Start Rundstrecke VFV Glppro- Zweite Station Most mit zwei Wertungsläufen

VFV Glppro- Zweite Station Most mit zwei Wertungsläufen

Scott Kleijsen siegte in der Wertungsgruppe A im ersten Lauf // Archiv Foto: Jürgen Holzer

Nach dem tollen Saisonauftakt auf dem Hockenheimring ging die Reise  der VFV GLPpro Teilnehmenden zum zweiten Saisonlauf nach Most im Rahmen des großen Preises der Stadt Most. Auf der 4,2 Kilometer langen Strecke wurden gleich zwei Meisterschaftsläufe ausgetragen. Wer dann immer noch genug hatte, dem bot sich zum Abschluss der Veranstaltung die Gelegenheit am einstündigen Langenstreckenlauf weitere Kilometer zu sammeln.

Am Freitag standen zunächst die Trainings und die Pflichttrainings der einzelnen Startgruppen auf dem Programm.  Am zweiten Tag wurden die drei Startgruppen zu den jeweiligen Wertungsläufen auf die Reise geschickt. Zunächst hieß es für die Startgruppe A bereits am Morgen „divers start your engines“.  Im ersten Wertungslauf der Startgruppe A siegte der Niederländer Scott Kleijsen (Mercedes Benz 190) mit 1933 Strafpunkten. Auf Platz zwei landete Marius Friemelt (Opel Astra) mit 3210 Fehlerpunkte. Als Dritter durfte Tymoteusz Rusinek (BMW E36 328i) mit aufs Treppchen. Der BMW Pilot erreichte 3893 Strafpunkte.  

Den Sieg bei den GT Fahrzeugen holte sich in der Startgruppe A Oliver Neidull (Porsche 911 Carrera 3,0) mit 5957 Strafpunkten, damit belegte er Gesamtplatz vier. Auf dem zweiten Platz der GT Wertung landete Rainer Schaab (Porsche 924), dem 10219 Strafpunkte notiert wurden. Platz drei auf dem Podium ging an Christoph Schlate (Porsche 944 Turbo).

Erneut Podium hieß es im zweiten Wertungslauf für Tymoteusz Rusinek. Der BMW Pilot kam auf 2246 Strafpunkte musste sich nur Armin Lixl (BMW M3) geschlagen geben. Der Heroldsbacher erreichte 1770 Strafpunkte und holte sich den Sieg in der Tourenwagen Fraktion.  Platz drei ging an Markus Lixl (BMW 325i) mit 2431 Strafpunkten. Gesamtsieger von Lauf zwei und damit auch Sieger der GT Wertung wurde Leonard Zabel (TVR Chimaera) mit 1452 Strafpunkten. Mit 2352 Strafpunkten kam Ulrich Kramer (Porche G Modell) auf Platz zwei, gefolgt von Thomas Reips (Alfa Romeo GT) mit 2944 Strafpunkten.

Die zweite Startgruppe wurde von den Tourenwagen dominiert, die die Rangliste bis Platz acht unter sich ausmachten. Bester TW Pilot war Hubert Nagl(Fiat Abarth 1000 TC/R) mit 4336 Strafpunkten. Dahinter landete mit 4713 Strafpunkten Stefan Schaade (Ford Escort RS 2000 Cup) auf Platz zwei vor Philipp Klein (VW Polo) mit 4785 Strafpunkten. Die GT Wertung holte sich Volkmar Neumann (Triumph TR4) mit 5729 Strafpunkten. Die weiteren Podiumsplätze belegten Peter Vorwerk (Renault Alpine) mit 7013 Strafpunkten und Frank Göllner (Porsche 924 S) mit 7066 Strafpunkten.

Gesamtsieg und Platz zwei für Lutz Crackau // Archiv Foto: Jürgen Holzer

Im zweiten Wertungslauf siegte Bernhard Hüther (Mini Cooper) mit 2658 Strafpunkten. Platz zwei ging an Hubert Nagl (Fiat Abarth) mit 2981 Punkten vor Holger Hille (BMW M3), der auf 3413 Strafpunkte kam. Werner Pfisterer (Alfa Romeo Junior GT)siegte mit Gesamtplatz fünf und 4160 Strafpunkten in der GT Wertung und verwies Markus Standke (Melkus RS 1000) auf Platz zwei. Dem Melkus Fahrer wurden 5515 Strafpunkte notiert. Dritter auf dem Podium Laurin Neumann (Lenham Le Mans GT) mit 6928 Strafpunkten.

Lutz Crackau trumpfte groß auf

Lutz Crackau trumpfte in Most groß auf. Im ersten Lauf der Formel und Sportwagen holte sich der Zagk S20-9 Pilot den Sieg mit 7437 Strafpunkten. Im zweiten Lauf musste sich Crackau lediglich Lorena Ferrari (Van Diemen) beugen, die mit einem super Ergebnis von 531 Strafpunkten siegte. Das war auch das beste Ergebnis aller Teilnehmer dieses Wochenendes. Winfried Kaiser (Dallara F007) und Heiko Werner (Estonia 25) im ersten Wertungslauf, sowie Felix Hrach (Lotus 61) belegten die weiteren Podestplätze. Bei den Sportwagen siegte Mathias Marschhäuser (PRC) jeweils vor Rainer Grindler (Sylva Phoenix).

Stephan Schaade siegte im Langstreckenlauf über eine Stunde // Archiv Foto: JÜrgen Holzer

Den Sieg im Langstreckenlauf holte sich Stephan Schaade (Ford Escort RS 2000 Cup). Mit auf das Podium kletterten Tomas Reips (Alfa Romeo GTam) und Günther Bechtluft (BMW E30) vor Felix Vaillant (Renault R5 Alpine Turbo) und Maik Germann (BMWE30 327i).

Nach den beiden Veranstaltungen in Hockenheim und Most hat sich Dirk Stützer mit 465 Punkten an die Spitze der Jahreswertung gesetzt. Auf Rang zwei Timoteusz Rusinek mit 454 Punkten vor Werner Pfisterer mit 439 Punkten.

In vier Wochen steht mit dem VFV Klassik GP Schleizer Dreieck einer der Höhepunkte des diesjährigen Kalenders auf dem Programm. Obwohl in Schleiz keine Meisterschaftsläufe, sondern Demoläufe ausgetragen werden, ist die Naturrennstrecke bei den VFV Recken äußerst beliebt.