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| Birr / Eichenauer übernehmen Führung im ADAC Rallye Masters |
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| Reiland gewinnt Rallye-Krimi am
'Liter-Monte' |
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Nach einem spannenden Verlauf mit mehreren Führungswechseln gewann
Lokalmatador Dieter Reiland (Losheim-Bachem) zusammen mit Ehefrau
Claudia auf dem 'heißen Sitz' die ADAC Liter- mont Rallye (27.-28. Mai
2011). Beim dritten Lauf zum ADAC Rallye Masters fuhr er im Mitsubishi
Lancer E4 vor seinen Markenkollegen Michael Abendroth / Peter Huber
und den Luxemburgern Claude Streicher / Christine Bellan- tuono über die Zielrampe. |
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Jürgen Hahn
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| Lokalmatador
Dieter Reiland gewinnt am Liter Monte |
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In der Zwischenwertung zum ADAC Rallye Masters übernahmen Niklas Birr / Nico
Eichenauer (Zossen / Blumberg) im Renault Clio R3 access knapp die
Führung vor dem 20-jährigen Sepp Wiegand (Zwönitz) im Suzuki Swift.
Wiegand baute auch seine Führung im ADAC Rallye Junior Cup weiter aus.
Mit ihrem ersten Divisions-sieg schoben sich Udo Schiffmann / Michael
Knaack (Nomborn / Usingen) im BMW M3 auf den dritten Masters-
Platz.
Der Kampf um Sieg und Punkte bei der 'Liter-Monte' würfelte das Tableau
mehrfach gründlich durcheinander. Nur 34 der 63 gestarteten Teams sahen
das Ziel, zumeist sorgte die Technik für das vorzeitige Aus. Der
Hamburger Jan Becker markierte die erste Bestzeit, bevor er anschließend
seinen Subaru Impreza mit Motorschaden abstellte. Sein Luxemburger
Markenkollege Patrick Gengler konnte die Führung zumindest bis zur
vierten Wertungsprüfung verteidigen, dann stoppte ihn ein Getriebeschaden. Plötzlich lag Dieter Reiland im betagten Evo4-Lancer
an der Spitze, allerdings dicht bedrängt von Dirk Riebensahm (Andernach)
in der Evo9-Variante des Allradlers. Vor der letzten WP hatte Riebensahm
noch einen Rückstand von knappen 3,2 Sekunden – und musste sein
Sportgerät vorzeitig abstellen. Wie hart der Kampf um die Spitze war
zeigt auch, dass sich sieben Piloten auf den neun Wertungsprüfungen die
Bestzeiten teilten. Ausrutscher, Reifenschäden und die Technik warfen
sie jedoch immer wieder weit zurück.
Fast hätte es auch Reiland erwischt, der in der letzten Prüfung einen
zeitaufwändigen 'Besuch' in einem Graben verbuchen musste. Mit
deutlichen 'Kampfspuren' rollte er nach dem Ausfall von Riebensahm aber
doch noch zu seinem bislang größten Erfolg ins Ziel. "Ich hab erst ganz
zum Schluss geglaubt, dass es wirklich klappen könnte", strahlte der
45-jährige Reiland mit seiner liebevoll 'Mupfel' genannten Ehefrau und
Co-Pilotin Claudia im Ziel um die Wette. "Und die Startnummer 13 war
heute unsere absolute Glückszahl!" Bei seinem ersten Start im
Mitsubishi Lancer kam Michael Abendroth immer besser in Fahrt, auf der letzten WP
gelang ihm sogar die Bestzeit, "ich habe mich immer mehr an das
Potenzial des Autos herangetastet." Eine schleifende Kupplung im Lancer
von Claude Streicher stoppte den Angriff des Luxembur-gers auf
Abendroth. |
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Jürgen Hahn
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Birr/Eichenauer
im Ziel |
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Beim dritten Lauf gab es auch den dritten Führungswechsel im ADAC
Rallye Masters. Nach dem souveränen Divisionssieg und den Zusatzpunkten für
den sechsten Gesamtrang im Clio R3 schoben sich Niklas Birr / Nico
Eichenauer an die Spitze. "Vor der Litermont haben wir einen Dämpferdefekt als Ursache für unsere Probleme in Sulingen entdeckt,
jetzt lief der Clio wieder so, wie er es auch soll. Heute sorgte ein
abgerissener Bremsschlauch kurz für Probleme, aber unser Service konnte
das Problem schnell wieder beheben", freute sich Birr über die
Masters-Führung. Seine Divisionskonkurrenten Olaf Müller (BMW 320is /
Benzindruck) und Achim Behrens (Renault Clio / Ausritt) mussten den
Einsatz im Saarland als Nullrunde verbuchen. Auch der 20-Jährige Sepp
Wiegand entschied zusammen mit Co-Pilotin Claudia Harloff im Suzuki
Swift seine Division wieder deutlich für sich, und fuhr im stark
besetzten Feld bis auf den 13! Gesamtrang nach vorn. "Ich habe alles
gegeben was ging, aber mit dem kleinen Swift ist es fast nicht möglich
in die Gesamtpunkte zu fahren", erklärte Wiegand, der mit zwei Punkten
Rückstand auf Birr weiterhin in der Masters-Spitze rangiert. Für Udo
Schiffmann und Co Michael Knaack läuft die Saison immer besser. Durch
den Sieg in der Division 2 und die Zusatzpunkte für den fünften
Gesamtrang schoben sie sich im BMW M3 auf den dritten Platz der
Masters-Wertung.
Von ihren Top-Platzierungen im Saarland profitierten auch Hendrik
Hanser (BMW 318is) und der 20-jährige Valentin Hummel (BMW 120-Diesel), die
sich in der Masters-Tabelle deutlich nach vorne schoben. Fast schon
dramatisch verläuft die aktuelle Saison für Carsten Alexy im Audi S2
quattro. Der amtierende Vize-Meister und ADAC Rallye Meister der Saison
2009 verbuchte beim dritten Start den dritten Ausfall. Auch der Däne
Johnny Pedersen (BMW M3), sein Landsmann Jens Nielsen (Opel Corsa Maxi
Kit), Youngster Maurice Moufang im Diesel-BMW sowie Ken Milde (Mitsubishi Lancer) mussten schon die zweite 'Nullrunde' der Saison
registrieren lassen. |
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| Jürgen Hahn |
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Artikel vom 02.06.2011
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