Erfolgreicher Gaststart für Giti Tire Motorsport by WS Racing in der Spezial Tourenwagen Trophy

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Ulrich Schmidt ging mit dem VW Golf GTI TCR an den Start // Foto: WS Racing

Das Team Giti Tire Motorsport by WS Racing ist normalerweise hauptsächlich im Langstreckensport auf der Nürburgring Nordschleife aktiv. Am vergangenen Wochenende absolvierte die Mannschaft aus Trierweiler allerdings einen Gaststart in der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Nürburgring. Dabei setzte WS Racing neben den aus der NLS bekannten Fahrzeugen auch einen LMP3-Prototypen ein – mit Erfolg, wie zwei Klassensiege und mehrere Podestplatzierungen beweisen.

Normalerweise ist die Langstrecke das bevorzugte Revier von Giti Tire Motorsport by WS Racing. Auf der Nürburgring Nordschleife ist das Team seit vielen Jahren sehr erfolgreich unterwegs, unter anderem mit dem viel beachteten Projekt „Girls Only – Ready to rock the Green Hell“. Das hält die Mannschaft um Thorsten Willems aber nicht davon ab, bei passenden Gelegenheiten auch Ausflüge in andere Rennserien zu machen und Sprintrennen in Angriff zu nehmen. Am vergangenen Wochenende bot sich mit der Spezial Tourenwagen Trophy im Rahmen des ADAC Racing Weekend auf dem Nürburgring eine solche Gelegenheit.

Gleich vier Fahrzeuge wurden von WS Racing dafür vorbereitet. Dabei konnte WS Racing auf bewährte Partner vertrauen. Giti Tire rüstete die Mannschaft wie immer mit dem Rennreifen Giti GTR1 Compete aus. Partner Sachs sorgte wieder für ein perfektes Fahrwerk im BMW M4 GT4 und lieferte auch die Kupplung für den LMP3-Boliden.

Der BMW M4 GT4 ist aus der NLS gut bekannt und wurde in der STT von Philipp Beyerle und Robert Hinzer gesteuert. Für beide Fahrer war das Auto komplett neu, weshalb im Feld der erfahrenen Fahrer keine Top-Platzierungen zu erwarten waren. Philipp Beyerle kam auf Anhieb gut mit dem ungewohnten Auto zurecht und konnte mit schnellen Sektorzeiten beeindrucken. Er belegte im Samstagslauf den fünften Rang in seiner Klasse. Sein Teamkollege Robert Hinzer saß zum allerersten Mal in einem GT4-Rennwagen und steigerte sich über das Wochenende stark. Stammpilotin Célia Martin, die dieses Auto in der NLS steuert, stand dem jungen Fahrer mit hilfreichen Tipps zur Seite, die Robert gut umsetzen konnte. Am Sonntag, als er das halbstündige Rennen bestritt, belegte er Platz vier in seiner Klasse.

Célia Martin fungierte aber an diesem Wochenende nicht nur als Fahrercoach, sondern durfte an den LMP3-Prototypen von WS Racing bewegen. Im ersten Rennen übernahm die Französin schnell die Führung, fiel aber durch einen Dreher wieder zurück. Am Ende kam sie auf dem sechsten Gesamtrang ins Ziel und belegte Platz zwei in ihrer Klasse. Am Sonntag ließ die schnelle Pilotin nichts anbrennen und fuhr den Klassensieg nach Hause.

Der Porsche Cayman GTS von WS Racing ist aus der NLS gut bekannt. In der STT saß Max Malinowski am Steuer. In seiner Klasse hatte er starke Konkurrenz in Form des Mini JCW von Lucas Baude, mit dem er sich in beiden Läufen hart duellierte. Am Samstag konnte Malinowski den Klassensieg einfahren, während er am Sonntag den zweiten Platz belegte.

Ulrich Schmidt ging mit dem VW Golf GTI TCR an den Start. Der Routinier, der sonst ausschließlich im Langstreckensport und in der RCN aktiv ist, absolvierte sein erstes Sprint-Event überhaupt, gewöhnte sich aber schnell an die neuen Gegebenheiten und fuhr in beiden Rennen auf den zweiten Klassenrang.

Thorsten Willems, Teamchef: „Unser Spezial Tourenwagen Trophy Gaststart am Wochenende auf dem Nürburgring war ein schöner Erfolg und wir haben viel gelernt. Vielen Dank an Giti Tire Deutschland, die uns wieder einen erstklassigen Reifen und einen tollen Vor-Ort-Support zur Verfügung gestellt haben. Ebenso möchte ich mich bei meinem ganzen Team bedanken. Ohne diese tolle Truppe im Hintergrund würde sich bei uns kein Rad drehen!“

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