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Preis der Stadt Stuttgart - der Sonntag
Actionreicher Sonntag in Hockenheim
Bei der Dutch Supercar Challenge gab es zwei ver schiedene Sieger zu vermelden. Am Samstag siegte Rick Abresch in der Corvette C6 GT1. Dieser blieb beim Sonntags-rennen schon in der Startauf-stellung stehen, so dass der Sieg an Alex van 't Hoff (Mosler MT900R GT3) ging. Diederik Sijthoff (Viper SRT10) holte sich in Rennen eins den zweiten Platz. Am Sonntag belegte Davu Basu in einer weiteren GT1 Corvette Platz zwei.
 © Patrick Holzer
 Bunter Haufen - die Dutch Supercar Challenge
Gerarde Viper-Pilot Sijthoff hatte Grund sich zu ärgern, lag er doch in beiden teilweise an der Spitze des 25 Fahrzeuge starken Feldes. In Rennen eins hatte er zunächst Cor Euser im bulligen Marcos und Dave Basu im Genick sitzen. Mit etwas Abstand folgten Rick Abresch und Alex van 't Hoff, wobei sich der Corvette-Pilot Runde um Runde nach vorne arbeitete. Bald lag Abresch dicht hinter der führenden Viper von Sijthoff, der diesen nicht mehr abschütteln konnte. Am Ende musste Sijthoff der bärenstarken GT1 Corvette weichen und sich mit Rang zwei zufrieden geben. 6,890 Sekunden betrug der Abstand beim Fallen der Zielflagge. Das letzte verbliebene Plätzchen auf dem Treppchen ging mit Dave Basu ebenfalls an einen Corvette Piloten.

Beim zweiten Rennen am Sonntag führe Sijthoff das Rennen zunächst wieder an. Hinter ihm lag Dave Basu vor Alex van 't Hoff und Cor Euser auf dem zweiten Platz. Van 't Hoff schnappte sich zunächst Basu und übernahm in Runde sieben sogar die Führung. Die gab er bis zum Ziel nicht mehr ab und siegte mit über 13 Sekunden auf Basu. Sijthoff lag bis kurz vor Rennende noch auf dem dritten Gesamtplatz, musste dann aber einen außerplanmäßigen Stopp einlegen und wurde auf Position fünf zurückgereicht. Damit schaffte Peter Versluis den Sprung auf das Podest. Bei den Super Sports gewann Bert van der Zweerde im BMW M3 Silhoutte beide Rennen deutlich.

Patrick Holzer

Alex van 't Hoff siegte am Sonntag

Bei der NEC Formula Renault 2.0 gab es für die Streckenposten alle Hände voll zu tun. In beiden Rennen segelten die Nachwusfahrer gleich reiheinweise eingangs Motodrom ins Kiesbett. Im ersten der drei Rennen siegte Daniil Kyvat aus Russland. Die beiden anderen Rennen gingen an den spanischen Teamkollegen Carlos Sainz. Jeweils knapp mehr als drei Sekunden schenkte er den Zweitplatzierten ein, nachdem der Pilot vom Team Koiranen bros. in Rennen eins noch Dritter geworden war. Genau wie Sainz gelang dem Holländer Robin Frijns dreimal der Sprung aufs Stockerl. Der für das Team Kaufmann Racing startende Frijns wurde in Rennen eins und zwei jeweils Gesamtzweiter. Im letzten Rennen musste er sich Stoffel Vandoorne aus Belgien geschlagen geben und erreichte Rang drei.

