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Radverlust stoppt Sabrina Hungerbühler
Gerd Beisel auch im zweiten Rennen vorne
Im zweiten Rennen führte erneut kein Weg an Gerd Beisel vorbei. Mit über 22 Sekunden hatte der Norma Pilot einen komfortablen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Siegmar Pfeifer (PRC BMW) herausgefahren. Peter Kormann kletterte dahinter als Dritter aufs Podest. Wie schon in Rennen eins war Sabrina Hungerbühler im PRC BMW die ärgste Konkurrentin um den Gesamtsieg. Der Verlust des Hinterrades sorgte aber für das Aus der Schweizerin. 
 © Patrick Holzer 
 Beim Start war Beisel schon in Front 
Den Start entschied Gerd Beisel vor Sabrina Hungerbühler und Jürgen Güllert (Radical SR8) für sich. Es folgten Peter Kormann, Siegmar Pfeifer und Thorsten Rüffer (Norma Honda) als Erster der Division 2. Beisel setzte sich gleich in der Anfangsphase etwas von Sabrina Hungerbühler ab. Alles schien wieder auf das Duell aus dem ersten Rennen hinauszulaufen. Dann löste sich beim PRC von Hungerbühler das Hinterrad. "Im zweiten Rennen habe ich mein Hinterrad verloren. Ich habe das in der Spitzkehre bemerkt. Vermutlich hat es sich aber schon früher gelöst. Das war heute Pech, aber so ist eben Rennsport", zog die PRC Pilotin ihr Resümee. 

Patrick Holzer

Die Abstände waren eng und die Position heiß umkämpft

Siegmar Pfeifer holt sich Rang zwei

Die Plätze hinter den Beiden waren erneut heftig umkämpft. Peter Kormann überholte Jürgen Güllert in Runde zwei wieder und lag an gesamtdritter Position. Dem Radical klebten schon Siegmar Pfeifer und Emanuel Pedrazza (PRC Honda), der an Rüffer vorbeigehen konnte, am Heck. Nach und nach schlüpften zuerst Pfeifer, wenig später auch Pedrazza und Rüffer vorbei. Pfeifer lief im grünen PRC auf Markenkollege Kormann auf. Rundenlang kämpften die beiden um den zweiten Rang, ehe Kormann auf Öl ausrutschte und Pfeifer vorbeischlüpfte. In der letzten Runde wurde es für Kormann erneut spannend. Thorsten Rüffer, der sich den ersten Platz in der Division 2 zurückgeholt hatte, versuchte sich beim Beschleunigen auf die Zielgerade aus dem Windschatten heraus noch einmal neben Kormann zu setzen. Am Ende entschied der PS kräftiger Division 1 Bolide das Duell für sich. Zweiter in der Division 2 wurde Mirco Schultis (PRC Honda), der sich mit 0,244 Sekunden gegen Emanuel Pedrazza durchsetzte. Dabei musste er noch den Italiener Mauro Barisone im Lucchini BMW passieren lassen, der als Gesamtfünfter das schwarz-weiß karierte Tuch sah.

Felix Geisser siegt in der Division 3

Bei den GT-Fahrzeugen siegte Felix Geisser (Lamborghini Super Trofeo) nach seinem Ausfall im ersten Rennen. Er verwies die beiden Porsche 997 Cup von Martin Dechent und Lucius Fox auf die Plätze. Bei den Crosslés war es wie schon in Rennen eins Kaspar Huggenberg, der den Klassensieg nach Hause fuhr.

Patrick Holzer

Sieg für Felix Geisser bei den GTs

Stimmen zum Rennen

Siegmar Pfeifer (6./2.)
Das Rennen ist für mich gut gelaufen, auch das Auto lief ohne Probleme. Der Zweikampf mit Jürgen Güllert hat Spaß gemacht. Er ist ein fairer Fahrer und wir konnten uns einen schönen Zweikampf liefern. Auch im zweiten Rennen habe ich mit Jürgen Güllert und Peter Kormann gekämpft, was wiederum viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich natürlich über meinen zweiten Platz. Ich habe immer probiert ob ich an Peter Kormann vorbei kann. Ende Parabolika gab es dann eine Möglichkeit vorbei zu kommen.


Sabrina Hungerbühler (2./16.)
Im zweiten Rennen habe ich mein Hinterrad verloren. Ich habe es in der Spitzkehre gemerkt, vermutlich war es vorher schon gelöst. Das war heute Pech. Aber so ist eben Rennsport. Im ersten Rennen kam ich am Start nicht so gut weg und fiel etwas zurück. Dann habe ich aber eine Lücke gesehen und konnte dies ausnutzen und auf zwei vorfahren. Ganz nach vorne hat es dann nicht gereicht.

Gerd Beisel (1./1.)
Sabrina Hungerbühler hat von hinten Druck gemacht und auch etwas aufgeholt, das habe ich schon gespürt. Als sie dann ausfiel, konnte ich es etwas ruhiger angehen lassen. Ich denke, ich wäre auch ohne den Ausfall vorne geblieben. Ich musste einfach die Ruhe bewahren und keinen Fehler machen. Ich wusste, dass das Auto hält. Es ist optimal gelaufen.


Thorsten Rüffer (8./4.)
Das Problem zeigt sich auf den langen Geraden. Da sind die Autos der großen Division einfach schneller. In der vorletzten Runde des ersten Rennens bin ich innerhalb eines Viererpulks auf ein langsameres Fahrzeug aufgelaufen und es gab Schwierigkeiten beim Überrunden. Dabei konnten Jürgen Güllert und Siegmar Pfeifer wieder aufschließen und an mir vorbeiziehen,

Peter Kormann (4./3.)
Der Start war nicht so gut. Ich bin zunächst hinter Jürgen Güllert festgehangen, konnte vorbei und war auf Podestkurs. Hinter mir folgte Siegmar Pfeifer, den ich noch in Schach halten konnte. Als ich dann auf einer Ölspur ausgelitten bin, konnte Pfeifer die Chance nutzen und an mir vorbeiziehen. Im ersten Rennen konnte ich anfangs auf Platz zwei vorfahren, musste dann aber Sabrina Hungerbüler passieren lassen. Am Ende sprang Platz vier heraus. Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden. Es hat sich bezahlt gemacht, dass unser Fahrzeug von Vito optimal betreut wird.

Felix Geisser (DNF/12.)
Leider hat die Getriebesteuerung ausgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles perfekt, dann kam heute leider der Ausfall. Die Schaltsensoren vom Getriebe sind vermutlich zu heiß geworden. Wir sind noch in der Testphase, wollen dann aber fest in der Serie fahren.
Patrick Holzer

Artikel vom 21.06.2009

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