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Berliner Stefan Mücke im dritten Rennen zum dritten Mal auf dem Podest 
Zweiter auf neuer Rennstrecke Algarve
Drittes Rennen, zum dritten Mal auf dem Podest: Sportwagen -Pilot Stefan Mücke hat Sonntag Nacht (2. August) beim Rennen der Le Mans Series (LMS) auf der neuen Rennstrecke Algarve in Portugal sein selbst gesteck- tes Ziel erreicht. Zusammen mit seinen Aston-Martin Werksfahrerkollegen Tomas Enge und Jan Charouz (beide Tschechien) wurde der Berliner im geschlossenen LMP1  Sportwagen-Prototypen Zweiter in dem Nachtlauf.
 © Mario Bartkowiak/Jegasoft Media
 Zweiter im Nachtlauf in der Algavre
Den Sieg in dem Sechs-Stunden-Rennen holten sich die Franzosen Jean-Christophe Boullion/Christophe Tinseau im Pescarolo Judd. Sie führen jetzt in der Gesamtwertung mit vier Punkten Vorsprung vor den zweitplatzierten Stefan Mücke & Co.

„Schade, dass wir den möglichen Sieg verpasst haben. Aber Rang zwei auf der engen und kurvenreichen Strecke, die unserem Auto nicht besonders gut liegt, ist auch nicht schlecht. Nun werden wir in den beiden noch folgenden Rennen weiter angreifen, um uns noch den Titel zu holen“, sagte der Berliner, der zusammen mit Enge und Charouz den Auftakt in Barcelona gewonnen hatte und im belgischen Spa-Francorchamps Dritter geworden war.

Stefan Mücke, der im Qualifying den Aston-Martin-Renner mit der Startnummer 007 auf den zweiten Startplatz pilotiert hatte, fuhr auch den Beginn des Rennens über 1000 Kilometer. Dort benötigte der 27-Jährige rund 27 Minuten, um das führenden Oreca-Auto zu überholen. Auch nach dem ersten Tankstopp (55 Minuten) lag der Berliner noch in Führung. Doch wenig später geriet er beim Überrunden ins Kiesbett, wobei das Auto unbeschädigt blieb. „Zum Glück haben wir dabei nicht allzu viel Zeit verloren“, sagte Stefan Mücke, der nach rund zwei Stunden das Auto an Jan Charouz übergab. Rund zwei Stunden später übernahm Tomas Enge, ehe Stefan Mücke die restlichen 27 Runden auf der 4,652 km langen Piste absolvierte.
Roland Hanke

Artikel vom 02.08.2009

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