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Langstreckenmeisterschaft Nürburgring - 29.08.2009: 32. RCM DMV Grenzlandrennen
Klassensieg und zweiter im Gesamt für Chris Mamerow 
Dritter Sieg in der Klasse der FIA GT3-Fahrzeuge und zweiter Gesamtrang beim 7. Lauf zur Langstrecken Meister- schaft  für Chris Mamerow. „Sieger der Herzen“ Mit diesen Worten kommentierte VLN- Streckensprecher Lars Gutsche bei der Zieldurchfahrt die Leistung von Chris Mamerow . Der junge Porschepilot demonstrierte beim 32. RCM DMV Grenzlandrennen einmal mehr seine fahrerische Klasse.
 © Peter Burggraf
 Im Alleingang auf Platz zwei
Im Alleingang pilotierte er den Mamerow-Porsche GT3 Cup S vier Stunden lang auf höchstem motorsportlichem Niveau durch die „Grüne Hölle“, wobei er den dritten Sieg in der Klasse der FIA GT3-Fahrzeugen auf dem 23,84km langen Eifelkurs für das Team von Mamerow Racing einfahren konnte. In der Gesamtwertung musste sich am Ende des Rennens, der Sohn von Teamchef und Porsche-Tuningspezialist Peter Mamerow, nur dem Fahrertrio Marcel Tiemann (Monaco), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Arno Klasen (Karlshausen) im leistungsstarken Porsche 911 GT3 RSR geschlagen geben. 

Bereits in der ersten Runde des Trainings zeigte Chris Mamerow mit einer Zeit von 8:22.567 min, dass er sich an diesem Tag einiges vorgenommen hatte. Erst in den letzten Minuten der Trainingssitzung, gelang es den Verfolgerteams diese Zeitvorlage zu knacken. Doch die Freude der Konkurrenten sollte nicht lange währen. Wenige Sekunden vor Ablauf des Qualifying, jagte Cris Mamerow den Cup S erneut um die Strecke und sicherte sich mit der Tagesbestzeit von 8:16.467 min die Pole-Position. 

Beim Start katapultierte sich zunächst Sascha Bert (Ober-Ramstadt) mit der Dodge Viper an die Spitze des Feldes. Gefolgt vom Mamerow-Porsche jagte man die nächsten zwei Umläufe über den Asphalt des Nürburgrings, bevor sich zu Beginn der dritten Runde Chris Mamerow Eingangs der Mercedes-Arena an der Viper vorbei bremsen konnte. Von da an bestimmte das Mamerow-Auto bis zum ersten regulären Boxenstopp das Geschehen an der Spitze. Im Verlauf dieses Stopps musste man aber trotz hervorragender Arbeit der Boxen-Mannschaft, die Führung an den Porsche RSR mit Marc Lieb am Steuer abgeben. 

Peter Burggraf

Chris Mamerow mit Platz zwei in der Gesamtwertung

Auch wenn es in vielen Phasen der verbliebenen Renndistanz Chris Mamerow gelang die Zeiten der RSR- Piloten zu kontern, konnten diese letztlich mit dem RSR, dem stärksten Rennboliden aus dem Hause Porsche, das Rennen für sich entscheiden. In der stark besetzten Klasse der FIA GT3-Fahrzeuge heimste dagegen Chris Mamerow mit einem Vorsprung von 42.187 Sekunden bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison, einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg für das Porschetuning-Team aus Castrop Rauxel ein.

„Ich habe über vier Stunden 100 Prozent gegeben. Das war ganz schön happig, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. Mein Auto war heute perfekt. Den Grundstein für die Podiumsplatzierung habe ich im ersten Stint gelegt,“ kommentierte am Ende des Rennens ein sichtlich erschöpfter, aber glücklicher Chris Mamerow, das Geschehen des Tages.
Peter Burggraf

Artikel vom 02.09.2009

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