Frikadelli Racing ist bereit für die „Road to Le Mans“

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Für Frikadelli wartet das zweite große Saisonhighlight // Foto:Frikadelli/Fotospeedy

Nur knapp 14 Tage nach dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring folgt für Frikadelli Racing mit den „Road to Le Mans“ bereits das zweite große Saisonhighlight. Im vergangenen Jahr gelang der Mannschaft von Teamchef Klaus Abbelen auf dem Circuit de la Sarthe der Sprung in die Top-10 des Gesamtklassements. Ein Ergebnis, welches man trotz eines schwierigen Saisonstarts im Michelin Le Mans Cup sehr gerne wiederholen möchte.

„Wir haben 2021 erstmals bei den Road to Le Mans teilgenommen und konnten gleich eine starke Premiere feiern. Im ersten Rennen ist es uns seinerzeit gelungen, den zehnten Gesamtrang einzufahren und damit unser bestes Saisonergebnis abzuliefern. Beim zweiten Lauf haben wir dann eine starke Aufholjagd gezeigt, die uns vom Ende des Feldes bis auf Rang 18 nach vorne gebracht und sehr viel Spaß bereitet hat. Damals waren schon 45 Autos am Start“, erinnert sich Teamchef Klaus Abbelen zurück.

In diesem Jahr wächst das Starterfeld zum Saisonhöhepunkt des Michelin Le Mans Cups noch weiter an. Insgesamt 50 Fahrzeuge sind für die Veranstaltung genannt. In der LMP3-Kategorie, in der das Frikadelli Racing Team antritt, finden sich davon alleine 36 Boliden wieder. Der Startschuss auf dem 13,6 Km langen Kurs in Westfrankreich fällt am Mittwoch mit zwei freien Trainingssitzungen, ehe am frühen Donnerstagmittag die Qualifyings für die beiden 55-minütigen Rennen anstehen. Der erste Lauf findet am Donnerstagabend ab 18:30 Uhr statt, das zweite Rennen folgt am Samstag um 11:20 Uhr und damit unmittelbar vor dem Start zur 90. Auflage der 24h von Le Mans.

„Auch wenn die Konkurrenz in diesem Jahr noch einmal deutlich stärker geworden ist, werden wir alles geben, um ähnlich erfolgreich zu sein wie in der Vorsaison. Bei den ersten beiden Stationen in Le Castellet und Imola konnten wir mit unserem LMP3-Fahrzeug bereits große Fortschritte im Setup Bereich erzielen, was mich sehr zuversichtlich stimmt. Zudem hatten wir kürzlich auch noch einen vielversprechenden Testtag am Nürburgring. Nun hoffen wir darauf, dass wir die Performance in Le Mans umsetzen können und auch das nötige Rennglück auf unserer Seite ist“, so Abbelen, der sich das Steuer des #30 Ligier JS P320 wie gewohnt mit Felipe Laser teilen wird.