|
| Höhen und Tiefen in Spa |
|
| H.M.S.C. Piloten sind in den Ardennen erfolgreich unterwegs |
|
 |
|
Beim vierten Lauf der Cup & Tourenwagen Trophy (CTT) erlebten die H.M.S.C. Piloten ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. René Freisberg (Ford Fiesta) setzte seine Siegesserie in der Klasse 14 fort, während Klassenkollege Julien Schlenther zweimal aufs Treppchen fuhr. Einen
super Einstand erwischte Günter Göbel im neuen Porsche 996. Angesichts des heftigen unverschuldeten Unfalls von Vivien Volk geriet das
Renn- geschehen zunächst in den Hintergrund. |
| ©
Patrick Holzer
|
|
| Rene
Freisberg mit starker
Leistung in Spa |
|
|
|
Auf der alten Startgerade wurde die 21jährige von einem anderen Fahrzeug von hinten getroffen. Danach berührten sich die beiden Fahrzeuge noch einmal heftig, wobei sogar der Rennsitz aus der Verankerung gerissen wurde. Zum Glück bestätigte sich der anfängliche Verdacht auf ein gebrochenes Handgelenk am nächsten Tag nicht. Dementsprechend schickten natürlich alle H.M.S.C. Piloten beste Genesungswünsche nach Speyer.
Dass dann aber doch gute Stimmung aufkam, lag an dem erneut guten Abschneiden in den beiden Rennen. René Freisberg holte sich mit seinen beiden Rennsiegen in der Klasse 14 die alleinige Tabellenführung in der Cup & Tourenwagen Trophy. „Ich habe zweimal meine Klasse gewonnen. Damit bin ich natürlich zufrieden. Weniger gut sind natürlich die wenigen Starter in der Klasse, so dass ich nicht optimal punkten kann“ so Freisberg. Der Kelkheimer musste dabei aber vor allem im zweiten Rennen heftig kämpfen. Dabei spielte vor allem das Wetter eine Hauptrolle, nachdem es kurz vor dem Start zu regnen begann.
Gegen Rennende kam Gaststarter Timo Siekmann (Ford Fiesta) immer näher an den Markenkollegen heran. Freisberg wehrte sich mit allen Kräften – erfolgreich. Mit 1,217 Sekunden Vorsprung sah er nach sieben Runden die Zielflagge. „Das war super spannend. Zunächst hatte ich einen schönen Vorsprung herausgefahren, habe dann aber wegen der Wetterumstände langsamer gemacht. Auf einmal waren die Jungs aber wieder dran und am Schluss wurde es noch einmal eng“, äußerte sich Freisberg. |
|
|

|
|
Jürgen
Holzer
|
|
Hervorragendes
Ergebnis für René Freisberg |
|
| Stark war auch das Ergebnis als Zehnter im Gesamtklassement. Eine tolle Leistung bot auch das jüngste Teammitglied Julien
Schlenther. Im Qualifying sicherte sich der erst 17jährige Essener zweimal die zweite Startposition in der Klasse. Für das erste Rennen entschied man sich aber mit Regenreifen für die falschen Reifen. Die Strecke trocknete schnell ab, so dass mit den Regenreifen keine schnellen Zeiten möglich waren. Dabei war die Entscheidung auf Regenreifen zu starten in erster Linie eine Frage der Sicherheit, wie Julien Schlenthers Vater betonte. Beim zweiten Rennen war die Entscheidung klar. In Runde drei kam zwar Timo Siekmann vorbei, doch war der Youngster gegen Rennende wieder voll bei der Musik. Wie schon im ersten Rennen beendete Julien Schlenther das Rennen als Klassendritter und starker Gesamtzwölfter. |
|
|

|
|
Patrick
Holzer
|
|
Julien
Schlenther zeigte sein Talent auch in Spa |
|
Bester H.M.S.C. Pilot an diesem Wochenende war Günter Göbel. Nach zwei Läufen im Citroen Saxo stand endlich der über den Winter neu aufgebaute Porsche 996 zur Verfügung. Der Umstieg gelang scheinbar mühelos. Nach Startplatz sechs im Quali sah der 996er am Samstag als Gesamtfünfter und Klassendritter die Zielflagge. Noch besser lief es am Sonntag. Die vierte Position im Gesamtklassement bedeutete einen starken zweiten Platz in der Klasse 20. „An diesem Wochenende bin ich erstmals mit dem Porsche Rennen gefahren und die Strecke ist noch nicht so drin. Zwar bin hier früher schon einmal gefahren, aber mittlerweile sieht Spa anders aus. Mit den Ergebnissen bin ich daher sehr zufrieden, wirklich gerechnet habe ich aber nicht damit“, so Günter Göbel.
Den dritten Platz in der Klasse sicherte sich Fabian Göbel (Seat Leon) als Gesamtsiebter. Am Freitag konnte dieser aus Zeitgründen nicht trainieren. Dadurch musste der Leon-Pilot beim ersten Rennen aus der letzten Startreihe starten. Bis Platz zwölf ging es schließlich nach vorne. „Da ich erst am Samstag hier war und nicht das Quali fahren konnte, bin ich sehr zufrieden. Dass es schließlich im Regen noch einmal besser lief, hatte seine Gründe. „Der Regen hat mir persönlich nicht viel ausgemacht. Ich fahre ja schon etwas länger und kenne solche Verhältnisse“, erklärte Fabian Göbel das gute Ergebnis. |
|
|

|
|
Patrick
Holzer
|
|
Günter Göbel
erstmals im Porsche 996 unterwegs |
|
Ein starkes Ergebnis konnte Marcel Ernst (VW Golf I) in der stark besetzten Klasse 5 verbuchen. Nur der deutlich leistungsstärkere BMW 318i E36 von Ralf Schumacher war im ersten Rennen schneller. „Ich bin mit dem ersten Rennen natürlich sehr zufrieden. Nach den Problemen mit Zündaussetzern im Quali, lief es im Rennen super. Ich denke, dass dies mein bisher bestes Rennen war. Vor allem da ich von so weit hinten nach vorne gefahren bin“, so Marcel Ernst. Probleme gab es im zweiten Heat. Durch das nasse Wetter liefen die Scheiben des Golfs so stark an, dass Marcel Ernst nichts anderes übrig blieb als die Boxengasse anzusteuern.
Während der eine oder andere sicherlich lieber mit Sonnenschein vorliebgenommen hätte, fühlte sich Sascha Ernst im Regen pudelwohl. Auf der nassen Fahrbahn konnte der 145 PS Puma einige stärkere Konkurrenten hinter sich lassen. Am Ende landete der Puma-Pilot auf dem 17. Gesamtrang.
Nach einer kurzen Pause geht es für die H.M.S.C. Truppe vom 19.-21. August in Assen weiter. |
|
|

|
|
Patrick
Holzer
|
|
Sascha Ernst
kam mit dem Regen gut zurecht |
|
| Patrick Holzer |
|
| Sind Sie bei
facebook?
Dann werden sie Fan von auto-rennsport.de |
|
|
|
|
Artikel vom 26.07.2011
|
|