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Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Pech-Wochenende für die Vulkan-Racing-Viper
Motiviert von den beiden guten Ergebnissen der letzten VLN-Rennen hatte sich das Team Vulkan-Racing aus Mayen beim 6h-Rennen auf dem Nürburgring wieder viel vorgenommen. Doch kam es ganz anders. 8.22.109 Minuten stand am Ende des Training auf der Zeitenliste. Christopher Brück (Köln) pilotierte das Dodge Viper Coupe in der letzten Runde des Zeittrainings auf die siebte Startposition, trotz Spritmangel. 
 © Hardy Elis
 Die grüne Schlange wurde immer wieder zurückgeworfen 
„Das wäre sogar noch schneller gegangen“, ärgerte sich der junge Kölner rückblickend, der in den letzten Rennen immer wieder das Potential des Dodge Viper Coupes deutlich aufzeigte. Platz 7 – eine tolle Leistungsbestätigung der Viper.
Zusammen mit Christian Kohlhaas (Andernach) , Christian Brück und dem GT-Spezialisten Wolfgang Kaufmann (Molsberg) nahm man den Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring in Angriff, um sich der großen GT-Konkurrenz von Audi, Porsche, Corvette und BMW zu stellen. Schon in den ersten Runden meldete Christopher Brück an die Box, dass er mit Schaltproblemen zu kämpfen habe. Aus diesem Grund nutzte er nicht mehr die semi-automatische Schaltung per Wippen am Lenkrad, sondern nutze den herkömmlichen Schalthebel. Doch dieser brach in der dritten Runde ab. 

Eine frühe Reparaturpause war fällig, die mehr als 10 Minuten dauerte. Das Dodge Viper Competition Coupe GT3 fiel dadurch weit zurück. Doch die Pechsträhne ging weiter. Wolfgang Kaufmann musste nach einer Kollision mit einem Konkurrenten einen Reifenschaden hinnehmen und in langsamer Fahr zurück an die Box. Auch bei Christian Kohlhaas wurden die Schaltprobleme nicht weniger. Bei einem weiteren Boxenstopp konnte das Problem von den Mechanikern behoben werden, die an diesem Wochenende ohnehin bei insgesamt sieben Boxenstopps Schwerstarbeit leisteten. Ein Kabelbruch war der Grund des Übels. 

Hardy Elis

Lange Reparaturpause warf das Team weit zurück

Nach etwa drei Stunden hatte man sich wieder in die Top 50 zurück gekämpft. Christopher Brück übernahm wieder die Viper zur Aufholjagd. Das Vorhaben wurde jedoch im Streckenabschnitt Schwalbenschwanz unterbrochen, als ein BMW Z4 GTR und die Dodge Viper miteinander kollidierten. Wieder war ein Reifen beschädigt und zum zweiten Mal schleppte sich das Dodge Viper Coupe langsam zur Box zurück. In der Box wurde dann nach 4 ½ Stunden entschieden, dass man nach all den Problemen die grüne Viper aus dem Rennen zurückzieht. 

„Es war genau das Gegenteil vom letzten Rennen. Da hat alles zusammengepasst. Heute gab es wirklich ein Problem nach dem anderen. So etwas erlebt man auch nicht ständig. Traurig, aber wahr“, blickte Christian Kohlhaas auf das 6h-Rennen zurück. 
Christian Reinsch

Artikel vom 02.08.2010

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