mathilda racing – Team LAVO Carwash feiert ersten Saisonsieg in der Nürburgring Langstrecken-Serie

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Michael Paatz, Felix Schumann, Jürgen Nett, Joachim Nett (mathilda racing - Team LAVO Carwash) - VW Scirocco R (VT2-FWD) //Foto: Jan Brucke/VLN

Das mathilda racing – Team LAVO Carwash darf zum ersten Mal in diesem Jahr einen Klassensieg in der Nürburgring Langstrecken-Serie bejubeln. Beim zweiten Saisonlauf, dem NIMEX 47. DMV 4-Stunden-Rennen, behauptete sich der Kölner Rennstall gegen die Konkurrenz.

Michael Paatz, Felix Schumann sowie Jürgen und Joachim Nett ließen die starken Hyundai hinter sich und durften anschließend sogar auf das Gesamtpodium klettern. Auch das Schwesterauto von Timo Beuth, Wolfgang Haugg und Leon Dreiser überzeugte mit einer fehlerfreien Leistung.

Nach dem unverschuldeten Ausfall beim Saisonauftakt, als der gelb-grüne Scirocco mit dem Spitznamen „Grelly“ im Startgetümmel umgedreht und getroffen wurde, war das mathilda racing – Team LAVO Carwash für den zweiten Saisonlauf besonders motiviert. Obwohl eine Gelbphase die finale Zeitenjagd im nassen Qualifying verhinderte, konnte das Fahrerquartett, bestehend aus Teamchef Michael Paatz, Felix Schumann sowie den Brüdern Jürgen und Joachim Nett, einen dritten Startplatz in der hart umkämpften VT2-FWD-Klasse erzielen.

Startfahrer Jürgen Nett, der sich in Abstimmung mit dem Team für geschnittene Slicks entschied und damit eine gute Reifenwahl traf, schob sich bereits auf den ersten Metern um eine Position nach vorne, baute den Vorsprung auf die Verfolger sukzessive aus und ließ den Rückstand auf den werksunterstützten Hyundai nicht zu groß werden. Anschließend kletterte Felix Schumann hinter das Lenkrad, der sich mit schnellen Rundenzeiten an die Spitzenreiter herankämpfte und somit in eine gute Ausgangslage brachte. Joachim Nett und Michael Paatz übernahmen den kurzen Mittelstint, ehe Felix Schumann für die Schlussphase noch einmal ins Cockpit stieg.

Zwar gab es bei diesem Rennen keinen direkten Zweikampf um die Führung, allerdings übernahm das mathilda racing – Team LAVO Carwash bedingt durch eine unterschiedliche Boxenstrategie rund 30 Minuten vor dem Ende die Spitzenposition. Den Vorsprung von rund 30 Sekunden musste Felix Schumann nur noch verwalten, sodass er nach vier Stunden als Rennsieger die Zielflagge sah. Anschließend durfte das Quartett sogar an der Siegerehrung auf dem Gesamtpodium teilnehmen, inklusive Sektdusche und Siegerkranz.

Solides Rennen vom LAVO-Carwash-Scirocco

Auch das Schwesterauto, der VW Scirocco im LAVO-Carwash-Design, überzeugte beim zweiten Saisonrennen mit einer soliden Leistung. Nachdem Timo Beuth, Wolfgang Haugg und Leon Dreiser beim Saisonauftakt auf das Podium fuhren, lag das Trio auch an diesem Wochenende auf aussichtsreicher Position. Wolfgang Haugg saß beim Start im Cockpit und steuerte den Scirocco vom zehnten Startplatz bis auf den dritten Platz nach vorne.

Timo Beuth und Leon Dreiser knüpften an die guten Leistungen vom Auftakt an, mussten sich allerdings gegen die starken Hyundai geschlagen geben. Schlussendlich stand der sechste Platz in der VT2-FWD-Klasse zu Buche, die mit 16 Fahrzeugen wieder einmal besonders stark besetzt war.

„Nach dem Pech vom Auftakt konnten wir heute unter Beweis stellen, dass wir zu den Top-Favoriten in der Klasse gehören“, jubelt Teamchef Michael Paatz. „Im Vergleich zu den Hyundai haben wir nicht das schnellste Auto, was auch die Rundenzeiten zeigen. Allerdings haben wir heute die richtigen Entscheidungen getroffen, eine gute Fahrerpaarung gehabt und insgesamt ein fehlerfreies Rennen absolviert. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“ Der dritte Saisonlauf in der Nürburgring Langstrecken-Serie, die 54. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, findet am 15. April statt.