Tim Scheerbarth feiert 50. Klassensieg

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Tim Scheerbarth feierte beim witterungsbedingt verspäteten Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) am vergangenen Samstag (17.04.) seinen fünfzigsten Klassensieg auf der legendären Nordschleife. Der 32-Jährige teilte sich beim 45. NIMEX DMV 4h-Rennen einen Porsche Cayman GT4 mit seinen Teamkollegen Daniel Blickle und Max Kronberg. Gemeinsam gewann das Trio die hart umkämpfte Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing (Klasse Cup3). Damit feierte der Nordschleifenroutinier einen perfekten Einstand in der mit 18 Fahrzeugen unheimlich stark besetzten Klasse, die ausschließlich baugleiche Porsche Cayman GT4 erlaubt.

„Erster Sieg im ersten Rennen, besser hätte die neue Saison nicht beginnen können. Nach der Corona-bedingten langen Winterpause und dem Ausfall von NLS1 vor drei Wochen haben die ersten Rennrunden besonders viel Spaß gemacht. Ich bin den Start gefahren und war ab der ersten Kurve in einen spannenden Kampf um die Klassenführung verwickelt. Wir waren mit mehreren Fahrzeugen auf einem gleichen Niveau unterwegs und haben uns gegenseitig nichts geschenkt. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht und war ein toller Vorgeschmack auf die restliche Saison. Vielen Dank an das Team und meine Teamkollegen für die starke Leistung. Darauf können wir für die restliche Saison aufbauen“, resümierte Scheerbarth seinen Einsatz beim zweiten NLS-Lauf.

Im Anschluss an Scheerbarths Auftritt im Cockpit des Porsche Cayman GT4 übernahmen seine Teamkollegen Blickle und Kronberg die verbliebenen Rennrunden. Dank einer durchweg starken Leistung sicherte sich das Trio schließlich den ersten Sieg im ersten Rennen und geht in zwei Wochen als Tabellenführer in der Cayman Trophy in den dritten NLS-Lauf (01.05.).

Tim Scheerbarth startet in diesem Jahr bei allen NLS-Läufen mit seinem neuen Stammteam W&S Motorsport. Das Einsatzfahrzeug, ein Porsche Cayman GT4, teilt sich der Dormagener mit seinen Teamkollegen Daniel Blickle und Max Kronberg. Für Scheerbarth ist es die erste Saison mit W&S Motorsport, nachdem man im vergangenen Jahr gemeinsam erfolgreich beim 24-Stunden-Rennen unterwegs war. Damals steuerte Scheerbarth einen Porsche Cayman GT4, der dank einer innovativen „Drive-by-Wire“-Technologie von Schaeffler-Paravan ohne eine Lenksäule gesteuert wurde. Die mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern wurde dabei von elektronischen Signalen ersetzt.

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