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| FIA GT3-Europameisterschaft in Zolder (Belgien) |
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| Hartes Wochenende für den Europameister |
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Christian Hohenadel erlebte beim Finale der FIA GT3-Europameisterschaft in Zolder (Belgien) kein einfaches Wochenende. Den Titel des Europameisters hatte sich der Saarländer und sein Teamkollege Daniel Keilwitz in einer Corvette Z06.R GT3 von Callaway Competition bereits
vorzeitig gesichert, dennoch hatten sich die beiden neuen Champions vorgenommen, die Saison möglichst mit einem Podiumsplatz zu beenden. |
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Hohenadel Presse
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| Corvette
Z06.R GT3 von Callaway Competition |
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Auf der ehemaligen Formel 1-Strecke von Zolder machten sich am Wochenende jedoch die Restriktionen stark bemerkbar, die die Organisatoren im Saisonverlauf der Corvette auferlegt haben. Aufgrund der Erfolge von Hohenadel und Keilwitz in der Europameisterschaft wurde die Performance der Corvette innerhalb der Saison fünf Mal mit mehr Gewicht und geringerer Motorleistung beschnitten. In Zolder machte sich besonders das hohe Gewicht bemerkbar, denn die 4.004 Meter lange Strecke in Belgien erfordert harte Bremsmanöver. Das belastet nicht nur die Bremsen, sondern auch die Reifen.
Dennoch lag Hohenadel in beiden Rennen auf Podiumskurs. Im ersten Rennen setzte sich der Corvette-Pilot direkt nach dem Start an die dritte Position, in der zweiten Rennhälfte kämpfte Teamkollege Keilwitz jedoch mit stark abbauenden Reifen und brachte die Corvette auf Rang neun ins Ziel. Auch im zweiten Lauf hatte sich Hohenadel in der zweiten Rennhälfte an die dritte Position gefahren, doch dann explodierte sechs Runden vor dem Rennende die vordere rechte Bremsscheibe und Hohenadel musste die Corvette an der Box abstellen.
„Wir hätten uns natürlich gerade nach einem so tollen Jahr in der EM zum Saisonabschluss zwei bessere Ergebnisse gewünscht und unsere Saison als neue Europameister gerne auf dem Podium beendet“, so
Hohenadel. „Aber wenn wir auf einer Strecke wie in Zolder mit einem so hohen Gewicht starten müssen, ist das auch nicht verwunderlich das wir Probleme mit den Reifen und Bremsen bekommen.“
Während Hohenadel und Keilwitz bereits als Europameister feststehen, bleibt es im Kampf um die Teamwertung auch nach Saisonende spannend. Da der Sieger und der Drittplatzierte aus dem zweiten Rennen nach der technischen Nachkontrolle disqualifiziert wurden, und gegen diese Entscheidung in Berufung gingen, bleibt das Ergebnis aus dem zweiten Rennen vorläufig. Sollten die Wertungsausschlüsse bestätigt werden, gewinnt Callaway Competition nach der Fahrerwertung auch die Teamwertung.
Die Rennsportsaison für Christian Hohenadel ist allerdings noch nicht beendet. „Am 30. Oktober starten wir nochmals mit der Callaway-Corvette auf der Nordschleife, dort haben wir uns zum Saisonende nochmals ein gutes Ergebnis vorgenommen.“ |
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| Hohenadel
Presse |
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Artikel vom 11.10.2010
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