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24h-Rennen 2011 auf dem Nürburgring
Nach Führung unglückliches Ende am Nürburgring
Kurz nach 23:00 Uhr am Samstag, 26. Juni 2011, endete für das Mamerow / Rowe Racing Team um Pierre Kaffer, Chris Mamerow und Armin Hahne das legendäre 24h Rennen am Nürburgring mit einem Unfall. Kurz nach dem Start übernahm das Auto mit der Startnummer 30 die 
Führung des gewaltigen Starterfeldes. Immer wieder gab es spannende Wechsel an der Spitze aber im ersten Renndrittel gehörte der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 zu den absoluten Topfahrzeugen.
 © Mamerow
 Pierre Kaffer mit dem Mamerow SLS im Pech  
Dann passierte das, was typisch ist für das 24h Rennen am Nürburgring. An der Spitze liegend kam Armin Hahne aus dem Karussell heraus und wollte ein vor ihm fahrendes Fahrzeug links überholen, das Auto zog aber links herüber und so wich Hahne nach rechts aus, sah aber zu spät, dass rechts ein im Schritttempo fahrendes Fahrzeug mit Reifenschaden unterwegs war und fuhr auf dieses Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf. Der Aufprall war bei hoher Geschwindigkeit so heftig, dass Hahne rechts einschlug und daraufhin der Box melden musste: „Ich bin ok aber das Auto ist hin.“

Pierre Kaffer nach diesem enttäuschenden Aus: „Es ist doppelt Schade in Führung liegend aus zu scheiden mit einem so perfekten Auto. Mir hat das Fahren für Mamerow super Spaß gemacht. Mein Stint war gut und ich bin die schnellste Zeit mit unserem Auto gefahren. Das Auto war sensationell, echt geil, einfach Klasse. Armin macht sich Vorwürfe aber aus meiner Sicht konnte selbst ein erfahrener Pilot an dieser Situation nichts ändern. Dies war ein typischer Nürburgring Nordschleifen Unfall – viel Verkehr, schmale Rennstrecke, wenig Sicht und schon ist es passiert. 

Über die gesamte Zeit waren wir alle ein tolles Team und mein Dank gilt besonders Elke und Peter Mamerow für die tolle Arbeit. Die Truppe hat einen perfekten Job gemacht, alle Boxenstopps waren super genau – einfach perfekt! Für so ein kleines Team, eine unglaubliche Leistung und mit wie viel Ruhe das Team agiert hat war beeindruckend. Schade, dass wir es nicht zu Ende bringen konnten und somit das Team eine Belohnung für die harte Arbeit bekommen hat.“
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Jennifer Wawrzyniak

Artikel vom 23.06.2011

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