Erfolgreicher NLS-Tag für KRS-Motorsport

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Trotz Reifenschaden reichte es zum Klassensieg // Foto: racephotography by Denis P

Beim 54. ZEWOTHERM ADAC Barbarossapreis feierten Kaj Schubert und Lucas Daugaard mit dem KRS-Motorsport den Sieg in der Klasse V5. Und das trotz eines Reifenschadens. Erstmals für das Team am Start waren Daniele Dariz und Stefano Specht.

Neben den Stammfahrern Kaj Schubert und Lucas Daugaard, den Young KRS Danes, setzte das Team beim siebten Lauf zur NLS-Saison 2022 ein zweites Fahrzeug ein. Mit der #455 gingen Daniele Dariz und Stefano Specht (beide Schweiz) an den Start, um wichtige Runden für Ihre Nordschleifen-Permit A zu absolvieren. Beide Fahrer, die auf besondere Empfehlung von Marco Timbal und Ivan Reggiani zu KRS-Motorsport gekommen sind, spulten Ihre Runden in einem für sie unspektakulären Rennen im Porsche Cayman ab. In 14 Tagen gehen beide erneut an den Start, um Ihre Permit endlich in den Händen zu halten.

Zufriedene Gesichter nach dem Rennen bei KRS-Motorsport // Foto: by racephotography by Denis P

Anders diesmal das Rennen der KRS-Stammfahrer Lucas und Kaj. Sollte man das Fahrzeug im Qualifying noch auf die Pole Position gestellt haben, entwickelte sich zum Rennende ein spannender Zweikampf mit Finn Zulauf, der #460 des Team W&S Motorsport. Grund war ein Reifenschaden in der zwölften Rennrunde. Lucas, der zu diesem Zeitpunkt in der #456 am Steuer saß, brachte den Cayman dennoch sicher an die Box. Dieses Malheur kostete das Team über drei Minuten. Mit einer gewissen Wut im Bauch, Souveränität und aller Übersicht kämpfte sich Lucas bei zeitweise einsetzendem Regen zurück ins Rennen und schaffte es binnen sechs Runden die Lücke zur #460 zu schließen. Beide fuhren mit gerade einmal knapp einem Meter Abstand in die Box zum letzten Tankstopp und Fahrerwechsel.

Nach dem Fahrerwechsel auf Kaj Schubert ging man mit rund 20 sec. Vorsprung in die letzten sechs Rennrunden. Trotz seiner konstanten Rundenzeiten gelang es unserem Mitbewerber #460 mit Schlussfahrer Finn Zulauf nur zehn sec. später die Zielflagge zu sehen.

Einer Leistung, der wir ohne Wenn und Aber Respekt zollen müssen. Gefühlt war der Sieg doppelt so viel wert. Erfolgreich abgerundet wurde der Tag durch den Besuch des neuen Teampartners „Panther“, vertreten durch Geschäftsführer Lars Jansen.  „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, da ich immer noch sprachlos bin – genauso wie mein Vater. Es war einfach ein Riesenerlebnis für uns und wir haben es total genossen.“

Was will man mehr? Die Fahrer und das Team freuen sich auf die gute Zusammenarbeit.