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Ried/Felbermayr Jun./Felbermayr Sen. gewinnen die Klasse GTE Am
Ausfall von Lieb/Lietz nach Skandalstart
Freud und Leid beim Team Felbermayr-Proton nach dem ersten Lauf zur Le Mans Series auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich. Während Christian Ried/Horst Felbermayr Jun./Horst Felbermayr Sen. mit ihrem Porsche 911 GT3 RSR die neue Klasse GTE Am für sich 
entscheiden konnten, wurde das Meisterteam Marc Lieb/Richard Lietz durch einen Massencrash beim Start aus dem Rennen geworfen.
 © Porsche
 Team Felbermayr-Proton, Porsche 911 GT3 RSR
Das 6 Stunden-Rennen von Le Castellet 2011 war wohl eines der kürzesten von Marc Lieb und Richard Lietz. Das Safetycar war beim Start für eine zusätzliche Runde draussen geblieben, obwohl es die Rundumleuchten abgeschaltet hatte. Der Starter schaltete darüber hinaus unglücklicherweise irrtümlich die Ampel auf grün. Das gesamte Starterfeld schob sich zusammen und es folgte ein Massenunfall, von dem ein Großteil der GT-Fahrzeuge betroffen waren. Bei diesem unglaublichen Crash erwischte es fünf von sechs Porsche und so mussten die Vorjahressieger schon beim Start alle Hoffnungen begraben.

Marc Lieb: "Das ist ein Alptraum-Wochenende für uns, denn es sind alle drei GTE Pro-Elfer ohne Verschulden der Fahrer aus dem Rennen geworfen worden. Richard und ich hatten eine gute Rennabstimmung. Vielleicht hätten wir sogar um einen Podiumsplatz mitkämpfen können, Nun heißt es volle Attacke beim nächsten Rennen in Spa." Teamchef Christian Ried bilanziert: "Das Auto von Richard und Marc ist ein Totalschaden. In 3 Wochen ist Le Mans Testtag. Ich weiss momentan noch nicht, wie wir das schaffen sollen." (Siehe Video auf www.youtube.com/watch?v=F63z6eGb6rE)

Porsche

Team Felbermayr-Proton, Porsche 911 GT3 RSR, Horst Felbermayr Sen., Horst Felbermayr Jr., Christian Ried, Marc Lieb, Richard Lietz

Sogar Sieger Rob Bell (Ferrari) attestiert: "Die Rennleitung sollte das genau analysieren und vor allem ehrlich mit sich selbst sein. Ich weiß nicht, wie so etwas in einer professionellen Rennserie passieren kann."

Es gab jedoch auch Grund zur Freude über einen Erfolg im Team. Obwohl in der neuen Klasse GTE Am ein Profi je Auto gestattet ist, wird der 88er Elfer von Felbermayr-Proton von drei allerdings sehr ambitionierten Amateuren gesteuert. Das macht den Klassensieg von Teameigner Christian Ried und seinen Partnern Horst Felbermayr Jun. und Horst Felbermayr Sen. noch bemerkenswerter.
Felbermayr-Proton Media
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Artikel vom 04.04.2011

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