Jürgen Holzer

Bei der NEC Formula Renault gab es alle Hände voll zu tun

Bei den Youngtimern holte Siegfried Lapawa, der sich Unterstützung von Profirennfahrerin Claudia Hürtgen geholt hatte, im Porsche 911 RSR den Gesamtsieg. Lapawa stoppte ganz früh, so dass Hürtgen fast das komplette Rennen alleine fuhr. Turbulent war vor allem die Anfangsphase verlaufen. Gleich beim Start krachte es, so dass das Saftey-Car auf die Strecke musste und das Feld über die Boxengasse umgeleitet wurde. Nach der erneuten Startfreigabe hatte sich Ralf Heisig (Porsche Carrera) an die Spitze des Feldes gesetzt. Mit Abstand folgte die Dreiergruppe Daniel Schrey, Michael Schrey und Charles Voggenreiter (alle Porsche 911 RSR). Doch bereits in der sechsten Runde stellte Heisig seinen Porsche in der Box ab. Damit lag Daniel Schrey hauchdünn vor Michael Schrey an der Spitze. Hinter dem Drittplatzierten Voggenreiter kam das Verfolgerfeld, angeführt von Andreas Sczepansky (Porsche 911 SC) vor Dr. Edgar Althoff und Wolfgang Pohl (beide Porsche 911 RSR). In Runde sieben übernahm Michael Schrey die Spitze. Kurze Zeit später schied auch Daniel Schrey aus. Nachdem für Michael Schrey ebenfalls frühzeitig Schluss war, gab es für Claudia Hürtgen keine Gegner mehr. Mit Rundenzeiten knapp drei Sekunden schneller als die Verfolger war der Profipilotin der Rennsieg nicht mehr zu nehmen. Dahinter schaffte Andreas Sczepansky den Sprung vor Charles Voggenreiter aufs Treppchen, nachdem Edgar Althoff kurz vor Schluss mit Motorproblemen liegen geblieben war.

Patrick Holzer

Die Youngtimer Trophy überzeugte mit einem großen Feld

Spannend ging es bei den kleinen Youngtimerin zu. Zwar fiel der Gesamtsieg von Dieter Karl Anton im Ford Escort RS 1600 am Ende mit 59,948 Sekunden Vorsprung deutlich aus. Doch war es durchaus, vor allem zu Rennbeginn, eng an der Spitze. Der BMW 2002 ti von Bischoff/Gebauer war genau wie der B Kadett von Vinke/Scholz nicht loszuwerden. Erst als diese kurz nacheinander ausfielen, war der Weg zum Gesamtsieg vor Bastian Bender (BMW 2002) und Heinz-Robert Jansen (Opel Manta A) frei.

Die Porsche Club Historic Challenge ging in beiden Rennen an Sebastian Glaser, der einen Porsche 993 GT2 von 11er Ecke Logwin Racing steuerte. Heinrich Botz belegte zweimal die zweite Position im Gesamt. Die Positionen dahinter waren in den zwei Rennläufen heftig zwischen den 993er Cup Porsche umkämpft. Hönsch/Dercks setzten sich im ersten Heat durch. Der zweite Durchgang stand ganz im Zeichen der Teamkollegen Jürgen Freisleben und Kurte Ecke. Mit gerade 0,146 Sekunden setzte sich Freisleben gegenüber Ecke durch. Im ersten Rennen krachte es eingangs Motodrom, wobei gleich mehrere Fahrzeuge ineinander rasselten. Leittragender war unter anderem Haci Koysüren aus dem 996 Cup. Der 996 Cup bot beim Saisonstart 18 Fahrzeuge mit bekannten Namen auf. Mit "Wolf Silvester" war einer der Zweitplatzierten vom 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2011 am Start. Der Routinier musste sich jedoch zweimal Thorsten Rose geschlagen geben. Dritter wurde in beiden Rennen Ulrich Rossaro, während Jan Marc Schulz zweimal die Wertung der älteren 996 Cup Porsche gewann.

Patrick Holzer

Freisleben und Ecke fighten um den Klassensieg

Zum Abschluss des Tages präsentierte sich der FHR Langstrecken Cup mit einem großen Teilnehmerfeld. Metzger/Kruger (Lotus Elan S1) holten sich hier vor Hermann Dannesberger (Porsche 911 ST) und Höger/Weber (Porsche 911 GTS) den Sieg. Dabei fuhr der wunderschöne Porsche 907 von Richrath/Hahne noch zu Beginn Kreise um die Konkurrenz. Nach 15 Runden war leider viel zu früh Schluss.
Patrick Holzer

Artikel vom 13.04.2011

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