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ADAC 3-Städte-Rallye
Max Schumann gewinnt das ADAC Rallye Masters
Erst beim Finale zur ADAC 3-Städte-Rallye (20.-21. Oktober 2017) fielen die Entscheidungen zum ADAC Rallye Masters. Zwei Teams haben der Saison 2017 ihren Stempel aufgedrückt. Routinier Carsten Mohe und Co-Pilot Alexander Hirsch im Renault Clio R3T in der Division 4 und der 24jährige Saarländer Max Schumann , der mit Co-Pilotin Maresa Lade im Suzuki Swift in der Division 6 für die leistungsschwächsten Fahrzeuge antritt.
 © ADAC Rallye Masters
  Sieger des ADAC Rallye Masters 2017: Max Schumann
Beide gingen mit je sechs Divisionssiegen in den Endlauf, Mohe führte mit knappen drei Punkten. Mohe musste nach einem Unfall auf der Freitagsetappe vorzeitig aufgeben und hatte keine Möglichkeit mehr, in die Entscheidung einzugreifen. Schumann gewann souverän seine Division und sicherte sich so die Punkte zum Sieg. Nach seiner ersten überregionalen Saison feierte Schumann auf der Zielrampe in Karpfham den bislang größten Erfolg seiner Laufbahn. "Ich kann es einfach nicht beschreiben, so richtig hatte uns doch keiner auf der Rechnung. Das ist der Hammer", strahlte Schumann. "Dass es möglich ist, mit einem kleinen Auto und einem relativ kleinen Budget die Gesamtwertung des ADAC Rallye Masters zu gewinnen, spricht für diese Breitensportserie." Mit dem 18jährigen Roman Schwedt (Heusweiler) komplettierte ein weiterer Youngster auf Rang drei das Podium im ADAC Rallye Masters 2017. Der Saarländer beendete gemeinsam mit Co-Pilot Dr. Henry Wichura (Berlin) im Opel Adam R2 seine Premierensaison mit dem Sieg in der Division 5 und Rang drei in der Gesamtwertung.

Der Fernsehsender n-tv zeigt bereits am Sonntag direkt nach der Rallye (22. Oktober) um 07.30 Uhr das halbstündige Magazin "PS - DRM - Die Deutsche Rallye-Meisterschaft" mit allen Entscheidungen. Die Wiederholung gibt es dann am 28.10.2017 ab 09.30 Uhr. Zudem kann das DRM-Magazin auch jederzeit in der n-tv Mediathek angeschaut werden. Die vollständigen Punktestände, News und Hintergrundinformationen zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie im ADAC Rallye Hub (www.adac.de/rallyehub) im Internet.

Division 2
Der vierfache Deutsche Rallye-Meister und vierfache Sieger im ADAC Rallye Masters, Hermann Gaßner Senior (Surheim) eroberte erst in einem Schlussspurt den Sieg in der Division 2. Zusammen mit Co-Pilotin Karin Thannhäuser (Obing) verhinderten Probleme am neu aufgebauten Mitsubishi Lancer Evo X eine schnelle Gangart auf der Freitagsetappe. Den zweiten Platz sicherten sich Michael Bieg / Dietmar Moch (Lindlar / Kürten) in einem weiteren Mitsubishi Lancer. "Es war toll am Freitag vor Hermann (Gaßner Senior) zu liegen. Bei uns haben die Prüfungen der Österreich-Etappe hervorragend funktioniert. Aber am Samstag wurde Hermann dann immer schneller." Den dritten Platz belegten Stefan Göttig / Natalie Solbach-Schmidt (Fuldatal / Olpe), ebenfalls in einem Lancer.

Division 3
Ruben und Petra Zeltner (Lichtenstein) fuhren in ihrem Porsche 911 GT3 als schnellstes Teams aus dem ADAC Rallye Masters auf den achten Gesamtrang der ADAC 3-Städte-Rallye, dies allerdings mit nur knappen 2,6 Sekunden Vorsprung vor Hermann Gaßner senior. Zeltner erklärte, "in der ersten Samstagsprüfung habe ich es mit dem Querfahren etwas übertrieben und bin in einen Graben gerutscht, zum Glück waren Zuschauer da, die uns rausgeholfen haben." Die Division 3 war diesmal fest in Porsche-Hand. Rang zwei ging auch an ein sächsisches Ehepaar, Dr. Ulf und Nicole Linnbach aus Hohndorf (Porsche 911 GT3). "Wir sind zum ersten Mal hier am Start gewesen. Für einen Hecktriebler waren die Bedingungen eher schwierig, aber wir sind durchgekommen. Mit dem Porsche hat man auf diesen Prüfungen aber einen riesen Spaß", erklärte Linnbach. Den dritten Platz eroberte ebenfalls ein 911er-Ehepaar, Wolfram und Gabriele Thull aus Ötisheim.

