Mamerow und Lindemann teilen sich Siege am Lausitzring

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Klaus Horn übernahm im ersten Rennen zunächst die Führung vor Maxi Ertl // Foto: Fritz Letters

Mit Siegen für Peter Mamerow (991 GT3 R) und Thomas Lindemann (997 GT3 R) ging das vierte Rennwochenende der PCHC über die Bühne. Auf dem Lausitzring setzte sich Mamerow im ersten Heat gegen Lindemann durch. Nachdem Mamerow nicht mehr antrat, siegte Lindemann in Durchgang zwei.

Die ersten acht Runden des ersten Rennens gingen an Klaus Horn im 991 GT3 R. Der Landauer setzte sich von der dritten Startposition aus an die Spitze des Feldes. Als engster Verfolger präsentierte sich zunächst Maximilian Ertl (991 GT3 Cup). In Runde acht gingen sowohl Mamerow als auch Lindemann an Ertl vorbei. Die Jagd auf Horn war eröffnet. Nur zwei Umläufe später war Mamerow an der Spitze, während Horn fehlte. Im engen Duell waren sich die 991er ins Gehege gekommen. Mit krummem Fahrwerk rettete Mamerow den Sieg über die Zeit, während Horn dagegen nur als Zwölfter gewertet wurde. Die Plätze auf dem Gesamttreppchen sicherten sich Lindemann und Ertl, der damit die Klasse 9 für sich entschied.

Nachdem Mamerow wegen der Folgeschäden des Unfalls auf den Start zum zweiten Rennen verzichtete, fuhr Thomas Lindemann zu seinem ersten Gesamtsieg in der Porsche Club Historic Challenge. Gleich von Beginn an übernahm Lindemann das Kommando. Gegen Ende rückte Stefan Ertl, der das Cockpit von seinem Sohn übernommen hatte, noch einmal näher ran. Am Ende trennten 1,549 Sekunden die beiden Protagonisten. Klaus Horn erkämpfte sich vom Mittelfeld kommend noch den letzten verbliebenen Platz auf dem Treppchen. Den Abstand zu Platz eins hatte der Landauer nach 17 Rennrunden auf 2,368 Sekunden reduziert.

Erster Gesamtsieg für Thomas Lindemann in der PCHC // Foto: Fritz Letters

Titelverteidiger Voigtländer in Front
In der Meisterschaftswertung haben es die Klasse 10 Piloten schwer. Die Klasse zeigte sich sehr ausgeglichen, so dass sich die Piloten gegenseitig die wichtigen Punkte wegnehmen. In der Klasse 9 musste sich Christian Kindsmüller (991 GT3 Cup) dem Vater-Sohn Gespann Ertl zweimal geschlagen geben. In beiden Rennen Gesamtrang fünf bedeutete in der Klassenwertung zwei zweite Plätze. Vor Kindsmüller landete Mario Buchmann (991 GT3 Cup), der als Gesamtvierter die Klasse 11 gewinnen konnte. Die Klasse 8 ging in beiden Rennen an Eduard Heinz, der zweimal Udo Schwarz (beide 991 GT3 Cup) in die Schranken verwies. Mit den Plätzen neun und acht reichte es gleich zweimal für die Top 10. Noch weiter vorne platzierte sich Marvin Meister im älteren 997 GT3 Cup. Mit zwei sechsten Plätzen landete dieser gleich zweimal vor Mario Meister im Klasse 10 Porsche. Der Doppelsieg in der Klasse 7 von Heiner Immig war ihm damit sicher. Trotzdem verlor er die Tabellenführung. Denn mit nur zwei Startern gab es keine volle Punkteausbeute.

Der amtierende Champion Christian Voigtländer übernahm die Tabellenführung in der PCHC // Foto: Fritz Letters

Mit zwei Siegen schob sich ein alter Bekannter an die Spitze. Christian Voigtländer (997 GT3 Cup) hielt sich in der Klasse 6 schadlos. Zwei Siege vor Ann-Kathrin Rösch bzw. Christoph Merkt sowie Julian Sixtus und Wolfgang Bensch bescherten ihm bei vier Startern in der Klasse mehr Zähler. Die Übernahme der Tabellenführung krönte der Berliner bei seinem Heimrennen mit gleich zwei Top 10 Plätzen. Ebenfalls zwei Klassensiege holten an diesem Wochenende Boris Hartl (997 GT3), Daniel Kerbach (964 RS) und Helmut Piehler (Cayman S).

In knapp fünf Wochen geht es für die Pilotinnen  und Piloten der Porsche Club Historic Challenge mit einem der Saisonhöhepunkte weiter, wenn im Rahmen der Porsche Club Days vom 29. bis 31. Juli auf dem Hockenheimring der fünfte Meisterschaftslauf ansteht.

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