Beim ersten Premiereneinsatz in der für die Saison 2012 weiterentwickelten Corvette gelang Andreas Wirth im Zeittraining für Rennen eins eine starke Leistung. Der 27-Jährige stellte den US-Sportwagen für das erste Rennen am Samstag auf den vierten Startplatz. Im Rennen übernahm Wirth schongleich nach dem Start Platz zwei, musste jedoch in der vierten Runde nach einem Elektronikproblem die Box ansteuern. Der unplanmäßige Boxenstopp kostete drei Runden, am Ende sahen Wirth und Frentzen die Zielflagge so nur auf dem 34. Rang.
Von einer guten Ausgangsposition startete auch der zweite Lauf am Sonntag, in den Frentzen ebenfalls von Startplatz vier ins Rennen ging. Der Formel 1-Vizeweltmeister von 1997 lag in der Startphase im über 40 Fahrzeuge starken Feld auf Rang drei, ehe ein technischer Defekt das Rennen für die weiße Corvette mit der Startnummer 27 vorzeitig beendete.
„Wir haben ein sehr schnelles Auto, nur müssen wir die Rennen beenden“, zog Wirth ein Fazit nach dem ersten Wochenende im Team Callaway Competition. „Die Corvette hat zweifellos Potenzial. In beiden Rennen konnten wir in der Spitzengruppe fahren. Wenn wir ins Ziel kommen, haben wir sicherlich Chancen auf eine Podiumsplatzierung. Ich bin aber optimistisch, dass wir die Probleme bis zum nächsten Rennen in Zandvoort in den Niederlanden in vier Wochen aussortieren können und werden dann garantiert wieder angreifen.“
„Ein ganz großer Dank gilt nach diesem Wochenende dem Callaway-Team. Die Mannschaft um Ernst Wöhr hat in den letzten Wochen unglaublich hart gearbeitet, um die Autos rechtzeitig fertig zu stellen. Was ist das Team geleistet hat, ist unvorstellbar. Es ist sehr schade, dass wir das Team an diesem Wochenende nicht mit einem Podiumsplatz belohnen konnten. Hoffentlich können wir das in Zandvoort nachholen, und uns so für die sehr arbeitsintensiven letzten Wochen zu bedanken.“ |