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6. Lauf zur BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft - 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
Erfolgreicher Auftakt blieb ohne Erfolg
Nach dem erfolgreichen 2. Rang von Chris Mamerow und Dirk Werner beim 5. Lauf zur BFGoodrich Langstrecken- meisterschaft, konnte Teamchef Peter Mamerow bei diesem Rennen nicht auf die Erfolgspaarung zurückgreifen, da sich Dirk Werner im Rahmen der Grand-Am Rolex
Sports Car Series in den USA befand, übernahm für ihn Kenneth Heyer als zweiter Fahrer das Steuer des Porsche 911 GT3 CupS.
 © Peter Burggraf
 Defektes Radlager beendet erfolgreiche Fahrt
Heyer war es auch, der im Training die ersten Runden mit dem CupS absolvierte und sich nach seiner Trainingseinheit, sehr beeindruckt zum Fahrverhalten des Autos äußerte. Nur weinige Sekunden vor Trainingsende ging dann Chris Mamerow erneut auf Zeitenjagd und zauberte mit einer Runden von 8:17.404 Minuten die schnellste Porsche-Zeit des Tages auf das Eifelasphaltband. Ein Resultat das am Ende die zweite Startposition für das Mamerow-Auto einbrachte. Mit dieser Platzierung nahm Chris Mamerow bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison das Rennen, auf der 24,369 Kilometer langen Kombination auf Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife, aus der ersten Startreihe unter die Räder.

Getreu dem Motto, ein 6h-Rennen gewinnt man nicht in den ersten Kurven, hielt sich Chris Mamerow aus dem Startgedränge und bog als Dritter zur 6h-Jagd in die „Grüne Hölle“ ein. In Schlagdistanz zur Spitze ging es in den folgenden Runden um den Kurs. Der zunehmende Regen während der 5. Runde, veranlasste alle Teams zum Wechsel auf Regenreifen. Bestückt mit Yokohama-Regenpneus demonstriere Chris Mamerow fortan, ebenso wie beim Regenreichen 2. Meisterschaftslauf, sein fahrerisches Können auch unter solch schwierigen Witterungsbedingungen. In dessen Folge der Führungswechsel beim Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft nicht mehr lange auf sich warten ließ.

Ein spannender Schlagabtausch mit dem Räder-Ford GT um die Spitze begann. Während der Ford bei nachlassendem Niederschlag noch bis zum Ende der 12 Runde auf der Strecke blieb, taktierte Team Chef Peter Mamerow gekonnt und ließ bereits nach der 11. Runde die profillosen Slicks auf den CupS aufziehen, von wo an allein, der im Hause Mamerow vorbereitete Zuffenhausener Sportwagen, die Pace an der Spitze bestimmte.

Peter Burggraf

Chris Mamerow und Kenneth Heyer ohne Fortune

Der Vorsprung auf das spätere Siegerauto den Porsche 911 GT3 RSR 3 von Manthey-Racing betrug bereits mehr als 1 Minute, als am Ende der 18. Runde ein kollabiertes Radlager die erfolgreiche Fahrt des Mamerow-Porsches vorzeitig beendete.
„Einfach Schade. Wir waren gut unterwegs, mit der richtigen Taktik und Dank der hervorragenden Arbeit des Teams bei den Stopps, hätte es sicherlich heute wieder ganzweit nach vorne gehen können. Aber der Schaden war größer als wir ursprünglich dachten. Neben dem Radlager wurden auch der Speed-Sensor und die Bremsanlage in Mitleidenschaft gezogen, wodurch eine Reparatur zu zeitaufwendig geworden wäre,“ kommentierte ein sichtlich enttäuschter Chris Mamerow seine erfolgreiche Fahrt ohne Happyend. 
Peter Burggraf

Artikel vom 23.07.2009

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