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ADAC Masters Weekend am Nürburgring
Peter Rikli: Ausflug ins ADAC GT Masters
An diesem Wochenende stieg Peter Rikli einmalig ins Cockpit einer Corvette und absolvierte zwei Meisterschaftsläufe des ADAC GT Masters am Nürburgring. Schnell hatte sich der Wangener aus dem Aare Städtli auf sein Arbeitsgerät, die Corvette Z06.R GT3, eingeschossen,
ein Rennfahrzeug, das mit über sieben Litern Hubraum in acht Zylindern mehr als 500 Pferdchen unter der Motorhaube aktiviert. 
 © Volker Lange
  Peter Rikli im Cockpit einer Corvette
Peter Rikli teilte sich an diesem Wochenende in der Eifel den Rennboliden des Callaway Competition Teams mit dem Zürcher Patrick Gerling. "Toni (Seiler) hatte mich gefragt, ob ich an diesem Wochenende für das Team fahre", erklärte der leidenschaftliche Rennfahrer.
Anders als in der ADAC PROCAR Meisterschaft, wo der Eidgenosse erfolgreich den Honda Accord S2000 des Rikli Motorsport-Teams steuert, werden im ADAC GT Masters die Wettkämpfe in zwei einstündigen Wertungsläufen ausgetragen. Bei einem Pflichtboxenstopp findet der Fahrerwechsel statt. Jeder Fahrer fährt während eines zweigeteilten Qualifikationstrainings eine Startposition für die beiden Rennen aus.

Im ersten Rennen, für dessen Startaufstellung die Zeiten von Patrick Gerling ausschlaggebend waren, fuhr das Team zunächst auf die fünfte Position nach vorn und lag zwischenzeitlich sogar auf Rang drei. Am Ende überquerte Peter Rikli als Neunter den Zielstrich. "Ich bin noch nicht ganz zufrieden, weil ich mit dem Auto in den langsameren Ecken noch Zeit auf die Wettbewerber verliere", erklärte er. Den zweiten Lauf musste das Duo Rikli/Gerling aus der zehnten Startreihe aufnehmen. 

Am Freitagnachmittag ärgerte sich Peter Rikli, der für den Startplatz im zweiten Rennen verantwortlich zeichnete: "Ich hab während meiner ersten schnellen Runde in einem Sektor einen Fehler gemacht und ein zweiter Versuch kam wegen Öls auf der Strecke nicht mehr zustande. Ich stehe morgen auf dem 19. Startrang und muss eine Aufholjagd starten."

Volker Lange

Duo Rikli/Gerling 

Im zweiten Lauf am Sonntag kam dem sympathischen Rennfahrer dann die Erfahrung aus unzähligen Aufholjagden in der ADAC PROCAR zugute. Das Schweizer Doppel verbesserte sich kontinuierlich und sah als Elftes die karierte Flagge. Peter Rikli resümierte nach dem Rennen: "Ein
bisschen enttäuscht bin ich natürlich, weil ich gern mehr für das Team erzielt hätte. Aber es hat großen Spaß gemacht, mit diesem bärenstarken Auto zu fahren. In dieser Saison wird es dennoch bei diesem einmaligen Aushilfsjob in der GT-Serie bleiben."

Für Peter Rikli stehen die nächsten Meisterschaftsläufe der ADAC PROCAR am ersten September Wochenende in Oschersleben auf dem Plan. Nach dem Doppelsieg vom EuroSpeedway will er dort weiter Boden auf die Tabellenführung gut machen. (pw)

Rennen 1:

1. Klingmann/Wirth
2. Ludwig/Hennerici
3. Giermaziak/Kechele
...
9. Gerling/Rikli

Rennen 2:

1. Hennerici/Ludwig
2. Abt/Seyffarth
3. Bergmeister/Schmickler
...
11. Gerling/Rikli
Petra Weddige, MotorSport-Concepts 
 

Artikel vom 24.08.2009

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