Martin Larva fährt auf die Eins

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Zwei Wochen nach der Veranstaltung des MSC Oberderdingen hielt die Veranstaltergemeinschaft des AMC Reilingen und AMC Kurpfalz ihren Clubslalom in Kronau ab.Vor zwei Wochen noch Gesamtdritter holte sich diesmal Martin Larva im VW Polo G40 den Gesamtsieg von über 70 Starter

Mit Martin Larva (VW Polo G40) gab es beim 16. Kurpfalz-Club-Slalom einen souveränen Gesamtsieger. Fast eine Sekunde Abstand auf Rang zwei fuhr der Gewinner in seinen beiden Durchgängen heraus. Zweimal blieb Larva unter der 58-Sekunden Marke und markierte im zweiten Heat mit 57,49 Sekunde seine persönliche Bestzeit. Eine Zeit, welche nur noch Stefan Petto (VW Polo) auf dem 950 Meter langen Parcours mit 57,03 Sekunden unterboten hatte. Doch der Rallye-Spezialist hatte in seinem ersten Durchgang eine Pylone abgeräumt und drei Strafsekunden kassiert. Das kostete Petto letztlich den Sieg.

Hinter Gesamtsieger Larva war es Jürgen Glass, der sich im Opel Kadett C den zweiten Gesamtrang sicherte. Vor zwei Wochen hatten den Kadett-Piloten noch fünf Strafsekunden einen möglichen zweiten Platz in Kronau gekostet. Diesmal leistete sich Glass jedoch keinen Fehler und blieb mit 57,89 im zweiten Durchgang unter der 58er Marke. Das brachte neben dem zweiten Gesamtrang noch den Sieg in der mit 18 Teilnehmern besetzten Klasse 9 ein. Kronau ist für Kai Petto (VW Polo) scheinbar ein gutes Pflaster. Bereits vor zwei Wochen entschied Petto die Klasse 7 für sich. Auch diesmal war der Polo-Treter nicht zu schlagen. Als besonderes Bonbon gelang sogar der Sprung aufs Gesamttreppchen. Rang vier ging mit 1,14 Sekunden Rückstand an Karl-Heinz Höpfer, der mit einem Porsche Cayman S die Klasse 6 für sich entschied. Trotz der drei Strafsekunden reichte es für Stefan Petto, der sich mit seinem Bruder den Polo teilte, noch zum fünften Platz. Rang sechs holte sich Jürgen Breit, der diesmal den Klasse 6 Ford Fiesta steuerte. Den siebten Platz fuhr Udo Roller (BMW M140i xDrive) ein, der hinter Glass Zweiter in der Klasse 9 wurde. Eng waren die Abstände auf den weiteren Plätzen. Alexander Berres (VW Golf), Hans-Peter Grötzinger (BMW M3) und Regina Breit (VW Polo) komplettierten die Top 10. Für Berres und Breit reichte es zum Sprung aufs Treppchen der Klasse 8. Als Gesamtelfter schaffte Stefan Faulhaber (VW Polo 2 8V) die Podestplatzierung in der mit 15 Teilnehmern gut gefüllten Klasse 7.

Sieger der Klasse 5 wurde Christopher Gruber, der im BMW 318ti E36 auf den 30. Gesamtrang fuhr. Klassenkonkurrent Patrick Spahr (BMW 318is E30) folgte mit 1,3 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz. Etwas enger ging es in der Klasse 4 zu, wo sich Gerald Wörthwein (VW Polo 86C) mit einer halben Sekunden Abstand gegenüber Nils Falter (VW Polo 86C) durchsetzte. Stark unterwegs war einmal mehr Klasse 3 Gewinner Jürgen Lederer. Mit seinem Audi TT konnte er den Zweitplatzierten Marcus Müller (Opel Adams S) 4,46 Sekunden einschenken. Im Gesamtklassement belegte der Audi Pilot den 23. Gesamtplatz. Dabei war sogar noch Luft nach oben, der erste Durchgang war nicht ganz optimal gelungen. In der Klasse 2 setzte sich Robert Spermann (Smart 452) knapp gegenüber Sebastian Brandl (BMW 318) durch. Insgesamt nahmen 72 Pilotinnen und Piloten den Slalom-Parcours in Angriff. Auch die GLP war mit 27 Starter sehr gut besetzt.

Die GLP-Wertung gewann Marcus Müller mit einer Differenz von gerade einmal 0,01 Sekunden. Zweite wurde Diana Terlinden (BMW 318is) vor Robert Spermann und Andreas Becker (Mitsubishi Galant VR4). Letztere teilten sich mit einer Differenz von 0,16 Sekunden den dritten Gesamtrang.

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