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FIA GT3-Europameisterschaft auf dem „Paul Ricard"  
Fischer Racing in Frankreich vom Pech verfolgt
Anders als erhofft verlief das vorletzte Wochenende der FIA GT3-Europameisterschaft auf dem „Paul Ricard High Tech Test Track“ in Le Castellet/Frankreich für Fischer Racing. Christoffer Nygaard (Dänemark) und Florian Gruber (Aham) sammelten im Rennen am Samstag einen 
Meisterschaftspunkt, am Sonntag konnten beide Fischer-Ford GT das Rennen nicht aufnehmen.
 © Markus Berns
 Enttäuschendes Wochenende für Fischer Racing 
Der Start zum ersten Rennen am Samstag verlief viel versprechend für die Ford GT von Fischer Racing. Christoffer Nygaard gelang ein hervorragender Start, nach der ersten Runde lag der von Platz 12 gestartete Däne bereits auf Rang Acht. Auch Marc Gindorf im zweiten Fischer-Ford GT gelang mit einen Sprung von Startplatz 21 auf Rang 16 ein ebenso guter Start. Leichter Regen sorgte jedoch in der Startphase für schwierige Streckenverhältnisse.

Besonders tückisch zeigten sich die weiss-rot lackierten Randsteine, die sich bei leichter Nässe in eine eisglatte Rutschbahn verwandelten. In der vierten Rennrunde wurden die Randsteine gleich acht Fahrern zum Verhängnis, so auch den beiden Fischer-Piloten Christoffer Nygaard und Marc Gindorf. „Ich bin etwas zu weit auf den spiegelglatten Randstein geraten, danach war ich nur noch Passagier“, erklärte Nygaard. Der 23-jährige drehte sich und touchierte leicht die Streckenbegrenzung.

Auch Marc Gindorf drehte sich aufgrund der glatten Randsteine von der Strecke und flog mit hoher Geschwindigkeit rückwärts in die Mauer der Streckenbegrenzung. Gindorf überstand den Unfall unverletzt, der Ford GT mit der Startnummer 29 war allerdings ein Totalschaden, ein Start am Sonntag ausgeschlossen. Das Rennen wurde unverzüglich abgebrochen und nicht wieder aufgenommen, allerdings nach dem Stand der zweiten Rennrunde mit halber Punktevergabe gewertet. Nygaard/Gruber wurden als siebte klassifiziert und erhielten einen Meisterschaftspunkt, Marc Gindorf/Frank Kräling wurde 16.

Im Rennen am Sonntag hielt das Pech von Fischer Racing an. Nach einem Antriebswellenschaden am Vorstart konnten Florian Gruber und Christoffer Nygaard nicht in das zweite Rennen starten.

„Das Wochenende war überaus enttäuschend,“ so Teamchef Hardy Fischer nach dem Rennen. „Nun müssen wir in Rekordzeit ein neuen Ford GT aufbauen, denn in 14 Tagen treten wir beim ADAC GT Masters-Finale in Oschersleben an. Wir werden unser Bestes geben, dass Fahrzeug rechtzeitig fertig zu stellen, denn dort wollen wir wieder angreifen und nach so viel Pech wieder zeigen was wir können!“

Vor dem Finale der FIA GT3-Europameisterschaft in Zolder/Belgien (23.10.- 25.10.09) liegen Christoffer Nygaard/ Florian Gruber auf Rang sechs der Fahrerwertung.
Fischer Racing

Artikel vom 05.10.2009

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