Division 4
Nach dem Ausfall von Carsten Mohe übernahmen Sebastian von Gartzen / Hans-Peter Loth (Gießen / Frankfurt) in ihrem Citroen DS3 R3T die Führung, im Sekundenabstand verfolgt von ihren Markenkollegen Konstantin Keil / Stefanie Fritzensmeier (Niestetal / Bielefeld). Nach WP sechs schob sich Keil an die Spitze, musste sie aber sofort wieder abgeben, da ein geplatzter Hydraulikschlauch die Servolenkung außer Kraft setzte. "Es ist so gut gelaufen und hat bis dahin riesigen Spaß gemacht", ärgerte sich Keil. Durch den Zeitverlust fiel er noch um 0,4 Sekunden hinter Walter Gromöller / Klaus Brökelman (Gütersloh / Rietberg) im Opel Ascona 400 zurück. Gromöller sagte, "ich hätte mir noch mehr Regen gewünscht, irgendwie komme ich dann mit dem Auto bestens zurecht. Die WP's in Österreich am Freitag haben uns dagegen überhaupt nicht gelegen." Strahlende Gesichter bei von Gartzen / Loth, die ihren zweiten Divisionssieg der Saison feierten. "Wir haben das Set-Up immer den Bedingungen angepasst. Insgesamt hat sich die Rallye gut angefühlt, die WP's haben richtig Spaß gemacht."

Division 5
In der Division 5 dominierten zwei Routiniers. Christian Allkofer / Kathi Götzenberger (Niedergebraching / Neufahrn) im Renault Clio ART und Steffen Schmid / Anna-Carin Föhner (Senden / Laichingen) im Citroen C2R2 lieferten sich einen spannenden Sekundenkampf. Schmid musste nach einem Ausrutscher in WP sieben abreißen lassen, "dadurch war das tolle Ergebnis natürlich dahin, aber dennoch hat uns das hier sehr gut gefallen." Allkofer freute sich über den Heimsieg, "Wir hätten selbst nicht erwartet so weit vorne mitzufahren. Das Auto hat perfekt funktioniert und somit gab es auch keine Ausreden. Die Prüfungen haben einfach unheimlich viel Spaß gemacht." Durch den Fehler von Schmid schoben sich DSK-Youngster Roman Schwedt (Heusweiler) und Dr. Henry Wichura (Berlin) im Opel Adam R2 auf Rang zwei, den sie bis ins Ziel verteidigten. Der 18jährige zog ein sehr zufriedenes Fazit, "mit diesem Resultat haben wir die Wertung der Division 5 für 2017 gewonnen und sind dritte in der Gesamtwertung des ADAC Rallye Masters geworden. Wir sind super happy!"

Division 6
Der Gesamtsieger des ADAC Rallye Masters 2017 kommt aus der Division 6 für die leistungsschwächsten Fahrzeuge. Mit sieben Divisionssiegen bei den gewerteten sieben Läufen holte Max Schumann (Heusweiler, Suzuki Swift) mit Co-Pilotin Maresa Lade (Wallenhorst) die maximal möglichen Punkte und war nicht zu schlagen. Platz zwei ging an Tobias Just / Sabrina Türk (Burgpreppach / Himmelkron), ebenfalls in einem Suzuki Swift. "Die Freitagsetappe war für uns eher durchwachsen, der Samstag lief dafür aber richtig gut. Insgesamt bin ich mit unserer ersten ADAC Rallye Masters Saison sehr zufrieden, das Ergebnis passt." Nach einer teilweise problematischen Saison feierten Tarek Hamadeh-Spaniol / Anna Schasser (Saarbrücken / Zweiflingen) in ihrem Suzuki Swift mit dem dritten Platz beim Finale einen versöhnlichen Saisonabschluss.
Presse ADAC Rallye Masters
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Artikel vom 21.10.2017

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