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| VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring -
Kappeler Motorsport |
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| Auf eigenen Reifen in die neue Saison |
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Das Leben der Familie Kappeler ist von Motorsport und schnellen Autos geprägt: Am ihrem Wohnort in Bad Saulgau betreiben sie erfolgreich eine freie Kfz- und Tuning-Werkstatt und seit Jüngstem ist dies auch die Heimat des neu gegründeten
Rennteams „Kappeler Motorsport“. Motorsport-
erfahrung kann der heute 26jährige Thomas Kappeler reichlich vorweisen. |
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Redaktionsbüro Uwe Meuren |
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| BMW M3 von Kappeler Motorsport |
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Mit sechs Jahren fuhr er unter Anleitung seines Vaters sein erstes Kartrennen, fuhr danach im Lupo-, Beetle- und Fiesta-Cup und ging in der DTC an den Start. Sporadisch bei einzelnen Rennen und seit 2008 regelmäßig war Kappeler auch in der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring anzutreffen. Bei den bis zu sechs Stunden dauernden Langstreckenrennen ging Kappeler als „Miet-Fahrer“ stets auf fremdem Material an den Start, ohne jemals wirklichen Einfluss auf Fahrzeugperformance oder Team zu haben. „Damit ist jetzt Schluss“, erklärt Thomas Kappeler im Gespräch, „wir haben uns im Winter einen eigenen Rennwagen gekauft, um unabhängiger zu sein, mehr Verantwortung und Entscheidungsgewalt zu haben.“ Wir, das sind beim neu gegründeten Team in erster Linie Vater Karl-Heinz, der gemeinsam mit seinem Sohn als Teamchef fungieren wird, Mutter Helga die gemeinsam mit Schwester Tanja für Verpflegung und Administration verantwortlich ist sowie einige freiwillige Mechaniker aus der heimischen Werkstatt.
Reichlich Erfahrung auf dem Auto
Kappeler Motorsport will bei insgesamt zehn Rennen der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft an den Start gehen, die allesamt auf dem Nürburgring und der Nordschleife ausgetragen werden. Dazu greift das Bad Saulgauer Team auf bewährte Technik aus München zurück und setzt einen BMW M3 aus der
Tourenwagenwelt- meisterschaft ein. „Dieses Fahrzeug“, erklärt Thomas Kappeler, „wurde bereits vor einigen Jahren technisch auf die Nordschleife abgestimmt und bei Langstreckenrennen in der Klasse SP6 bis 3,5 Liter Hubraum eingesetzt. Wir haben den Wagen im Winter mit den Rennsportspezialisten von KK Automobile erneut überarbeitet und gehen mit einem kleineren Motor in der Klasse SP5 bis drei Liter Hubraum an den Start.“ Gründe für den Wechsel in eine kleiner Klasse habe das Team zur Genüge, wie Thomas Kappeler ergänzt: Mehr Chancen auf Klassensiege, mehr Teilnehmer in der Klasse und mehr Spannung für Fahrer und Fans. Überdies wird in der kleineren Klasse das Fahrzeug nicht ständig am „materiellen Limit“ bewegt, was der Lebensdauer der Komponenten entgegen kommt. Kappeler ist auf dem BMW schon einige Rennen auf dem Nürburgring und der Nordschleife gefahren, kennt das Auto also bestens, was für die anvisierten Klassensiege nur von Vorteil sein kann.
Was dem Team jetzt noch fehlt, ist ein weiterer Fahrer, der Thomas Kappeler während der Langstreckenrennen unterstützt. An seine Seite wünscht sich der Bad Saulgauer jedoch nicht irgend jemanden, sondern: „Wir brauchen einen zweiten, schnellen Fahrer, der überdies die erforderliche Konstanz mitbringt, die für Langstreckenrennen notwenig ist. Auch wenn wir einige Interessenten haben – das passende Pendant ist noch nicht gefunden.“
Auch wenn Kappeler Motorsport schon jetzt mit einem Auge in Richtung Klassensieg schielt, bleibt die Mannschaft mehr als realistisch. „Wir sind neu in der Klasse und unser primäres Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln. Wenn dabei der eine oder andere Podiumsplatz raus springt – umso besser. Nach dem ersten Rennen am 27. März wissen wir, wo wir stehen und in welche Richtung wir arbeiten müssen“, so Thomas Kappeler zum Saisonstart 2010. Was das gesamte Team von Kappeler Motorsport nicht vergisst, ist die Unterstützung durch den Sicherheitsglas Hersteller SGT mit Sitz in Oelsnitz (Vogtland). Das Unternehmen steht Thomas Kappeler seit seinem Einstieg in die Cup-Klassen zur Seite und will künftige Nordschleifen-Erfolge mit dem Team feiern. |
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| Redaktionsbüro Uwe Meuren |
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Artikel vom 10.03.2010
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