In der Division der SuperGT ist das Feld abwechslungsreicher denn je. Hier werden verschiedene GT1-Autos wie die Corvettes vom Mad & Daring Racing Team zu sehen sein, die auch in der Meisterschaft mit ihren Fahrern Abresch/Sijthoff und Alex van‘t Hoff weit vorne zu finden sind. Aber auch die ETEC-Viper mit De Graaff/Ribbens ist nicht zu unterschätzen, was auch für die Verfolger Peter Versluis, Köhler/Van der Hoek, Jan Versluis und Jan Storm gilt.
Die GT-Division startet zusammen mit der SuperGT. Die Unterschiede liegen hauptsächlich im Gewicht und der PS-Zahl. Dennoch sind auch die GT-Fahrzeuge enorm schnell und haben durchaus die Möglichkeit das Tempo der höheren Division mitzugehen. In der GT-Klasse gehen die zwei BMW-Silhouettes von JR Motorsport als Favoriten ins Rennen, die auch in der Meisterschaft führen. Die Paarungen auf den Fahrzeugen sind die Niederländer Thuis/Van Riet und die Belgier Vanbellingen/Redant. Hinter den Silhouettes liegt der sehr spezielle Mazda 3 von Werner van Herck, der in Zolder bereits kräftig Punkte sammeln konnte, aber in Zandvoort leider leer ausging. Für Jan van der Kooi und das Team Van der Ende/Van der Pol lief es bislang noch nicht planmäßig. Technische Probleme verhinderten Platzierungen in den Punkterängen – auch wenn der Speed vorhanden ist.
Die schnellste Division der zweiten Startgruppe ist die sogenannte Supersport-Klasse. Hier erwartet man über 25 Teilnehmer. Zusammen mit den Sport-Divisionen wird das Feld rund 40 Fahrzeuge umfassen. In der Supersport-Divison führt zur Zeit das Duo Bogaerts/Van Soelen. Beide waren bereits in der Vergangenheit Meister ihrer Klassen und sind 2012 in einem BMW M3 GTR am Start. Ihnen auf den Fersen ist der erst 17 Jahre alte Peter Hoevenaars vom Team Powermotorsports. Er gewann das Rennen in Zolder. Aber auch die Gebrüder Monster, Peter Stox, Aart Bosman und Daan Meijer wollen ein Wörtchen um den Sieg mitreden.
In der Sport 1 Division reist Eric van den Munckhof als Favorit an. In seinem Focus Sport führt er die Meisterschaft an. Vom Thron schubsen will ihn das Team Van der Kooi mit den Piloten Guillaume Schulz und Harold Wisselink im Lotus Exiges. Auch Michael Verhagen, Leon Zappeij und John van der Voort, dieses Wochenende mit Co-Pilotin Priscilla Speelman, sollte man im Auge halten.
Die letzte Division ist die Sport 2. Hier sind vorwiegend Renault Clios zu finden, aber auch einige Lotus Exige und Focus Sport. Führender in der Gesamtwertung ist Clio-Pilot Rob Nieman vom Team Spirit Racing. Im Lotus sorgt das Duo Rutgers/Adams für Aufsehen und im zweiten Clio des Spirit Racing Teams die Paarung Bédorf/Kars. Für Frauenpower sorgt Kim Troeyen, die im grünen Ford Focus gut zu erkennen ist und mit schnellen Runden der Konkurrenz das Fürchten lernt.
Eine Fernsehübertragung der Rennen vom Nürburgring wird am 16. Juni um 11 Uhr bei MotorsTV ausgestrahlt. |