Max Kruse Racing sichert sich ersten Porsche-Sieg und Platz 2 in der SP3T

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Sehr guter fünfter Platz im Gesamtranking // Foto: Gruppe C Photography

Am gesamten Rennwochenende herrschten am Nürburgring für Fahrer, Teams und Material Extrembedingungen – und das ausgerechnet beim Sechs-Stunden-Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS). Doch Max Kruse Racing war nicht nur gut vorbereitet, sondern trotzte auch den heißen Temperaturen und wurde am Ende mit einem ersten und einem zweiten Platz belohnt.

Nach P2 beim letzten Rennen sicherten sich Benny Leuchter und Nico Otto mit der #100 gestern den Sieg in der Klasse – und das mit einer Minute Vorsprung. Zwischenzeitlich lag der Porsche 911 GT3 Cup sogar im Gesamtklassement in Führung, am Ende war es ein sehr guter fünfter Platz im Gesamtranking. Den Grundstein für den Sieg legte Benny Leuchter bereits am Start, als er von der achten Position auf den ersten Platz vorfuhr. Die Führung gaben die beiden Fahrer nicht mehr aus der Hand.

Für das Schwesterauto (#10) lief es ebenfalls richtig gut: Emir Aşari, Matthias Wasel und Heiko Hammel fuhren mit dem Golf GTI TCR auf Platz 2 in der Klasse SP3T. Auch wenn es nicht zum Sieg reichte, so ist man näher an die Führenden herangekommen. Beim nächsten NLS-Lauf wollen die drei hier anknüpfen und für Max Kruse Racing einen Sieg einfahren.

Nun geht es für das Team aus Duisburg aber erst einmal in die Sommerpause. Anfang September steht mit den 12-Stunden Nürburgring das nächste Rennen auf dem Programm.

Stimmen zum Rennwochenende:

Timo Schupp: „Vielen Dank an das komplette Team für eine fehlerfreie Vorstellung an diesem Wochenende – und das unter diesen Bedingungen. Mega, dass wir mit dem Porsche so konkurrenzfähig sind. Da hat sich die harte Vorbereitung der Fahrer und des Teams gelohnt.“

Benny Leuchter: „Unter extrem heißen Bedingungen war es ein sensationelles Rennen. Es hat einfach alles zusammengepasst. Das zeigt auch die Minute Vorsprung. Vielen Dank an Nico und das gesamte Team!“

Nico Otto: „Ein brillantes Wochenende! Wir haben zu zweit das Sechs-Stunden-Rennen bestritten, die Konzentration hochgehalten, den Sieg eingefahren und die Führung in der Meisterschat ausgebaut – perfekt! Benny hat einen tollen Job gemacht. Für uns heißt es jetzt nur noch Attacke bis zum Saisonende.“

Matthias Wasel: „Das war das heißteste Rennen in meinem Leben. Auch wenn wir den Sieg nicht einfahren konnten, so sind wir doch wieder ein Stück näher rangekommen. Ich freue mich für das Schwesterauto – das war wieder ein tolles Wochenende fürs Team.“