Große Resonanz beim fünften Meisterschaftslauf der VFV GLPpro

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Mit seinen 356 Strafpunkten erzielte Sepp Schichl das beste Tagesergebnis des Wochenendes // Foto: Patrick Holzer

Mit über 170 Startern überbot die VFV GLPpro auf dem Hockenheimring ihre Saisonbestmarke. Erfreulich dabei auch die Tatsache, dass es in allen Klassen  eine große Nachfrage nach Starterplätzen gab. Dementsprechend wurden die Teilnehmer wieder in vier Startgruppen eingeteilt.

Mit 35 Teilnehmern war die Startgruppe A gut besetzt. Gut zurecht kam Jürgen Groll (BMW E30) und erzielte mit 398 Strafpunkten das beste Ergebnis. Auf Platz zwei landete Markenkollege Luca Burghartz mit 548 Strafpunkten, der damit nach seinem Tafessieg am Nürburgring erneut mit vorne dabei war. Drittbester Tourenwagenpilot mit 1279 Punkten war Joachim Holoch (BMW E30 M3), der auf Gesamtposition fünf landete. Dazwischen schoben sich als bester GT Pilot auf Gesamtplatz drei Rainer Schaab (Porsche 924) mit 1125 Punkten vor George Wetter (Porsche Carrera RSR), der auf 1170 kam. Oliver Neidull (Porsche 911 Carrera 3,0) vervollständigte das GT Podium der Gruppe A. Für Neidull wurden 1423 Strafpunkte notiert.

Sehr gut gefüllt mit 41 Teilnehmern  war die Startgruppe B. Hier gelang Sepp Schichl (Fiat Abarth) mit 356 Strafpunkten ein überzeugender Sieg. Die beiden nächsten Plätze gingen ebenfalls an einen Tourenwagen Piloten. Der Niederländer Remy Wierts (Ford Escort MK3 RS) erzielte 1160 Punkte. Auf dem dritten Podiumsplatz landete Dirk Toschka (Autobianchi A112 Abarth), der 1275 Strafpunkte einsammelte. Auf Gesamtposition neun landete als bester GT Recke Dieter Bauer (Lancia Beta Coupe) mit 2055 Punkten. Mit aufs GT Podium kletterten auf Rang zwei Arnold Packbier (VW Scirocco 53) mit 3328 Strafpunkten vor Werner Pfisterer (Alfa Romeo GTJunior) mit 3942 Punkten.

Jürgen Groll (BMW E30) mit zweitbestem Tagesergebnis des Wochenendes // Foto: Patrick Holzer

Beat Amacher (Honda Civic SR) holte sich den Sieg in der Startgruppe C. Der Honda Pilot erzielte 2735 Punkte. Mit aufs Podium kletterten Christian Ehret (Opel Ascon B) mit 3484 Punkten und Peter Stalder (BMW E36 M3 GTR), dem 3849 Strafpunkte notiert wurden. Doppelstarter Oliver Neidull (Porsche 911 Carrera 3,0) landete mit 4702 Punkten auf Gesamtposition vier und gewann damit die GT Wertung in der Startgruppe C. Die zweite Position holte sich Laurin Neumann (Fiat 128) mit 6654 Punkten, Thomas Itte (Porsche 944) erzielte 6856 Punkte auf Gesamtposition acht und Platz drei der GT Wertung.

Die Formel- und Sportwagenpiloten hatten bereits am Samstag ihren Wertungslauf ausgetragen. Mit 37 Fahrzeugen in der Startaufstellung war die Gruppe der Formelboliden und Sportwagen ebenfalls hervorragend besetzt. Johannes Holl (Swift FR 91)kam am besten zurecht und fuhr mit 1659 Strafpunkten zum Sieg bei der Formelfraktion. Platz zwei ging an Lutz Crackau (Zagk S20-9), der 1877 Punkte einfuhr. Dritter wurde Winfried Kaiser auf einem Dallara F 007 mit 2964 Strafpunkten. Die Sportwagenwertung gewann erneut  Wilfried Burghartz (Shrike P15P)mit 1718 Strafpunkten. Auf dem zweiten Platz der Sportwagenwertung landete Markus Messmer (Crossle 9S) mit 4504 Punkten vor Thorsten Stölting (Tame 120 TA) mit 4819 Punkten.

Johannes Holl (Swift FR 91) siegte bei den Formelfahrzeugen // Foto: Patrick Holzer

Mit seinen 356 Strafpunkten erzielte Sepp Schichl das beste Tagesergebnis des Wochenendes. Ihm am nächsten kam Jürgen Groll mit 398 Strafpunkten. Nürburgring Sieger Luca Burghartz landete diesmal mit 548 Strafpunkten das drittbeste Tagesergebnis des Wochenendes.

Serien Organisator Felix Vaillant zeigte sich mit dem Wochenende auf dem Hockenheimring zufrieden. „Einmal abgesehen vom Wetter am Freitag und dem abschließenden Unfall in der Startgruppe C hatten wir in Hockenheim eine perfekte Veranstaltung mit vollen Starterfeldern.

Mit knapp 170 Teilnehmern waren die Porsche Club Days die bis dato Teilnehmerstärkste Veranstaltung der Saison. Jetzt haben wir zwei Monate Sommerpause und freuen uns dann auf die Hockenheim Classics, in diesem Jahr erst Ende September,“ so Felix Vaillant.