Vom 7. bis 9. August dröhnen am Uphöfener Berg wieder die Motoren. Dann geht das 58. Internationale Osnabrücker Bergrennen über die Bühne. Dann warten zahlreiche Highlights auf und neben der Strecke auf die zahlreich zu erwartenden Zuschauer.
Sébastien Petit mit seinem Team wieder am Uphöfener Berg
Der französische Top-Pilot Sébastien Petit stand 2025 in der Wertung der Europa-Bergmeisterschaft der FIA in Osnabrück ganz oben auf dem Treppchen. In diesem Jahr will er sich nach einem vielversprechenden Saisonstart in Frankreich und Luxemburg vor allem auf die Supersalita konzentrieren, das höchste Meisterschaftsprädikat in Italien. Damit erfüllt er sich auch einen persönlichen Wunsch, hat er aus seiner Begeisterung für die Bergszene in Italien doch nie einen Hehl gemacht.

Aber dem Uphöfener Berg bleibt Sébastien Petit treu; auch beim 58. Int. Osnabrücker Bergrennen vom 7.-9. August 2026 will er mit seinem Nova Proto NP01-2 starten. Neben ihm wird das Team Petit mit zwei weiteren hochkarätigen Fahrern und spektakulären Rennsportfahrzeugen vertreten sein: Mit von der Partie sind Julien Français und Axel Petit mit einem Lola Formula Nippon F3000 V8 Mugen bzw. einem Osella PA21 Jrb BMW.

Eine Corvette Z06 als Renntaxi mit Auto Nagel
Beim 58. Internationalen Osnabrücker Bergrennen am 8./9. August 2026 wird eine Corvette Z06 als Renntaxi unterwegs sein, mit Sebastian Kujawa am Steuer.
Die Corvette Z06 ist ein straßenzugelassener Supersportwagen und dient als technische Basis für das Rennfahrzeug Z06 GT3.R, das in Serien wie WEC, GT World Challenge und IMSA eingesetzt wird. Angetrieben wird sie von einem 5,5-Liter-V8-Saugmotor (LT6) mit 646 PS in Verbindung mit dem Z07-Performance-Paket.
Sebastian Kujawa (46) ist Corvette-Markenbotschafter und Geschäftsführer mehrerer Standorte von Auto Nagel. Er besucht regelmäßig Langstreckenrennen auf der Rundstrecke und fährt selbst bei Track Days in Spa und bei Trainings im GT4-Rennfahrzeug.
Beim Osnabrücker Bergrennen will er seine Begeisterung für den Automobilsport als Renntaxi-Fahrer in der Corvette Z06 mit seinen Beifahrerinnen und Beifahrern teilen.
Der KW Berg Cup – die Tourenwagen-Serie im nationalen Bergrennsport
Seit mehr als drei Jahrzehnten stellt der KW Berg Cup quasi die Basis für einen Großteil der Teilnehmer im deutschen Bergrennsport. Insgesamt 13 Bergrennen und der Ausflug auf die Rundstrecke am Hockenheimring bedeuten auch in der Saison 2026 ein intensives Programm. In der aktuellen Teilnehmerliste werden 122 Fahrer und Teams geführt, eine beeindruckende Anzahl. Diese gehen in verschiedenen Klassen mit den unterschiedlichsten Marken und Modellen an den Start. Als absolute Neuerung konnten die Verantwortlichen zu Saisonbeginn eine wichtige Änderung verkünden: Für Fahrzeuge, deren Baujahr vor dem 01.01.2000 liegt, erfolgt eine Einstufung in 6 Klassen nach Hubraum; die Klassen nach dem sogenannten Performance-Faktor bleiben weiterhin bestehen.

Fester Bestandteil des KW Berg Cups ist weiterhin der NSU-Bergpokal, der ebenfalls eine große Anzahl von Fans hat und in diesem Jahr nicht nur in die Wertung zur Deutschen Automobil-Berg-Meisterschaft einfließt, sondern auch sein 25jähriges Bestehen feiert. Im Rahmen des 10. Wertungslaufes gastieren die spektakulären Tourenwagen im Rahmen des 58. Int. Osnabrücker Bergrennens am „Uphöfener Berg“ und die Besucher freuen sich schon heute auf zahlreiche PS-starke Modell-Varianten der unterschiedlichen Jahrgänge. Es bleibt abzuwarten, wer sich alles im Laufe der 1. Saisonhälfte in die vorderen Ränge für die spätere Gesamtplatzierung fahren kann , um am Ende der Saison bei der traditionellen großen Meisterfeier in Bad Mergentheim Preisgelder und Pokale in Empfang nehmen darf.
Die Bundeswehr beim Int. Osnabrücker Bergrennen
Schon zum zweiten Mal ist die Bundeswehr beim Int. Osnabrücker Bergrennen vom 7.-9. August 2026 als Partner präsent. „Die Partnerschaft mit dem Bergrennen gibt uns die Möglichkeit, auch in einer Region ohne größere Bundeswehrstandorte zu zeigen, dass wir für die Bevölkerung da sind“, erklärt das Karrierecenter der Bundeswehr Hannover. „Daher freuen wir uns, auch 2026 wieder zu Gast sein zu dürfen. Als Parlamentsarmee und Staatsbürger und Staatsbürgerinnen in Uniform ist es uns wichtig, in der Mitte der Gesellschaft sichtbar und ansprechbar zu bleiben.“
Im vergangenen Jahr stieß der Informationsstand im Fahrerlager bereits auf reges Interesse. Vor allem junge Menschen informierten sich darüber, wie die Bundeswehr Deutschland und seine Bürgerinnen und Bürger schützt und welche beruflichen Möglichkeiten sie ihnen selbst eröffnen könnte. Schließlich bietet die Bundeswehr rund 50 verschiedene Ausbildungsberufe und noch einmal ebenso viele Studiengänge an. Derzeit stehen 186.000 Soldatinnen und Soldaten sowie 81.000 zivile Angestellte in ihrem Dienst.
































