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ADAC GT Masters Finale Oschersleben
Christian Hohenadel verteidigt vierten Tabellenrang
Christian Hohenadel hat beim ADAC GT Masters-Saisonfinale in der MotorsportArena Oschersleben seinen vierten Rang in der Fahrerwertung verteidigt. Im Rennen am Samstag wurde Hohenadel nach einer starken Aufholjagd Siebter, am Sonntag schied der 33-Jährige aus. Im ersten Rennen am Samstag übernahm Christian Hohenadel die gelbe Corvette auf nasser Fahrbahn auf Rang 15 liegend von Teamkollege Toni Seiler.
 © Markus Berns
 Christian Hohenadel und Toni Seiler
Wie schon in den letzten ADAC GT Masters-Rennen war Hohenadel einer der schnellsten Piloten in der Schlussphase und kämpfte sich Runde um Runde weiter nach vorne. Bei schwierigen Streckenbedingungen arbeitete sich der Quierschieder bis zum Fallen der Zielflagge nach 60 Rennminuten bis auf Platz sieben nach vorne.

„Unser Auto war heute sehr perfekt. Auf der nassen Piste lag die Corvette sehr gut, das hat mir die Aufholjagd ermöglicht. Leider war unser Startplatz nicht besonders, sonst hätten wir im Rennen sicherlich noch weiter vorne landen können.“

Das Rennen am Sonntag nahm Christian Hohenadel von Startplatz vier in Angriff. Am Start gewann Hohenadel eine Position, doch in der ersten Kurve drehte sich die gelbe Corvette nach einem Kontakt mit einem BMW. Hohenadel verlor 10 Position und reihte sich als 13. wieder an. Hohenadel machte sich sofort auf die Jagd, die verlorenen Positionen wieder zu erobern, und lag bereits schon wieder auf Rang neun, als nach Problemen mit dem Gas von der Strecke und die Reifenstapel rutschte.

„Ich hatte von Rennbeginn an Probleme mit dem Gas, im dritten Gang blieb mir das Gaspedal immer stecken. Solange ich alleine gefahren bin, hat mich das nicht weiter behindert. Aber in Zweikämpfen war es sehr problematisch. Schliesslich blieb mir wieder das Gas stecken, dabei bin ich von der Strecke in die Reifenstapel gerutscht.“

Die Saison im ADAC GT Masters beendete Hohenadel auf Tabellenrang vier. „Es wäre schön gewesen, in der Tabelle noch etwas weiter nach vorne zu kommen. Aber auch Platz vier ist ein toller Erfolg“, zog Hohenadel eine positive Saisonbilanz. „Wir haben ein Rennen gewonnen, waren acht Mal unter den Top-5 und hatten bis zum Finale in Oschersleben sogar noch theoretische Titelchance. In Oschersleben hatten wir etwas Pech, aber über die Saison betrachtet können wir mit dem, was wir erreicht haben, zufrieden sein. Unser Team Callaway Competition hat nicht zuletzt auch durch den Anteil von Toni Seiler und mir die Teamwertung gewonnen.“
Christian Hohenadel Presse

Artikel vom 20.10.2009

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