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| ADAC GT
Masters 2012 Fach Auto Tech |
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| Sieg in der Amateurwertung und wertvolle Punkte zum Saisonstart |
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Der Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben
gestaltete sich für FACH AUTO TECH turbulent. Das Team aus Sattel war
trotz einiger Widrig- keiten erfolgreich, sicherte sich erste Punkte in
der Fahrer wertung und stellte mit Swen Dolenc den Sieger in der
Ama- teurwertung. Für Swen Dolenc und Martin Ragginger
begann das Wochenende verheißungsvoll. Während der freien Trainings
platzierten sie ihren FACH-Porsche 911 GT3 R in den Top-Ten.
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| ©
ADAC GT Masters
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| Zwei
Porsche 911 GT3R im ADAC GT Masters |
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Nach dem ersten Qualifying hatte Swen Dolenc mit nur 1,2 Sekunden Rückstand die
Startposition 19 für den ersten Wertungslauf erzielt. "Die Leistungsdichte in diesem Feld ist enorm stark, so dass man schnell
Positionen verlieren kann. Ein kleiner Fehler auf meiner schnellen Runde
hat mich somit nicht nur eine halbe Sekunde gekostet, sondern gleich
sechs bis acht Positionen", berichtete der Maulbronner. Auch mit der
Leistung von Martin Ragginger war Teamchef Alex Fach nach dem zweiten
Zeittraining sehr zufrieden. Der Österreicher hatte sich mit nur 0,3
Sekunden Rückstand auf die Pole Position den sechsten Startrang für das
zweite Rennen am Sonntagmittag gesichert.
Doch zunächst hatte samstags ein Regenschauer und dunkle Wolken über der
Motorsport Arena für einen regelrechten Reifenpoker vor dem ersten
Wertungslauf der Saison gesorgt. Im Team entschied man sich für
Regenreifen, "ein Fehler", wie Alex Fach nach dem Rennen einräumte. Swen
Dolenc konnte sich zwar in den ersten Runden von Rang 19 auf 16
verbessern, jedoch verlor er durch den Reifenwechsel auf profillose
Slicks an Boden. Zwar gaben die Rundenzeiten sowohl des Schwaben als
auch seines österreichischen Fahrerkollegen Aufschluss darüber, dass man
zu den Besten zählte, am Ende war jedoch nach dem zusätzlichen
Boxenstopp nicht mehr als ein 19. Platz im Klassement möglich. Swen
Dolenc sicherte sich Platz drei in der Amateurwertung hinter Kristian
Poulsen und Carsten Tilke.
In das Rennen am Sonntag startete Martin Ragginger mit der Maxime, kein
Risiko auf den ersten Runden einzugehen. Der schnelle FACH-Pilot wurde
jedoch bereits in Runde drei von Dominik Schwager abgeschossen und fiel
bis auf Rang 26 zurück. Zurück im Feld, begann er eine fulminante
Aufholjagd und übergab die Startnummer #15 an zwölfter Stelle liegend an
Swen Dolenc, der die starke Vorstellung fortsetzte. Am Ende konnte sich
die Crew über den zehnten Rang und die erste Top Ten-Platzierung der
Saison freuen. "Obwohl wir nach dem Abschuss extremes Übersteuern und
Bremsprobleme hatten, konnten wir gut attackieren und uns auf diese
Weise noch einen Punkt in der Fahrerwertung sichern. Ohne den Zwischenfall hätten wir sicherlich um das Podium mitgefightet", so
Martin Ragginger nach dem Rennen. Für Swen Dolenc bedeutete der zehnte
Gesamtrang zugleich auch den Sieg der Amateurwertung.
#16, Otto Klohs, Andrina Gugger: "Das ist eine sehr schöne, aber extrem
schwierige Rennstrecke", berichtete . Andrina Gugger schon nach dem
freien Training. Sie hatte ihren "Super-Boliden" zwar zwischenzeitlich
im Kiesbett versenkt, dennoch wurde die Powerfrau mit jeder weiteren
Runde immer sicherer. Von Startplatz 31, dem Ergebnis des ersten
Zeittrainings, sollte sie in das erste Rennen am Samstagmittag gehen.
Fahrerpartner Otto Klohs hatte seine eigenen Rundenzeiten des Vorjahres
als Maßstab genommen und konnte sich mit einer Steigerung von fast zwei
Sekunden im zweiten Qualifikationstraining den 36. Startrang sichern.
Wie auch schon bei den Teamkollegen Dolenc/Ragginger wurde rund um
Startfahrerin Andrina Gugger zum ersten Rennen hin über die Reifenwahl
diskutiert. Und auch hier entschied man sich nicht für
Slickreifen. Diese musste sich die junge Rennpilotin in Runde sieben an der Box
aufziehen lassen. Auch Sie verlor durch den unplanmäßigen Stopp
wertvolle Positionen. "Der Start verlief auf halb nasser Strecke sehr
erfreulich und in den ersten zwei bis drei Runden konnte ich mich voll
nach vorne orientieren. Zwischenzeitlich lagen wir sogar auf P20. Doch
die Strecke trocknete immer mehr ab und ich musste an die
Box kommen, um die Trockenreifen zu montieren. Dies kostete enorm viel Zeit",
berichtete Andrina Gugger auf ihrem Facebook-Account. Den FACH-Porsche
übergab sie nach konstant guten Rundenzeiten an Otto Klohs, der nach
einer Stunde auf Position 30 die Ziellinie überquerte. "Es war ein
verrücktes Rennen. Wir haben uns leider durch ein Missverständnis beim
Boxenstopp noch eine Zeitstrafe eingehandelt. Mein Fazit: Morgen kann es
nur besser werden", meinte der Ludwigshafener am Samstagabend.
Den Startturn des zweiten Rennens übernahm am Sonntagmittag Otto
Klohs, der im ersten Renndrittel in einen spannenden Vierkampf verwickelt war.
Bis zum Wechsel auf die Schweizer Studentin sicherte er einen 29. Rang
gegen die Verfolger. Die Eidgenossin setzte ihre starke Fahrt vom Vortag
fort und hatte bis zur vorletzten Rennrunde Rang 23 inne als ein
Wettbewerber mit außerirdischem Bremspunkt über die Strecke flog. "Der
Nissan hat mich in ein Ausweichmanöver gezwungen, so dass ich mich
schlussendlich gedreht und noch drei Plätze verloren habe", so Andrina
Gugger über ihren 26. Rang. Es gewannen Engelhart/Tandy (Porsche) vor
Asch/Götz (Mercedes Benz) und Alessi/Keilwitz (Corvette).
Nächste Veranstaltungen mit FACH AUTO TECH:
14./15.04.12 Porsche Sports Cup Suisse, Mugello (I)
05./06.05.12, ADAC GT Masters, Zandvoort (NL) |
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| petra
weddige,motorsport-concepts |
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Artikel vom 02.04.2012
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