danken, meiner Frau für die großartige Unterstützung und den Sponsoren, die den Einsatz erst möglich machen. Wir alle freuen uns auf 2012.“
Axel Duffner, Fahrer
„Ich hatte trotz aller Schwierigkeiten mit den Reifen richtig viel Spaß im Auto, auch wenn es schwierig zu fahren war. Mein Stint war relativ ruhig, es gab nur wenige Unfälle. Ich danke dem Team für das tolle Auto und eine klasse Saison. Wenn ich nächstes Jahr wieder am Start bin, dann definitiv nur bei Götz Motorsport.“
Christian Kohlhaas, Fahrer
„Erst bei meiner zweiten Trainingsrunde hatte ich freie Fahrt und kam wenigstens in die Nähe einer perfekten Runde. Der Startplatz war damit gerettet. Im Rennen kämpfte ich von Anfang an mit einer unruhigen Hinterachse und rutschenden Rädern. An eine schnelle Fahrt war nicht zu denken. Dennoch hatte ich Spaß und bin überzeugt, dass der Wagen perfekt vorbereitet war – der Fehler ist sicher bei den Reifen zu suchen. Danke an das Team für eine tolle Saison.“
Patrik Kaiser, Fahrer
„Bei Götz Motorsport habe ich gelernt, was eine Rennsportfamilie ist: Ich fühle mich wohl, erhalte jegliche Unterstützung durch alle Teammitglieder und keiner übt unnötigen Druck aus. Außerdem bereitet das Team den Wagen immer erstklassig vor. Im Training habe ich erstmalig gesehen, dass ich nicht mehr weit von Axel und Christian entfernt bin – die Bestätigung kam mit der schnellsten Runde im Rennen. Mein Stint war ok, ruhig und ohne übermäßige Unfallstellen. Selbst die Reifen haben tadellos gehalten. Für mich ein perfektes Rennen bei einem perfekten Team.“ |
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Presse Meuren |
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Artikel vom 31.10.2011
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