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| FIA GT1 WM-Einsatz in Silverstone |
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| Nach dem Rückschlag folgt der Fortschritt |
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Es ist ganz klar wir haben das Qualifying total verhauen“ so das Eingeständnis von SRT-Teamchef Othmar Welti „und wir wissen jetzt auch woran es liegt. Jeder kann sich im Motorsport mal verkalkulieren und das ist uns jetzt passiert. Mit „verhauen“ meint der erfahrene
GT- Ingenieur die Platzierungen 19 für das Fahrer- Duo Seiji Ara (JAP), Max Nilsson (SWE) und P21 für Karl Wendlinger (AUT), Henri Moser (CHE) in Q1.
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motioncompany
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| Quali verpatzt |
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Damit schieden beide Fahrerpaarungen auf den Nissan GT-R nach der ersten Session aus. Die Erkenntnis zeigte sich im Qualifying Race. Ara fuhr in seinem Stint die sechstschnellste Runde vom Gesamtfeld.
Nilsson und Moser steckten nach dem fliegenden Start im Pulk fest. Das Feld lockerte sich auf. Die beiden SRT-Nissan zeigten Konkurrenzfähigkeit. Nilsson ging in die Box, Ara setzte sich ins Cockpit und steuerte zurück auf den Kurs. Sechs Runden später wechselte Moser auf Wendlinger. Wendlinger geriet in einen Pulk. Corvettes, Maserati und Lambo kämpften dicht an dicht. Dahinter Wendlinger und Teamkollege Ara. Der Lambo verbremste sich, Wendlinger ergriff die Chance, um vorbeizugehen. Ara sah ebenfalls die Möglichkeit. Es kam zur Berührung zwischen den SRTlern. Wendlinger drehte sich. Ara profitierte. Wendlinger holte wieder auf und ging am Lamborghini vorbei.
Swiss Racing Team with Nissan GT-R„Wir sind jetzt mit dem Ergebnis schon zufriedener. P14 und P15 zum Hauptrennen ist zwar als Ausgangsposition nicht so optimal, aber wir haben gesehen, dass nach der Modifikation mehr geht.“
Teammanager Erich Kolb optimistisch.
„Minimalziel erreicht“ freute sich Welti nach dem Championship Race „wir sind in die Punkte gefahren.“
Ara kam beim fliegenden Start schadenfrei durch den Pulk. Karl Wendlinger hatte weniger Glück. Er bekam von Mücke (Aston Martin) einen Schlag, drehte sich und fand sich am Ende des Feldes wieder.
Eine SC-Phase verlangsamte für vier Runden das Renngeschehen. Der Restart. Ara hat zwei Plätze verloren, holte wieder auf. Wendlinger arbeitete sich vor. Der
Wendlinger/ Moser-Nissan profitierte beim Boxenstopp und holte einige Platzierungen raus. Moser hängte sich an das Schwesterauto, den inzwischen Nilsson pilotierte, überholte und setzte sich damit auf P12 hinter den Reiter-Lambo von Haase.
„Ich wollte anbremsen. Auf einmal habe ich einen Schlag bekommen bei 260 km/h. Ich hab mich ein paar Mal um die eigene Achse gedreht und bin dann frontal in den Reifenstapel geknallt.“ Henri Moser zu seinem Unfall.
Max Nilsson zeigte seinem Team sehenswerte Rennperformance. Der Schwede fuhr mit P10 über die Ziellinie und wird derzeit aufgrund einer Disqualifizierung des Erstplatzierten Aston Martin auf P9 gewertet. Die endgültige Entscheidung durch die FIA steht noch aus.
„Man kann aus dem Auto noch einiges rausholen aber ich bin mit dem Ausgang an diesem Wochenende sehr zufrieden.“ resümiert Max Nilsson.
„Max hat eine super Leistung geboten. Wir haben die Autos wieder ein Stück weiter entwickelt. Ich
denke damit stehen wir in Brno ganz anders da und können weiter vorn mit mischen.“ so Erich Kolb.
Dritte Runde Brno (CZE): 23. Mai. 2010 |
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Artikel vom 04.05.2010
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