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ADAC Formel Masters - Richie Stanaway weiter in der Erfolgsspur
Der "Kiwi" siegt nach hartem Kampf – viel Arbeit für Sportkommissare
In einem packenden Schlagabtausch setzte sich Tabellenführer Richie Stanaway (18, NZ/ma-con Motorsport) im Samstags rennen des ADAC Formel Masters gegen Polesitter Patrick Schranner (19, Ingolstadt/Team KUG supported by TNB) durch. Doch Schranner blieb auch der Zutritt auf den zweiten Podest- platz verwehrt. Er war einer von vielen Fahrern, die von der Rennleitung bestraft wurden. 
 © ADAC Formel Masters
 Rennsieger Richie Stanaway
So jubelten Stanaways Teamkollegen Mario Farnbacher (17, Lichtenau) und William Vermont (18, F) auf dem Podium. Das siebte Saisonrennen der Talentschmiede war vom Start weg umkämpft. Schranner musste sich im Ringen um Platz eins zunächst gegen die Attacken des hinter ihm gestarteten Gerhard Tweraser (21/Neuhauser Racing) erwehren. Der Österreicher schob sich sogar kurz an die Spitze, fiel aber wieder zurück und wenig später ganz aus. Im Anschluss bekam es Schranner mit Stanaway zu tun. Der Neuseeländer hatte sich in der Anfangsphase von der vierten auf die zweite Position vorgearbeitet und drängte weiter nach vorn. Zweimal schaffte es der "Kiwi" vorbei an Schranner, aber der Deutsche konterte jeweils und behielt die Nase seines 145 PS starken Formel ADAC powered by Volkswagen vorn. Doch in der neunten der 14 Rennrunden zog Stanaway erneut vorbei und behauptete sich auf Platz eins, auch wenn Schranner den zeitweise wild driftenden Kontrahenten bis zur Ziellinie bedrängte. "Das war das mit Abstand härteste Rennen meiner bisherigen Formel-Karriere", berichtete der nass geschwitzte Sieger im Ziel. Bitter für Verfolger Schranner: Da er beim Versuch, die Führung zurückzuerobern, dreimal die Streckenbegrenzung überfuhr, wurde gegen ihn eine Zeitstrafe verhängt, die ihn nachträglich auf den siebten Platz zurückwarf.

Insgesamt sechs Piloten wurde wegen "Verlassens der Rennstrecke" bestraft. Unter anderem traf es auch Pascal Wehrlein (15/Mücke Motorsport). Der Tabellendritte aus dem baden-württembergischen Worndorf wurde trotz erbitterter Gegenwehr erst auf der Strecke von seinem ADAC Stiftung Sport-Kollegen Mario Farnbacher niedergerungen und fiel dann wegen der zusätzlichen 30 Sekunden vom dritten auf den zehnten Platz zurück. Farnbacher hingegen jubelte: "Das war ein tolles Duell mit Pascal. Hart, aber immer fair. Das Rennen hat riesigen Spaß gemacht."

Lachender Dritter wurde so der von Platz acht gestartete Franzose William Vermont, der nach seinem zweiten Platz in Oschersleben bereits das zweite Mal in diesem Jahr mit Sekt duschen durfte und so den dreifachen Triumph des Spitzenreiters in der Teamwertung, ma-con Motorsport, perfekt machte. Von den Strafen der Vorderleute profitierten auch Dominik Baumann (17, A/Neuhauser Racing), Janick Aeschlimann (17, CH/Team KUG supported by TNB) und Hockenheim-Lokalmatador Lucas Wolf (15, Mörlenbach/URD Rennsport), die so auf die Plätze vier, fünf und sechs aufrückten.

Am Sonntag (8.30 und 14.20 Uhr) tragen die Talente zwei weitere Rennen in Hockenheim aus. TV-Zusammenfassungen der Ereignisse sendet kabel eins um kurz nach Mitternacht des Rennsonntags sowie SPORT1 (5. Juni, 20.15 Uhr).

ADAC Formel Masters

ma-con Motorsport eroberte alle Podiumsplätze

Presse ADAC Formel Masters

Artikel vom 29.05.2010

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