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| Saisonstart der ADAC GT Masters in Oschersleben |
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| Action, Fahrspaß, aber kein Glück für Martin Ragginger |
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Speed und Teamleistung sehr gut, Rennglück nicht genügend – so könnte man den
Saison auftakt von Martin Ragginger in der ADAC GT Masters in Oschersleben
zusammenfas- sen. Hatte sich das Team von FACH AUTO TECH am Samstag im Reifenpoker noch
verspeku- liert und war durch einen zusätzlichen Boxenstopp bis auf Platz 19 zurückgeworfen worden, so lebte beim zweiten Rennen am Sonntag die Chance auf einen Podestplatz. |
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ADAC GT Masters |
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| Martin
Ragginger |
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Bis der 24-jährige Porsche-Pilot aus Salzburg im Zweikampf von einem Konkurrenten brutal „abgeschossen“ wurde. Die darauffolgende Aufholjagd quer durchs Fahrerfeld wurde immerhin noch mit Gesamtposition 10, einem Meisterschaftspunkt und Platz 1 für Swen Dolenc in der Privatfahrer-Wertung belohnt.
So gerne hätte sich Martin Ragginger selbst ein verspätetes Geburtstagsgeschenk gemacht – erst am Donnerstag vor dem Rennwochenende war der gebürtige Salzburger 24 Jahre alt geworden. Doch daraus wurde leider nichts. „Das Team hat das ganze Wochenende einen super Job gemacht, der Speed vom Auto passt, und mein Teamkollege Swen Dolenc ist in der Amateurfahrer-Wertung auf Platz 1 gefahren“, zählt Martin die positiven Aspekte des Wochenendes auf. Dass die Liste nicht länger wurde, lag zunächst einmal am Wetter: Kurz dem Start zum ersten Wertungslauf am Samstag war einUnwetter über den Motorsportpark Oschersleben gezogen. Während die anderen Spitzenteams mit profillosen Slicks alles riskierten – und bei auftrocknender Strecke auf den richtigen Gummi setzten – musste die Mannschaft von FACH AUTO TECH den Porsche 911 GT3 R von Startfahrer Swen Dolenc zu einem zusätzlichen, ungeplanten Reifenwechsel an die Box holen. Selbst für Porsche-Profi Martin Ragginger, der am Samstag den zweiten Stint fuhr, war danach mit Position 19 im Feld der 40 Supersportwagen das absolute Maximum erreicht.
Größere Hoffnung auf einen Spitzenplatz machte sich die Schweizer Mannschaft da schon am Sonntag - zu Recht: Schließlich hatte „Raggi“ den weiß-roten Porsche im zweiten Qualifying auf Startposition 6 gestellt – gerade einmal ein Zehntel hinter dem späteren Sieger,
dem Schütz-Porsche von Christian Engelhart und Nick Tandy. „Im Rennen lief zunächst auch alles bestens, ich fuhr hinter Heinz-Harald Frentzen auf Platz 5. Gerade als ich Dominik Schwager, den Zweitplatzierten vom Samstag überholt hatte, blieb der kurz nach Start und Ziel voll auf dem Gas und fuhr mir richtig brutal ins Heck und drehte mich herum“, so Martin Ragginger, für den die Stop-and-Go-Strafe, die Schwager für diese Aktion erhielt, nur ein schwacher Trost war.
„Wie unnötig und dumm diese Aktion war, sieht man am späteren Ergebnis, wo Dominik aufgrund seines Manövers sogar noch zwei Plätze hinter uns liegt.“ Bis Martin nach dem fremdverschuldeten Dreher wieder den Anschluss an das Feld schaffte, war er bis auf Platz 26 zurückgefallen. „Dass wir schlussendlich mit Rang 10 schlussendlich sogar noch einen Meisterschaftspunkt und Swen den Sieg in der Amateurfahrerwertung holten, ist eigentlich sensationell.“
Erstmals in der noch jungen Rennsaison 2012 hat Martin Ragginger nun ein paar Tage zur Erholung – bis seine Motorsport-Welttournee am 14. und 15. April mit dem ersten Lauf zum PorscheCarrera Cup weitergeht. |
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| Redaktionsbüro Drivestyle |
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Artikel vom 04.04.2012
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